Wie ungesund ist ein Bier pro Tag?

7 Antworten

Eine Flasche Bier oder ein Glas Rotwein pro Tag ist gesund, solange es nicht (regelmäßig) mehr wird und man notfalls auch ohne auskommt. Beide Getränke liefern wichtige Antioxidantien und wirken sich zudem positiv auf das Herz-Kreislaufsystem aus.

Bier ist tatsächlich in erster Linie ein Nahrungsmittel, wie schon erwähnt wurde. So gut wie alle Nahrungsmittel, allen voran die Gewürze, haben eine drogenähnliche Wirkung auf den menschlichen Körper. Sprich, eine Wirkung die über die reine Energiezufuhr hinausgeht und in wichtige Körperfunktionen wie z.B. die Neurochemie eingreift. Ein Beispiel: Bananen enthalten Tryptophan, eine Vorstufe von Serotonin (ein "Glückshormon"). Der Verzehr von Bananen greift damit ebenso in den körpereigenen Serotoninhaushalt ein wie der Konsum der Party-Droge Ecstasy. Lediglich die Stärke des Serotonin-induzierten Glücksgefühls ist unterschiedlich.

Dasselbe gilt für Bier im Vergleich zu hochprozentigen Getränken. Der psychoaktive Effekt von einem Glas Bier ist vernachlässigbar gering, genau wie der Serotoninkick durch Bananenverzehr. In großen Mengen genossen ist hingegen alles schädlich; das gilt für Bier ebenso wie für Bananen oder andere tryptophanhaltige Nahrungsmittel.

Noch etwas zum Thema Kakaoprodukte, da Schokolade hier als angeblich drogenfreie Alkoholalternative genannt wurde: Kakaobohnen (und damit Schokolade) enthalten eine ganze Reihe von Stoffen mit drogenähnlicher Wirkung. Allen voran Anandamid, ein Cannabinoid (!!!), also ein psychoaktiver Stoff ähnlich dem THC der Cannabispflanze. Wir geben also den lieben Kleinen völlig unbekümmert "Haschisch Light", damit sie sich von kleinauf an drogeninduzierte Glücksgefühle gewöhnen. Doch damit nicht genug: Die Kakaobohne enthält außerdem zuvor erwähntes Tryptophan (hebt den Serotoninspiegel), ein Muskelrelaxans namens Theobromin (weswegen Schokolade auch tödlich für viele Haustierarten sein kann) und sogar ein Amphetamin namens Phenylethylamin.

Das Suchtpotential von schokoladehaltigen Süßigkeiten ist daher auch entsprechend hoch, höher noch als das Suchtpotential von Fast Food (welches durch den massiven Einsatz von Mononatriumglutamat und/oder raffinierte Zuckerarten auch einen ordentlichen Drogenkick verursacht). Wohin das führt ist auch weithin bekannt; gibt ja mehr als genügend "Essenstote" in Deutschland, z.B. durch Cholesterinverursachte Herz- und Gefäßkrankheiten. Weitaus mehr als Alkoholopfer. Soviel zu "Iß lieber jeden Tag Schokolade".

Laut den Ärzten ist es schon Alk-abhängig.Ein Bier am Tag reicht,um eine Regelmäßigkeit zu sehen.Ich selbst würde es auch nicht so verbissen sehen.Aber ich kann noch dazu sagen,das Alkohol die Fettverbrennung gegen null fährt und somit danach nichts mehr verbrannt wird.Ist nach dem Sport immer gefährlich,da Bier nach Sport,die VERBRENNUNG stoppt.Nach dem Sport verbrennt der Körpernoch anderthalb Stunden Fett oder Energie.>Mein Motto: Genieße das Leben.

aber auf der Seite von Krombacher steht das das Radler von denen ein idealer durstlöscher nach dem sport ist!

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aber auf der Seite von Krombacher steht das das Radler von denen ein idealer durstlöscher nach dem sport ist!

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das größte Problem bei diesen Themen ist doch die Verallgemeinerung: "auf keinen Fall" und "ganz bestimmt" sind immer falsch. Es gibt beim Thema "Sucht" tausende Schattierungen und eine davon ist auch der Konsum von nur einem Bier am Tag. eine spontane verallgemeinernde Antwort ist also nicht sinnvoll. bei der Entscheidung, ob es sich bereits um Suchtverhalten handelt, müssen noch ganz andere Aspekte berücksichtigt werden als Menge, Häufigkeit und Art des Alkohols. es geht auch immer um Funktion und darum, was das Fehlen des vermeindlichen Suchtmittels bewirkt, also, ob es "Entzugserscheinungen" gibt. interessant ist auch die Frage, welchen Einfluss der Konsum auf den Ablauf des Alltags hat, also, ob sich der Alltag (zumindest teilweise) schon nach dem Konsum ausrichtet. wenn sich z.b. schon ein paar Stunden (oder auch nur eine) vor dem gewohnten Zeitpunkt des Konsums die Gedanken darum drehen, ist das Risiko, in Suchtverhalten abzurutschen definitiv erhöht. Zu beachten ist auch, in welcher Stimmung konsumiert wird. Wenn es dem Trinkenden schon vor dem Konsum gut geht, er sich entspannt und unbelastet fühlt, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es wirklich ein "Genuss-Bier" ist. Wenn man aber angespannt ist, sich mit unangenehmen Gedanken oder Ängsten quält, und dann ein Bier trinkt, um abzuschalten, zu entspannen oder besser zu schlafen, dann ist man der Sucht ebenfalls gefährlich nahe. Es gibt noch zig andere Facetten, und ich hoffe, es ist deutlich geworden, dass man eine solche Fragestellung nicht mit ein, zwei Sätzen endgültig beantworten kann. Schon gar nicht mit "Thekenweisheiten" - die sind bei diesem Thema eindeutig fehl am Platze.

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