Wie und wie oft muss ein Katholik beten?

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17 Antworten

Hallo, Zocker5080,

mir sind die folgenden Verse im Leben wichtig geworden, und ich glaube, daß man sich danach orientieren kann:

http://www.st-georg-erfurt.de/aktuelles/gebete/besinnung/index.html

Besinnung

Und einmal nur am Tage ein Weilchen stille sein,

und einmal nur am Tage mit deinem Gott allein.

Das löst so manche Frage, das lindert manches Leid,

dies Weilchen am Tage hilft dir zur Ewigkeit.

Dieser Vers gehört eigentlich zu einem ganzen Lied, es ist der Refrain! Sinngemäß hat mich dieser Liedvers immer wieder in de Nähe Gottes gebracht! Einmal dem Herrn begegnet, bevor der Streß des Tages beginnt, ist wegweisend und helfend über die Stunden des Tages hinaus! Wer sich dem stellt, wird durch den heiligen Geist näher zu Jesus gezogen, wird von selbst den Wunsch haben, Jesus mehr in die Mitte desTages zu stellen, wird von selbst das Bedürfnis haben, mit Jesus über den Alltag, über alle Sehnsüchte, Nöte und auch Freuden zu reden!

Das ist der eigentliche Sinn des Gebetes, nicht ein stures Gesetz, so und so viel mal am Tag zu beten! Diese Art Gesetzlichkeit wird Dir kein Weg zur Ewigkeit sein, sondern nur ein Zwang, ein Druck auf Deine Seele! Jesus möchte, daß Du ganz in Seiner Liebe bist, nicht nur in ein paar frommen Worten am Tag! Ich antworte Dir noch mal mit einem alten Lied, das alles ausdrückt, besser, als ich Dir erklären kann:

Mitten aus der Freude

Mitten aus der Freude wunderbarem Glück muss ich zu dir, Jesus, einen Augenblick, nur um dir zu danken, dass du sie mir gibst, halt sie auch in Schranken; so, wie du sie liebst.

Aus dem Arbeitstrubel o wie oft zurück muss ich zu dir eilen, einen Augenblick, um auf meinen Wegen durch Gedräng und Hast schnell auf dich zu legen meine Sorgenlast.

Und in allem Leide, allem Missgeschick, muss ich zu dir flüchten, einen Augenblick; wollest so mirs legen dass ichs tragen kann und ich auch den Segen spüren mag allsdann.

So bin ich zufrieden, wenn ich Leid und Glück schnell zu Jesus bringe, einen Augenblick. Wenn mein Leben stehet so in Gottes Hut, es ganz sicher gehet, bei ihm hab ichs gut.

(Hermann von Bezzel)

Ich wünsche Dir, daß Du diesen Segen spürst, wenn Du es ausprobierst!

L. G. Abendsonne

Das ist eine KAtholische Antwort ,denn im Grunde heisst es immer mit Gott verbunden zu sein ,in allem was wir tun und in allem was los ist ,immer sich der Gegenwart Gottes Bewusst zu sein .

Du in ihm und er in dir .

Natürlich gibt es auch die Stundengebete für den der will und kann ,die sind aber nur für die ORdenleute verpflichtend . Pflicht im Gebet gibt es nicht ,was und wie ..es soll jedoch regelmässigkeit und Ordnung im Gebetsleben sein .

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@ Zocker5080 Danke für das Sternchen!

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Du kannst so oft (oder so wenig) beten, wie Du willst, und das Glaubensbekenntnis brauchst Du ganz sicher nicht vorher zu beten. Dafür gibt es z.B. den sonntäglichen Gottesdienst(die Messe).

Vor dem Essen beten fromme Katholiken (und auch Protestanten) allerdings immer.

Nein, das stimmt nicht, nur beim Rosenkranzgebet wird vorher das Glaubensbekenntnis gebetet. Man sollte morgens bei Tagbeginn und abends vor dem Schlafengehen beten und auch ein Tischgebet vor und nach den Mahlzeiten sprechen. Sonntags sollte man den Gottesdienst besuchen und auch in der Gemeinschaft der Gläubigen beten.

Ansonsten ist es mit dem Beten wie mit dem steten Gedenken an Menschen, die man sehr liebt. Man wirdl so oft als möglich den Kontakt suchen und erzählen wollen, was das Herz bewegt. Mit Gott sollte es auch so sein. Er ist immer da, denkt immer liebevoll an dich und möchte gern an deinem Alltag teilhaben und an deinen Freuden und Sorgen. Er freut sich, wenn du seine Nähe suchst und mit ihm sprichst im Gebet. Das können auch kleine Stoßgebete im Laufe des Tages sein. Auf diese Weise bleibst du mit Ihm verbunden und Er mit dir.

Man SOLLTE, man MUSS nicht. ;-) Das ist ein kleiner, aber bedeutsamer Unterschied, den Du bei der klugen Antwort von Raubkatze bitte unbedingt beachtest! Gruß, q.

