Wie ungerecht ist diese Welt - Obdachlosen geholfen und nun Strafanzeige erhalten?

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27 Antworten

Sie haben sich strafbar gemacht nach §123 STGB wegen Hausfriedensbruch und § 185 STGB wegen Beleidigung. Ersteres Vergehen ist ein Antragsdelikt und wird nur auf Antrag verfolgt. Sie teilen mit, dass der Ladenbesitzer Strafanzeige in diesen beiden Fällen gegen sie erstattet hat und sie vor Ort die Aussage verweigert haben. Sie werden in absehbarer Zeit Post von der Polizei bekommen, in Form einer Vorladung. Dieser Vorladung müssen Sie nicht Folge leisten, sondern können von ihrem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch machen. 

Im ersteren Fall halte ich es für sehr wahrscheinlich, dass die Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen sie einstellt, sofern sie bisher noch nicht strafrechtlich in Erscheinung getreten sind. 

Für die Beleidigung kommt es auf die Gesamtsituation an. In ihrem Fall stellen manche Staatsanwälte das Verfahren ein, andere widerrum schicken einen Strafbefehl. Es kommt auch darauf an, ob bei Ihnen nach Erwachsenen- oder Jugendstrafrecht verfahren wird.

Ich würde ihnen empfehlen, einen Rechtsanwalt zu beauftragen, dieser kann Akteneinsicht beantragen und ggf. eine Stellungsnahme für Sie abgeben. Ich habe auf ihrem Profil gelesen, dass Sie Studentin sind und nebenbei in einer Arztpraxis arbeiten,in diesem Falle dürfte ihr Einkommen nicht so hoch anzusetzen sein.

Sofern also wirklich nach Gesamtbegutachtung der Umstände, ein Strafbefehl gegen Sie erlassen werden sollte, denke ich dass dieser zwischen 20-30 Tagessätze zu je 10-15 Euro liegen wird. Strafmildernd kann sich auswirken, wenn sie bisher strafrechtlich nie in Erscheinung getreten sind und auch sich reumütig zeigen.

Ich wünsche ihnen alles Gute für ihre Zukunft.

-juristendeutsch-

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Bitterkraut 27.01.2016, 00:43

Beide Delikte sind Antragsdelikte.

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juristendeutsch 27.01.2016, 00:47
@Bitterkraut

Ich weiß. Die Beleidigung nach § 185 StGB wird gemäß § 194 Abs.1 StGB nur auf Antrag des Opfers verfolgt. Ich gehe jedoch hier davon aus, dass das Opfer den Antrag gestellt und aufgrund der Beleidigung nicht zurückziehen wird.

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Das Recht ist leider auf der Seite des Ladenbesitzers. Es gibt in Deutschland(im Gegensatz zu z.B. den USA) kein Diskriminierungsverbot, und deine Äußerung war eine Beleidigung(ganz egal, wie passend sie auch noch war).

Wie du davonkommst, hängt v.a. davon ab, welche Zeugen es gibt. Wenn außer dir und dem Ladenbesitzer nur die Frau etwas mitbekommen hat und doch noch Kontakt zu der Frau hast: Streite die Beleidigung ab und- falls es zur Sprache kommt- die Aufforderung, den Laden zu verlassen ab und lass die Frau deine Aussagen bestätigen. Dann wirst du wahrscheinlich freigesprochen.

Falls das nicht geht(andere Zeugen, kein Kontakt zu Frau): Tu so, als ob es dir Leid tun würde, dann wird das Verfahren wahrscheinlich gegen eine Geldzahlung eingestellt.

Was dein weiteres Vorgehen gegen den Ladenbesitzer angeht: Rechtlich hast du leider keine Handhabe gegen diesen Typen. Aber was du machen kannst und auch machen solltest, ist, den Vorfall bekannt zu machen: Wende dich an die Lokalpresse, erzähl anderen von dem Vorfall, poste es auf Facebook. Auch Flugblätter oder eine Petition wären eine Möglichkeit. Wenn du viel Zeit hast und es dir wirklich wichtig ist, kannst du auch eine Demonstration vor dem Geschäft anmelden(zusammen mit möglichst vielen Freunden).

