Wie und wann merkt man dass das man drogenabhängig ist?

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6 Antworten

Psychische Abhängigkeit ( Marihuana/LSD/Koffeein/Spielsucht/etc. )

Gehen wir mal davon aus du isst jeden Abend Nachmittag eine Pizza, wenn du dich nach ein bis zwei Tagen unwohl fühlst, weil du keine Pizza gegessen hast, ist das nicht gleich eine Abhängigkeit, jedoch eine Art Vorstufe davon.

Wenn du jedoch alles dafür tuen würdest um deine Pizza am Abend zu bekommen, selbst wenn es heißt das du Freunde vernachlässigst, dir zu viel Geld von der Bank leihst oder wie ein guter Kumpel von mir einmal sagte ''Wenn du Schwänze an der Bahnhoftoilette dafür lutschen würdest'' dann bist du höchstwahrscheinlich abhängig.

Jedoch muss das jeder für sich selbst wissen, nur weil sich jemand nach 1-2 Wochen ohne LSD/Marihuana unwohl fühlt weil er es sonst jede Woche einnimmt, heißt das nicht gleich das er Abhängig ist, es kann sogar rein gar nichts heißen.

Wann diese Vorstufe sich dann weiterentwickelt hängt oftmal von der Person dann selber ab, ob diese psychisch und körperlich stabil ist.
Kranke Menschen werden häufiger psychisch Drogenabhängig als ''gesunde'' Menschen.

Physische Abhängigkeit ( Zigaretten/Kokain/etc. )

Anders als bei der psychischen Abhängigkeit bist du schon nach einigen Malen, bei manch einem sogar schon beim ersten mal körperlich Abhängig.
Ob man jetzt beim ersten oder erst beim fünten Mal von etwas körperlich abhängig wird hat etwas mit deinem Gehirn, der Schilddrüße und wie dein Körper es verarbeitet zu tun.

Hierbei überspringst du oft oder die erste Vorstufe der Sucht ist sehr kurz und du würdest direkt alles dafür tun um deine Sucht zu befriedigen, dein Körper fühlt sich oft unwohl, dir ist kalt und man fühlt sich leer/depressiv beziehungsweise bei längerem Entzug und je nach dem wie die Person gelaunt ist auch extrem aggressiv.

Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen & möchte nocheinmal kurz klar stellen das ich kein Experte in diesem Gebiet bin, jedoch aus Fachbeiträgen und eigener Erfahrung mit anderen und mir selber schreibe! :)

Rufus~

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Kommentar von tommy40629
29.04.2016, 19:04

Raucher haben das Gefühl, nach der Sucht, ca. 4 Mal in der Stunde, aber die sind ja alle nicht abhängig.

Leugnen der Sucht, gehört ja auch dazu, hast Du glaube ich auch geschrieben.

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Kommentar von Roofies
12.06.2016, 19:32

Vielen Dank für den Stern! =3

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Allgemeine Kennzeichen einer Suchterkrankung sind z.B:

- Ständiges Verlangen nach der Substanz

- Höhere Dosis für gleiche Wirkung

- Auswirkungen auf das Sozialleben, wie  z.B Rückzug oder dass man nur noch mit Freunden abhängt die auch Drogen konsumieren

- Komplette Fixierung auf Konsum der Substanz; man kann sich für nichts anderes mehr begeistern

Letztendlich wird das ganze Leben auf den Konsum des Suchtmittels ausgerichtet. Das Problem ist, dass der Süchtige oft das Verlangen gar nicht wirklich wahrnimmt, sondern es wegrationalisiert, im Sinne von: "Ich hatte einen harten Tag, da kann ich mir was gönnen" Dass der Tag nur hart war weil er nicht konsumieren konnte merkt er erst sehr spät bis gar nicht.

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Das kann man sehr gut am Rauchen erklären.

Noch was: Es ist nun schon mehrfach bewiesen worden, dass Rauchen und Heroin nehmen gleich stark abhängig macht. Die sozialen Folgen sind nur andere.

Als ich beim Bund auf einer Übung die erste Kippe geraucht (habe ca. 25% der Kippe geraucht!) habe, war ich für locker 30 Minuten zu nix mehr zu gebrauchen, ich bin vom Baumstamm gefallen und habe mir wie besoffen gefühlt.

War aber ein cooleres Gefühl kenne ich nicht, vor allem kenne ich nix anderes, was so heftig scheppert.

Wenn man dann in immer kürzeren Abständen raucht, knallt es immer weniger.

Ich habe dann später 3 bis 4 Kippen am Tag geraucht.

Als ich eines Tages auf dem Weg zum Sport war und dabei eine Kippe in der Hand hatte, habe ich einen heftigen Schreck bekommen. "Schitt, was mache ich hier, ich rauche jetzt schon ohne es zu merken."

Diese Kippe hatte natürlich überhaupt nicht geballert, ich habe nix gemerkt.

Als ich aber am Abend nicht geraucht habe und es ruhig um mich war und ich nichts mehr zu tun hatte, da wollte ich unbedingt rauchen.

Ich hatte so ein Verlangen danach, dass kann man schwer beschreiben.

Ich konnte einfach nicht so dasitzen und TV sehen, ich habe mich richtig schlecht, einfach nicht mehr normal, wie sonst gefühlt.

Ich war also eindeutig abhängig!

So ging das ca. eine Woche und dann habe ich nur noch geraucht, wenn wir weggegangen sind, weil die Kippen wieder geballert haben.

Das ging noch ein paar Wochen so und dann war ich wieder Nichtraucher.

Aber dieses "so etwas Bock habe ich schon", dass bleibt, gerade jetzt, wo ich das schreibe.

Aber der Eckel und die Schäden, die ich in 50 Jahren haben werde, das schreckt mehr ab, als das bisschen Lust auf einen Zug.

Trotzdem ist man immer noch leicht abhängig, denn die Lust ist ja nicht 100% weg!

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Wenn du nicht mehr ohne die Droge kannst, sie in deinen Alltag integriert hast und deine Gedanken sich nur um den nächsten "Wiederaufnahme" kreisen 

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Wenn jemand anderes Drogenabhängig ist oder wenn du es selber bist? Bisschen komische Frage weißte

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Kommentar von AnLe16
29.04.2016, 18:48

Ich nehme keine Drogen.Ein guter Freund ist drogenanhängig und deswegen die Frage!

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dann, wenn man sagt, dass man es nicht ist

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Kommentar von tommy40629
29.04.2016, 19:05

Sagen ja Millionen Raucher in Deutschland und Milliarden auf der Welt. 

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