Wie und wann habt ihr gemerkt, dass ihr Trans seid?

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Hallo,

Ich weiß nicht, ob ich jetzt komplett an der Frage vorbei antworte, aber ich könnte mir vorstellen, dass es auch darum geht, ob du trans bist.

Auf jeden Fall gibt es bei mir keinen Tag, an dem ich das gemerkt habe, es waren mehr so Kleinigkeiten. Es war nicht richtig, wenn Menschen mich als "sie" angesprochen haben. Ich habe immer weite Kleidung getragen, um meine Brüste zu verstecken. Ich habe es gehasst, wenn Leute mich "Frau XY" genannt haben. Ich konnte mir keine Zukunft vorstellen, in der ich als Frau lebe. Und aus der Kombi aus all dem wurde irgenwann die Erkenntnis: "Ich bin keine Frau." Ich wusste es nicht schon immer. Ich hatte keine Kindheit, in der ich nur mit Baggern gespielt habe und nur männliche Freunde hatte.

Also, falls das gerade bei dir Thema ist, würde ich dir raten, dich ein bisschen auszuprobieren: stell dich vor den Spiegel und probiere männliche Pronomen aus. Sprich mit Freund*innen. Probier aus, welche Kleidung du magst. Und schau, wie du dich wohlfühlst, egal ob als Mann, als Frau oder als nichtbinäre Person.

Ich habe eine Freundin die ist Trans-Frau und sie hat es schon immer bisschen gemerkt aber richtig bewusst geworden ist es ihr in der Schule. Weil sie immer lieber mit den Mädchen spielen wollte und sich nicht zu den Jungs hinzugehörig gefühlt hat.

Hä aber ich spiel auch lieber mit frauen und bin nicht eine trans frau?

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Ich bin afab und non-binary.

Für mich war es ein langer Prozess.
Im Nachhinein macht vielen plötzlich Sinn (auch Erinnerungen aus meiner Kindheit..)

kurz zusammengefasst hab ich erkannt, dass Transgender absolut recht haben und der Körper nicht das Geschlecht bestimmt. Dann hab ich vieles an den Geschlechterrollen in Frage gestellt.
Ich hab irgendwann von dem Label „Demigirl“ gehört und dachte „das passt. Ich bin nicht 100% Frau“

dann hab ich erfahren, dass rein technisch gesehen das Label Demigirl als non-binary und als Trans gilt.

Dann hab ich mich immer mehr mit den Begriffen auseinander gesetzt und mich von Demigirl distanziert. Ich hab einen neuen Namen gesucht und ich jetzt auch im Job geoutet. (Und ich hab erkannt: in Deutschland nicht binär zu sein ist ziemlich ätzend)

Ich bin Genderfluid, und der Definition nach, Transmasculine/Androgynous.

Ich habe es gemerkt als ich um die 14 war, und anfing zu merken, dass mir Begriffe wie „Tochter“, „Mädchen“ oder „Freundin“ überhaupt nicht gefallen, wenn man über mich redet. Generell ernst gemeinte gegenderte Begriffe.

Ich fand meinen femininen Namen und meine langen Haare dysphorisch, sie passten nicht zu mir.

Ich schnitt meine Haare kurz, und änderte meinen Namen. Noch nicht legal, aber prinzipiell.

Und damit fühle ich mich viel besser.

Mein Vater ist Transphob, also ist es noch keine gute Idee mich zu outen.

Ich identifiziere mich als Non-Binary und Genderfluid, und benutze They/He/She Pronomen ^^

And I’m proud if it ✨🏳️‍⚧️

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Beschäftige mich viel mit LGBTQ, und bin selber Teil davon.

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