Falls das Geschäft zu einer größeren Kette gehört, solltest du auch diese über den Vorfall informieren. Große Unternehmen haben in der Regel Angst vor negativer Publicity.

Auf jeden Fall wünsche ich dir, dass die Sache möglichst gut für dich ausgeht! 

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Das Verhalten des Ladenbesitzers war natürlich mehr als nur unfreundlich. Trotzdem hat er das Hausrecht. Und wenn er sie und später auch dich des Ladens verweist, habt ihr ihn unverzüglich zu verlassen, sonst ist es ein Hausfriedensbruch. Und wenn du ihn noch als A.loch bezeichnest, ist es eine Beleidigung. Da kann er dich zurecht anzeigen. Es wundert mich zwar, daß er das macht, weil das ja sicher auch in die lokale Presse kommt und eine absolute native Werbung für ihn ist. Aber im Recht ist er. Auch wenn du nur helfen wolltest, darfst du ihn dafür nicht einfach beleidigen. Dann wäre korrekt gewesen, wenn du den Laden verlasse hättest und wenn dir das nicht gefällt auch künftig nicht mehr dort Kunde wirst.

Fakt ist, es sind getrennte Sachen, die man berücksichtigen muß. Daß du helfen wolltest, ist eine gute Sache. Das sollte dich auch nicht entmutigen, künftig so hilfsbereit zu sein. Daß du aber Hausfriedensbrauch begangen hast und dann auch beleidigt hast, ist damit nicht gerechtfertigt. Aber nun bleib einfach mal ruhig. Ich denke, die Anzeige wird keine ernsten Konsequenzen mit sich ziehen. Wenn du dazu vernommen wirst, sagst du, wie es war. Ich kann mir nicht vorstellen, daß ein Staatsanwalt da Anklage erheben wird.

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Du hast dich soweit korrekt verhalten.

Nur nicht als du anfingst du diskutieren (wenn die dein Geld nicht wollen, deren Pech... ich wäre umgedreht und hätt umgehend das nächste Geschäft aufgesucht) und dann hast du ihn beleidigt. Insofern ist es klar das er dich wegen Beleidigung angezeigt hat - egal ob vorher oder hinterher die Polizei gerufen wurde.

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Mal abgesehen von der moralischen Seite, die übrigens bewundernswert ist: Beleidigung ist Beleidigung, in diesem Fall in Verbindung mit Hausfriedensbruch. Er hat als Besitzer das Recht zu entscheiden, wen er bedienen will und wen nicht. Wenn er jemanden aus dem Laden verweist, ist das sein gutes Recht.

Ob das moralisch in Ordnung ist, ist wieder eine andere Sache, aber rechtlich gesehen darf er das.

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Ich finde dein Verhalten absolut nachvollziehbar. Wahrscheinlich wäre es mir genauso ergangen wie dir. 

Respekt vor deiner Hilfsbereitschaft. Ich finde das große Klasse, dass du dieser Frau geholfen hast. Die Anzeige ist zwar legitim aber ich glaube nicht, dass du soviel Ärger deshalb bekommen wirst. Schließlich war dein Motiv nobel und wahrscheinlich wird der Richter das auch so sehen. Es ist ja nix passiert bzw kein wirklicher Schaden entstanden.

Ich bin keine Juristin, das möchte ich anmerken aber mein Ehemann ist Anwalt und deshalb weiß ich, dass bei solchen Dingen meistens nix herauskommt. Höchstens eine kleine Geldstrafe. Sicher wissen tu ich es aber nicht. Trotzdem versuch dich zu entspannen. 

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Erstmal ein Daumen hoch für Ihre gute Tat. Sowas macht nicht jeder, einfach auf Obdachlose zugehen und ihnen ein offenes Ohr geben und sogar evtl. neue Kleidung kaufen.

Ich habe kein Jura studiert, um zu wissen was im Gericht gesagt wird, aber von dem moralischem her, kann jeder Mensch etwas beurteilen.