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"müssen" muss ein katholik gar nicht. er/sie muss auch nicht das glaubensbekenntnis vorher beten. beten heißt ganz einfach mit gott sprechen. und das kannst du auch mit deinen eigenen worten oder gedanken machen. beten kannst du überall und zu jeder zeit, mit allem was dir auf dem herzen liegt oder was dich bewegt. ich habe einmal, als die tochter von freunden sehr krank war, wirklich jede stunde ein gebet zu gott geschickt, dass sie wieder gesund wird und das über viele tage lang.

Auch als Nichtkatholik traue ich mir zu sagen, dass es keine festen Regeln gibt, wann er oder sie zu beten hat. - Schließlich kann man sich im christlichen Glauben das Himmelreich nicht durch eigene Taten erkaufen wie uns das der Islam beispielsweise vorzumachen versucht.

Wenn der Katholik auch Christ ist (was nicht zwangsläufig zutreffen muss) und seinen Tag in der Gegenwart und im Bewußtsein Gottes lebt, dann wird er unabhängig von einem Zeitplan je nach Tagesverlauf des öfteren mit Gott sprechen, um Rat zu suchen, um sich zu entschuldigen und um zu danken für Beistand und Bewahrung - je enger die Beziehung, umso häufiger! - Das ist wie bei der Liebe unter Menschen zwischen Mann und Frau.

Das Gebet ist ja eine Zwiesprache mit G´tt. Eigentlich sollte Dein Leben so ablaufen, daß Du Dein Verhalten ständig mit G´ttes Willen abgleichst, also immer versuchst, seine Gebote zu befolgen. Die Zeiten, wo man sich hinsetzt und bewußt ein Gebet spricht, sind dann nur die Höhepunkte des Tages. Du sollst jetzt nicht wie in Trance durch das Leben laufen, sondern einfach reflektieren, ob Deine Gedanken und Taten mit den Geboten übereinstimmen. Versuch es mal, das macht sogar Spaß.

@-wheuhx-sehr gute Antwort.Ganz großes Daumen hoch.

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Das oder ein Gebet ist keineswegs eine "Zwiesprache mit Gott"; man spricht im Gebet ZU Gott, nicht MIT Ihm!

Deshalb ist die Antwort irreführend.

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@gottesanbeterin

Wenn Du nur ZU G´tt betest und keine Zwiesprache zulässt, entgeht Dir aber eine der hauptsächlichen Bedeutungen des Gebets. Sich besinnen, es G´tt vortragen und horchen, was so an Antworten zurückkommt, das macht doch das Verhältnis aus, das man Glauben nennt und aus dem Kraft und Zuversicht kommen. Wenn Du etwas lesen willst: http://de.wikipedia.org/wiki/Gebet

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Es ist laut einer der ältesten Quellen (dem Didache) nicht verkehrt 3x täglich das Vaterunser zu beten. Darüber hinaus besteht die Sonntagspflicht, aber auch die Stundengebete, Bitt-, Tisch-, Nacht- und Dankgebete sind zwar kein Muss, aber schaden jedenfalls nicht. Das "Betet ohne Unterlass" ist durchaus als guter Ratschlag für ein Ideal zu sehen. Im Regelfall sollte es aber reichen, dann zu beten, wenn man es für angebracht hält (und Messe ist).

Kein Katholik ist automatisch Christ. Soviel steht mal fest.

Ist ein Mensch aber in Christus und wenn hier IN CHRISTUS steht, so meint es eine intime, innige und liebevolle Beziehung zu Gott, so ist er ein gesalbter des Herrn Jesus. Dieser Mensch ist errettet und von neuem geboren. Geboren aus dem Geist und der Wahrheit. Dafür braucht es eine ehrliche Lebensübergabe an Jesus Christus, den einzigen Mittler zwischen Vater und Mensch. Es ist kein Engel, kein Mensch und kein weiterer Helfer nötig. Christus reicht aus!

In manchen Situationen ist es allerdings gut, einen Seelsorger hinzu zu ziehen. Er hilft nur, wenn er selbst errettet ist. Sonst kann die geistliche Neugeburt nicht erfolgen. Praktisch wie eine Hebamme, die unfähig ist das Kind zu holen.

Dieser Mensch in Christus betet IMMER! So wie es auch die Schrift bestätigt:

  • Epheser 6, 16-18

16 Vor allem aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt, 17 und nehmt auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches das Wort Gottes ist, 18 indem ihr zu jeder Zeit betet mit allem Gebet und Flehen im Geist, und wacht zu diesem Zweck in aller Ausdauer und Fürbitte für alle Heiligen,

Ich möchte es kurz in Stichpunkten auslegen, was der Heilige Geist hier zu unser aller Wohl meint.

