wie Unterhalt beantragen?

5 Antworten

Das Kindergeld kriegt sie nicht, wenn sie zur Mutter (Elternteil zieht). Aber an deren Stelle kannst du dann das Kindergeld selbst beantragen, wenn sie bei dir lebt. Nur wenn sie alleine wohnt (Elternfrei), kann sie das Geld selbst bekommen, wenn keiner der Eltern Unterhalt leistet in entsprechender Hoehe. Du kannst aber beim Antrag auch ihr Konto angeben.

Ab 18 Jahren muss sie selbst Unterhalt fordern, sie kann dafuer zu einen Anwalt gehen und bekommt dann Beratungshilfe/Prozesskostenhilfe, wenn sie nichts verdient. Von beiden Elternteilen muss dann Unterhalt gefordert werden und Gehaltsnachweise eingefordert, dann wird der Unterhalt berechnet und eingefordert je nach Einkommen. Da wird der Vater dann wohl zu Unterhalt verpflichtet.

Sie kann es auch auf dem Jugendamt versuchen, ab 18 beraten die aber hoechstens noch.

 

 

 

Ab dem 18. Geburtstag muss die Tochter sich selbst um ihren Unterhalt kümmern, den Eltern ihren Unterhaltsanspruch nachweisen und den Unterhalt in errechneter Höhe einfordern...

Die Höhe des möglichen Unterhaltes ist abhängig vom "unterhaltsrechtlichen Bedarf" eines volljährigen Kindes - und der Bedarf wiederum davon, ob das "Kind" noch bei einem Elternteil wohnt oder nicht.

Letzteres trifft dann auf die Tochter zu - ihr "Bedarf" errechnet sich an der Summe der Einkommen beider leiblicher Elternteile und orientiert sich an der "Düsseldorfer Tabelle". 

Ist der Bedarf ermittelt, werden davon das mögliche Einkommen der Tochter und das Kindergeld (beides in voller Höhe) abgezogen, die Differenz entspricht dann dem Unterhaltsanspruch - dieser Anspruch muss auf die beiden Eltern aufgeteilt werden, anteilig im Verhältnis ihrer Einkommen zueinander.

Der Elternteil, bei dem die Tochter dann wohnt, kann seinen errechneten Anteil aber in Form von Verpflegung und Unterkunft gewähren statt Bargeld - und hat auch Anspruch auf Auszahlung des Kindergeldes an sich (Antrag bei Familienkasse). Der andere Elternteil muss den Unterhalt an das Kind zahlen.

Ist ein Elternteil nicht oder nicht vollständig "leistungsfähig", um seinen errechneten Unterhalt aufzubringen, kann der fehlende Unterhalt durch BAföG "aufgestockt " werden.

Wenn die Tochter BAföG beantragt, wird anhand der Einkommensnachweise der Eltern ermittelt, in welcher Höhe jeder Elternteil ggf. unterhaltspflichtig wäre. In dieser Höhe müsste die Tochter dann den Unterhalt selbst bei ihr/ihm einfordern. Verweigert dieser Elternteil den Unterhalt, könnte die Tochter eine "BAföG-Vorausleistung" beim BAföG-Amt beantragen.

ihr "Bedarf" errechnet sich an der Summe der Einkommen beider leiblicher Elternteile und orientiert sich an der "Düsseldorfer Tabelle".

Wobei der Unterhalt dann im Verhältnis der Leistungsfähigkeit auf beide Eltern verteilt wird.  Wobei kein Elternteil mehr zahlen muß, als er alleine müßte.

Wenn die Tochter BAföG beantragt, wird anhand der Einkommensnachweise der Eltern ermittelt, in welcher Höhe jeder Elternteil ggf. unterhaltspflichtig wäre.

Nicht wirklich. Die Berechnung beim BAföG und die Berechnung des Unterhalts sind verschieden. Das kann zu den gleichen Ergebnis führen muß es aber nicht.

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Sie ist Schülerin einer Kinderpflegeschule und bekommt ja kein BaFög, wenn sie bei einem Elternteil lebt.

Das wohnen bei einen Elternteil schließt Bafög nicht grundsätzlich aus. Bei einer Berufsfachschule hat sie u.U. einen Bafög Anspruch. Sie sollte hier noch bis zum 31.3.2015 einen Antrag einreichen. Auch wenn nicht alle Unterlagen vorhanden sind.

https://www.bafög.de/de/welche-bedarfssaetze-sieht-das-bafoeg-vor--375.php

Für den Unterhalt sind 4 Dinge notwendig: Verwandschaft in Grader Linie, Grund für die Unterhalt ( also die Berufsausbildung ), Bedarf des Unterhaltsberechtigten und Leistungsfähigkeit des Unterhaltsschuldners.

Die Höhe ergibt sich als Minimum von ungedeckten Bedarf und verbleibender Leistungsfähigkeit.

Im unterhaltsrechtlichen Sinne ist mögliches Bafög, egal ob beantragt oder nicht als obligatorisches Einkommen zu werten und ist auf den Bedarf anzurechnen.

Ob sie dann einen Anspruch auf Unterhalt hat, hängt vor allem vom Einkommen des Vaters ab. Hier ist zu beachten, das sie in der Rangfolge nach der Ehefrau kommt. Der Selbstbehalt nach Düsseldorfer Tabelle beträgt 1300€ + 1040€ für den Ehegatten. Letzeres natürlich nur, soweit der Ehegatte selbst über kein obligatorisches Einkommen verfügt. Ferner ist das Netto zu bereinigen, d.h. die Werbungskosten abzuziehen. Was verbleibt ist die Leistungsfähigkeit.

Auch der Bedarf richtet sich hier nach der Höhe des Einkommens der Eltern in Form der Einstufung in die Jeweilige Stufe der Düsseldorfer Tabelle.

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