Denn Rausschmiss der Obdachlosen kann man teils nachvollziehen. Wenn sie tatsächlich schmutzig war und sie potentielle Kunden aus dem Laden dadurch verscheucht, hätte das je nach "Niveau" der jeweiligen Kleiderläden (wahrscheinlich) jeder gemacht.

Dabei hatte der Herr wohl bloß vergessen, dass jeder Mensch ein gewissen Anteil an Respekt verdient.

Die Bezeichnung ist sicherlich nur aus Wut aus Ihnen gekrochen (wie es auch im Text von Ihnen steht). Das ist aber menschlich und nachvollziehbar. Die Reaktion von dem Geschäftsführer jedenfalls auch.

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Der Geschäftsführer handelte rechtens. Man kann verdreckten Menschen nun mal keine Kleideranzieh-Probe nicht gestatten. So etwas bemerken andere Kunden und boykottieren dann einen Kleiderkauf. Es spricht sich sehr raschrum, dass dieser Laden es mit der Hygiene nicht weiter genau nimmt, was dann zu Umsatzrückgängen führt, zumindest dies wahrscheinlich ist.

Dann warst du zudem nicht clever, denn wenn man einen Ladenbesitzer beleidigt, hat man sich aus dem Staub zu machen und nicht auch noch warten, bis die eingeschaltete Polizei dann kommt.

Klar kommt es jetzt zu einer Geldstrafe für dich, denn du begingest Hausfriedensbruch plus persönliche Beleidigung.

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Abahatchi 27.01.2016, 22:43

Es kommt darauf an, wie lange sie sich dem ausgesprochen Hausverbot widersetzte. Es wäre Ratsam, wenn Sie sich beim Ladenbesitzer für die Miszachtung, den Laden zu verlassen, entschuldigt, dann sollte so eine Anzeige wegen Geringfügigkeit auch ohne Strafe erledigt sein. Der Staatsanwalt würde dann dem Strafanzeiger wohl eine zivilrechtliche Vorgehensweise andeuten. Natürlich ist Hilfsbereitschaft lobenswert, doch hat man die hoheitlichen Rechte anderer dabei zu respektieren. 

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voayager 27.01.2016, 22:54

statt keine muß es natürlich eine heißen, denn eine zweifache Verneinung ist eine Bejahung - es war ein Tippfehler

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Natürlich hast du dich falsch verhalten, du hast beleidigt (ist egal aus welchem Grund nicht korrekt) und bist dem Hausverweis nicht nachgekommen (und der Geschäftsinhaber hat nun mal das Hausrecht und kann jeden ohne Grund des Ladens verweisen). Ob und was es für die Beleidigung als Strafe gibt, wirst du sehen, allzu viel wir es wohl nicht sein.

Ich hätte da sicher nichts mehr kaufen wollen, wenn mich ein Geschäftsführer so behandelt und hätte von selbst freiwillig den Laden verlassen und mir jemanden anderen (Laden) gesucht, der Geld verdienen will.

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"Habe ich mir was vom Verhalten zu Schulden kommen lassen?"

Ganz klare Antwort: Ja! - Eben besagte Beleidigung. Und ob es dir nun gefällt oder nicht, der Ladeninhaber hat das Hausrecht und kann natürlich davon Gebrauch machen wie es ihm beliebt. Das ist noch lange kein Grund für dein Verhalten.

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Ich fand es äußerst hilfreich und ritterlich von Dir der Frau geholfen zu haben. DH und Hut ab !

Da ich mal in ähnlicher Situation gesteckt habe, möchte ich Dir den Tipp geben ein Entschuldigungsschreiben an den Geschäftsführer zu verfassen. Auch wenn er es aus Deinen und meinen Augen eigentlich nicht verdient hätte. Mir gab man ebenfalls diesen Tipp damals und am Ende wurde mein Strafverfahren eingestellt, weil von einem noch als gering anzusehenden Verschulden ausgegangen wurde. Vielleicht auch wegen dem Entschuldigungsschreiben ?