  • unser Glaube ist der Sieg der die Welt bereits überwunden hat
  • wer zu Gott kommt muss glauben: 1. das er da ist 2. ein Belohner derer die IHN suchen sein wird
  • das Wort ist eine Waffe, weil Christen in einem geistlichen Kampf stehen und eine sichere Waffe brauchen, die sie aber bedienen lernen müssen
  • das Heil in Christus ist wie ein schützender Helm für unsere Gedanken- und Gefühlswelt; ein Christ hat Sieg in diesen realen Welten; wir nehmen Gedanken und Gefühle gefangen unter den Gehorsam Christus und Gott gegenüber; in diesen Welten beginnt der Sieg!!! (ganz wichtig)
  • zur damaligen Zeit wussten die mensch mit diesen Bildern mehr anzufangen als heute; klar ist das man mit einer vollständigen Waffenrüstung einen 100%igen Sieg erringen sollte
  • Beten zu jeder Zeit ist nur möglich durch den Geist Gottes welchen wir nicht dämpfen dürfen; ergo ist Beten aus dem Fleisch heraus sinnlos, weil es keine Erhörung findet
  • Beten aus dem Fleisch ist jedes Gebet, welches motiviert ist durch Angst vor Gott, Stolz, Religiösität, Wut/Zorn u.s.w. (siehe Mt, 6, 7 und Jakobus 4,1-10)

Lieber Zocker5080,

ich wünsche Dir sehr das Du

Die Herrlichkeit des Herrn erkennst. Das Du im Licht Gottes leben kannst. Frei von jeder falschen Religiösität, die nur wieder in Knechtschaft zwingt. Beug Dich vor dem Herrn und ER wird Dich aufrichten!

Du kannst Glaubensbekenntnisse ansagen soviel Du willst, aber ist Dein Herz nicht in Christus verschmolzen bringt es nichts. Brauchst Du weitere Hilfe, oder eine evangel. Gemeinde in der eine biblische Lehre gelehrt wird, schreib mich an.

Kein Katholik ist automatisch Christ. Soviel steht mal fest.

Das kannst du auch von einem Evanglischen oder einem Lutherander sagen ,warum wird das hier so betont?

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@nomimosa

Weil in diesem Fall der Fragende Katholik ist! Natürlich ist überhaupt kein Mensch automatisch Christ. Egal in welche Kirche er geht. Christ wird man, wenn man sein Leben den Christus übergibt und vom eigenen Thron herunter steigt. Rettung allein durch Glaube! Luther hat das zu seiner Zeit fast Kopf und Kragen gekostet. Heute ist das nicht viel anders. Heute wird man vielerorts belächelt für so einen "schwachen Glaube"! Mir ist das egal. Ich habe die Pflicht, es jedem Menschen zu sagen. Ich bin nicht besser als andere Menschen. Ich bin aber besser dran und das wünsche ich mir für jeden Menschen. Befreiung von Knechtschaft, Unglaube und Religion. Frieden, Freude und Gerechtigkeit allein durch den Glaube und die Kraft des Kreuzes und des Heiligen Geistes.

  1. Timotheus 2, 5+6 (NGÜ) Es gibt nämlich nur einen Gott, und es gibt auch nur einen Vermittler zwischen Gott und den Menschen – den, der selbst ein Mensch ´geworden` ist, Jesus Christus. 6 Er hat sein Leben als Lösegeld für alle gegeben und hat damit zu der von Gott bestimmten Zeit den Beweis erbracht, dass Gott alle retten will!

Amen.

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Beim Glauben gibt es keine bestimmten Regeln sondern du solltest das so machen wie du es für richtig hältst

Das ist doch kein muss zu beten. hab noch nie gehört, dass man vor jedem gebet das glaubensbekenntnis sprechen muss. wenn es geht einmal tag und sonntagsmesse.

lass dein leben in verbindung mit dem gespräch mit gott gebet sein

Auch ein Katholik sollte beten, wann es ihm danach zumute ist und nicht zu bestimmten Zeiten.

Wobei es nicht schlecht ist, sich feste Zeiten zum Beten zu reservieren. Wie leicht vergißt man es sonst...

Der Sonntag ist außerdem sowieso gesetzt.

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Wenn er nach Regeln betet Morgens, Mittags, Abends auf jeden Fall wenn er lockerer ist nur wenn im danach ist. Vor dem Essen betet man doch immer.

Beten heißt mit Gott reden.

Wie und wie oft musst du mit deinem Freund reden? Da hast du die Antwort.

Beten bedeutet ZU Gott reden, keinesfalls MIT Ihm.

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@gottesanbeterin

Wenn du nur "zu" Gott redest, aber nicht "mit" ihm, dann ist das deine Sache. Jedoch soll man von sich nicht immer gleich auf andere schließen...

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nein warum...????ich weiß nur was von wöchendlicher beichte und gottedienst

aber ich denke früher hat man ein morgen abend und ein gebet zu tisch gesprochen.....

bei den katholen ist das nicht so, wie bei den moslems

Man muss überhaupt nicht beten. Das ist dir überlassen.

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