Wie und wo wurde in der Renaissance und der Klassik Musik gehört?

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Für die Renaissance mag das bisher gesagte gelten.

In der Klassik (18.Jhdt.) gab es auch schon Opernhäuser, wo auch bürgerliches Publikum sass. So durfte in die Berliner Hofoper (heute Staatsoper) unter Friedrich II. das Publikum sogar gratis rein.

Es gab auch Kaffeehäuser (z.B. Leipzig), in denen Musik gespielt wurde, sogar die von Bach. Ebenso wurden Subskriptionskonzerte* in in großen Sälen veranstaltet (von Mozart und Beethoven).

(Subskitionskonzert* : das interessierte Publikum musste sich vorher eintragen, wenn genug Interessente zusammenkamen, fand das Konzert statt)

Woher ich das weiß:Hobby – Spiele Instrument und gehe regelmässig in die Oper

In den Kirchen. Allerdings nicht als Konzert, sondern eher als Teil des Gottesdienstes.

Ansonsten in den Häusern der Reichen. Die hielten sich oft eigene Musiker und Orchester.

Auf Dorffesten spielte sicher auch jemand auf.

Aber ein Konzert, wie wir es haben, gab es wohl noch nicht, oder wenn, dann höchstens an den Höfen der Hochadeligen. Dort konnte man allerdings nicht hingehen und sich das Konzert anhören. Da musste man schon eingeladen sein.

Die einzigen "Konzerte" waren auf kleinen Plätzen (zum Beispiel einem Marktplatz), wo Stadtmusikanten Musik gespielt und getanzt haben oder in kleinen Hallen von Adligen.

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Hauptsächlicn in Kirchen, an Fürstenhöfen und natürlich wurde auch zu Hause musiziert. In der Klassik waren dann auch mehr Konzerte üblich vor allem Opernaufführungen.

Aber Renaissance und Klassik sind so weit von einander entfernt auch in den gesellschaftlichen Bräuchen, wie Saudi-Arabien und Schweden.

Man kann nicht alles, was heute landläufig "Klassik" genannt wird, in einen Topf schmeißen.

Renaissance ist Monteverdi und Schütz, Klassik ist Mozart und Beethoven, die haben aber nun wirklich nichts miteinander zu tun.

Musik gab es überall zu hören. Selbst wenn es nur einzelne Lieder auf der Flöte waren. Und einiges wurde von Komponisten jener Zeit verwendet.

Beethoven ist sicherlich dem einen oder anderen bekannt. Und hierbei meine ich jetzt nicht unbedingt die "Ode an die Freude".

Besagter Komponist hatte Hirtenlieder und dergleichen in leicht abgewandelter Form in seine Symphonien integriert. Genau so hatte er auch das Wetter in musikalischer Form berücksichtigt.

Michelangelo Bounarrotti zum Beispiel soll es ganz liebe Eigenart gewesen sein, wenn jemand bei seinen Arbeiten auf der Laute spielte.

Bei Gottesdiensten, auf Tanzfesten, bei festlichen Diners wurde Musik gespielt und gehört. Zu Hause wurde die Musik selbst gemacht. 

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