In jedem Falle sehe ich es so wie Du: Es wäre mehr schlecht als recht, wenn Du für Deine guten Absichten und Taten auch noch bezahlen müsstest. Ich wünsche Dir alles Gute ! :)

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Es gibt Organisationen genug die helfen für Menschen die sich helfen lassen wollen. Es ist auch völlig irrelevant um welches Geschäft es geht. Nicht die Kunden bestimmen die Kundschaft sondern der Ladeninhaber und zwar ohne Diskussion. Das hat mit Diskrimminierung nichts zu tun. Wenn du dich auch noch im Ton vergreifst und ihm eine Szene machst musst du dich nicht wundern wenn das Konsequenzen nach sich zieht. Ob dir das gefällt oder nicht, das geht einfach nicht.

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Ich finde das ungerecht? Habe ich mir was vom Verhalten zu Schulden kommen lassen?

Natürlich ist es strafbar, trotz Aufforderung das Geschäft nicht zu verlassen, sondern dort Dikussionen anzufangen (Hausfriedensbruch) und jemanden in der Öffentlichkeit als arrogantes A. zu beleidigen, Rechtsgrund §§ 123, 185 StGB :-O.

Bin aber immer noch sauer über dieses einfältige Verhalten des Geschäftsführers:(

Weshalb? Hierzulande ist jedermann frei, Kaufverträge einzugehen mit wem und wann immer er das möchte. Das hast du zu respektieren.

Ich glaube nicht, dass du als Kundin ein Kleidungsstück kaufen würdest von dem du weißt, dass es eine ungepflegete Obdachlose schon einmal anprobiert hatte.

Es wäre dir durchaus möglich gewesen, die Sachen nach Größe zu kaufen und ihr draußen zu schenken und allen wäre geholfen gewesen.

Über die Konsequenzen hat die Staatsanwaltschaft zu befinden: Ich gehe davon aus, dass das Starfverfahren gegen Zahlung einer Geldauflage an eine gemeinnützige Organisation eingestellt garnicht erst zur Verhandlung kommt. Insbesondere dann, wenn du dein unbeherrschtes Verhalten reumütig einräumst.  Andernfalls wirst du mit einer Geldstrafe vom 20-30 Tagessätzen rechnen müssen.

G imager761

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realsausi2 27.01.2016, 20:21

Andernfalls wirst du mit einer Geldstrafe vom 20-30 Tagessätzen rechnen müssen.

Sollte es dazu kommen, ist in diesem Land wirklich etwas faul.

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Wow, ich bin beeindruckt, über Dein Engagement. Sehr löblich.

Umso ärgerlicher, wenn so ein Kleingeist wie der Verkäufer meint, er müsse sich aufspielen.

Es war natürlich ungeschickt von Dir, in zu beleidigen. Aber im Kontext der Situation schon nachvollziehbar.

Ich würde nicht erwarten, dass da viel nach kommt. Wenn Du die Geschichte erzählst und die Person, der Du geholfen hast, als Zeugin aussagt, wird klar, dass Du im Affekt gehandelt hast.

Du solltest das aber nicht auf sich beruhen lassen und hier den Namen des Ladens nennen, damit aufrechte Menschen wie Du in in Zukunft meiden können.

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Der Ladenbesitzer hat das Hausrecht, und so hat er rechtens (ob richtig, sei hier mal dahingestellt) gehandelt. Wenn alles gesagt und getan ist, kannst du dich aber an die Öffentlichkeit wenden (mit den Fakten). Das macht für eine "super" Werbekampagne für diesen Laden.

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Du hast erstmal alles richtig gemacht und ziehe davor meinen Hut.

Ist das eine Ladenkette? Dann wende Dich an deren Zentrale, (am Besten direkt an den Vorstand) erzähl denen genau diese Geschichte und drohe denen, dass Du Dich an RTL wendest.

Oder geh mit dieser Geschichte direkt an die Öffentlichkeit.

Was kann Dir groß passieren an Strafe? Wegen Beleidigung kommt keiner ins Gefängnis oder wird vorbestraft.
Ich denke wenn Du mit der Öffentlichkeit drohst, ziehen die die Anzeige eh zurück.

