Wie und warum hat man eine Morgenlatte und ist es schlimm, wenn man nicht jeden Morgen eine Morgenlatte hat?

8 Antworten

Die morgentliche Erektion, die vor dem Erwachen mit dem Auftauchen aus der Tiefschlafphase beginnt, rührt nicht von der vollen Blase. Das Phänomen kann auch während der Nacht auftreten. Die detaillierte Ursache kenne ich nicht. Die Dauer nach dem Erwachen ist ein klinisches Maß für die individuelle Potenz eines Mannes, die Messung erstreckt sich über mehrere Tage, und wird in Durchschnittswerten angegeben. Auch die modernen Aphrodisiaka wurden in ihrer Entwicklungphase so getestet.

Die nächtlichen Erektionen erfolgen nicht aufgrund sexueller Erregung, sondern in der Traumphase (REM-Phase genannt) während dem schlafen. Dabei beschleunigen sich Puls und Atmung und es kommt häufig zu einer Erektion, auch bei nicht sexuellen Träumen. Es kann dabei während einer Nacht durchaus zu fünf Erektionen kommen mit einer Dauer von jeweils bis zu etwa 45 Minuten. Deswegen sollte auch entsprechend weite Kleidung - oder gar keine getragen werden , damit der Penis auch den nötigen Platz zum ausdehnen hat. Die "Morgenlatte" ist lediglich die letzte Erektion der Nacht. Die Dauer und Anzahl der REM-Phasen nimmt bis zum aufwachen am morgen zu. Die Wahrscheinlichkeit mit einer Erektion morgens aufzuwachen ist daher höher. Bei den Erektionen im Schlaf kommt es normalerweise nicht zu einem Samenerguss, lediglich wenn der Mann über längere Zeit keinen Samenerguss hatte erfolgt auch dieser (Pollution).
Wenn man morgens beim aufwachen keine Erektion hat, ist dieses auch vollkommen ok.

Was möchtest Du wissen?