Was ist denn aus der Person der Du geholfen hast geworden?

Ich finde Dein Verhalten vorbildlich und die Reaktion des Ladenbeitzers ist eine Katastrophe.

Halte uns hier mal bitte auf dem Laufenden wie die Geschichte ausgeht!!

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Naja deine hilfsbereitschaft in allen ehren aber letztlich hast du eben jemanden beleidigt und dieser jemand hat eben strafanzeige erstattet.

Letztlich hast du keine anzeige bekommen weil du hilfsbereit warst...

Versuche doch in zukunft einfach nicht beleidigend zu werden. Ich hätte vermutlich aber auch keine klamotten für die frau gekauft sondern viel eher sie mit zu mir genommen weil ich zuhause noch endlos viele klamotten habe von ehemaligen freundinnen.

Hab schonmal einer obdachlosen hier im ort ein paar dieser klamotten einfach geschenkt.

Wie gesagt nur weil man hilfsbereit ist muss man dennoch andere nicht so hilfsbereite menschen beleidigen. Dazu gibt es einfach keinen grund.

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Juristisch hat der Ldenbesitzer recht. Moralisch würde ich Dir weitgehend zustimmen. Du hättest Dich allerdings nicht zu Deiner Äußerung hinreißen lassen sollen, da diese im juristischen Sinn immer eine Beleidigung ist. Viel wird Dir vermutlich nicht passieren. Ich drücke Dir die Dauemn!

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Leider hat er auch in diesem traurigen Falle Hausrecht und kann jeden beliebig aus seinem Gechäft rausschmeissen. Falls du zu ihm gesagt hast, "Meiner Meinung sind sie ein A...och", dann ist es wohl freie Meinungsäusserung deinerseits.

Was hindert dich daran den Namen des Unternehmens auch anderen mitzuteilen, falls es wirklich so passiert ist?

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kayo1548 27.01.2016, 00:25

"Falls du zu ihm gesagt hast, "Meiner Meinung sind sie ein A...och", dann ist es wohl freie Meinungsäusserung deinerseits."

Nö, das ist genauso Beleidigung.

Freie Meinungsäußerung ist es so oder so, aber dieser freien Meinungsäußerung sind nunal Grenzen vorgeschoben.

Und ob man da "meiner  Meinung nach" vor eine Beleidigung stellt oder nicht ändert daran nichts

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mojo47 27.01.2016, 01:02

eine beleidigung ist immer strafbar, selbst wenn sie mit "meiner meinung nach..." beginnt. dies wäre ein missbrauch der freien meinungsäußerung.

nach paragraph 226 BGB:

"Von einem Recht darf nicht missbräuchlich Gebrauch gemacht werden. Ein Missbrauch liegt namentlich dann vor, wenn die Ausübung des Rechts nur eine Schikane gegen einen anderen darstellen kann. Hieraus ergibt sich die Schranke des in Art 5 Abs. 1 GG festgeschriebenen Rechts, wie es sich auch aus Abs. 2 desselben Artikels ergibt."

auf eine frage hingegen kannst du unverblümt antworten und eine beleidigung billigend in kauf nehmen, da er deine meinung wissen will.

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multyy 28.01.2016, 11:38
@mojo47

OK gut zu wissen, wie ist das wenn ich das Verhalten des Verkäufers bewerte. z.B.: Sie Verhalten sich ja wie ein "A..ch". Damit beleidige ich nicht die Person? Wuerde das funktionieren deiner Meinung nach?

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Erstmal großartiges Lob für dein soziales Engagement! Allerdings steht im Grundgesetz auch das die Ehre des Menschen unantastbar ist & wenn er sich in dieser verletzt gefühlt haben sollte, dann ist das leider so :( Such dir schon mal einen Anwalt - ich sehe dich zwar im Recht aber Gesetz ist Gesetz

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mojo47 26.01.2016, 23:57

sieht wohl so aus... vor gericht wird leider recht gesprochen und nicht gerechtigkeit...

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