Wie überzeugt man jemanden davon, dass man Katzen nicht zusammen mit Wellensittichen bzw. keine Fressfeine zusammen halten kann?

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9 Antworten

Das ist keine gute Idee! Das kann ich nur bestätigen! Die sind imstande, Vögel im Käfig so zu attackieren, dass die entweder vor Schreck sterben oder wirklich von den Krallen erwischt werden.

Angeblich gibt es auch Katzentiere, die nicht einmal bei einer Maus reagieren, weil sie so etwas nicht mehr kennen. Mir persönlich ist so eine Katze allerdings noch nicht begegnet.

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Kommentar von Meli240193
18.03.2016, 06:46

Richtig. Ich selbst halte 4 Wellensittiche und ich würde weder Katze noch Hund auch nur in deren Nähe lassen. Die Eltern einer Freundin haben einen Wellensittich - in Einzelhaltung, wo ich genauso schon an die Decke springen könnte weil das alles andere als artgerecht ist. Und nun bekommen sie heute noch einen Kater einer alten Dame dazu, die sich nicht mehr kümmern kann, da sie ins Krankenhaus musste. Hilfbereitschaft ist ja gut und schön aber wenn es am Ende zum Leiden eines oder mehrerer Tiere ist, bringt es doch unterm Strich trotzdem keine Punkte oder sehe ich das falsch? Und dann noch so Sätze wie "der Vogel wird es schon überleben, wenn er nicht mehr den ganzen Tag durch die Küche fliegen und springen kann" - da fange ich echt an, richtig zu brodeln! -.-

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Naja, das KANN schon klappen... Aber man muss ganz ganz vorsichtig sein. Wenn man extremes Glück hat, verstehen/akzeptieren sich die Tiere... Wenn nicht, dann muss man immer höllisch aufpassen.

Selbst wenn sie sich verstehen, muss man vorsichtig sein... Denn auch dann kann die Katze mal austicken...

Und auch wenn man aufpasst.... Man kann nicht immer zu 100% aufpassen.

Nur als Beispiel: Bei uns ist einmal die Nachbarskatze rein gehuscht, (obwohl wir aufgepasst haben) und während jemand zuhause war, hat sie den Vogelkäfig unseres Wellensittichs von nem hohen Schrank runter geholt und hat ihn gejagt... Das Ende vom Lied war, dass er nachher unter dem Fernsehschrank geklemmt ist und die Katze nicht mehr dran kam... Er hat das ganze zum Glück mit einem Schock überstanden und überlebt.

Wie er da drunter gekommen ist und wie er das überstanden hat, wissen wir nicht... Aber so viel Glück hat man nicht immer.

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Ich hatte schon Katzen, die auf dem Vogelkäfig und dem Aquarium geschlafen haben. Der Vogel knibbelte an den Füßen oder den Barthaaren der Katze, die Fische stupsten gegen die im Wasser hängende Pfote.

Aber Du hast Recht, einen Vogel oder ein Nagetier vor den Augen einer Katze herumlaufen oder -fliegen zu lassen, ist eine Einladung, wie bei M&M "Wir sind auf der Gästeliste!" - "Nee, das ist die Speisekarte!".

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man kann auch fressfeinde zusammen in einem haushalt haben. das geht ohne weiteres.

bei meiner schwester leben wellis, rennmäuse und ein hund (dackel-schäferhund-terrier-mix) in insgesamt drei zimmern. keines der tiere wird durch die anderen gestresst.

die mäuse leben in ihren gehegen und beobachten gerne mal den hund. die wellis haben ihre voliere, welche außerhalb der reichweite des hunde ist (außer es stünde genau davor ein stuhl). unser hund ist aber auch so erzogen, dass er nicht an die anderen tiere zu gehen hat. der interessiert sich null dafür. selbst als mal eine der mäuse oder auch ein welli entwischt ist war er sofort ablegbar und es ist nix passiert. 

auch haben viele rennmauszüchter katzen. alles kein problem, wenn man die gehege ordentlich absichert und gründlich aufpasst

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Kommentar von Meli240193
21.03.2016, 06:43

Und eben bei dem letzten Punkt, den du erwähntest, bin ich mir absolut nicht sicher. Es gibt sowieso einige Punkte, die mich bei ihrer Art und Weise der Tierhaltung stören.

1. Der Wellensittich wird EINZELN und dann auch noch in der Küche gehalten.

2. Die Katze kommt definitiv in die Küche rein, allein schon zum fressen und die muss nur mal auf die Idee kommen, nen Satz auf die Theken zu machen und schon isse beim Welli angekommen.

3. Mit Erziehung oder angelerntem Verhalten wird da nicht mehr viel zu machen sein - diese Katze ist bereits 10 Jahre alt.

4. Allgemein kann man Instinkte, wie z.B. Jagdtriebe, KEINEM Tier abgewohnen - egal ob Hund, Katze oder sonst irgendwas. Es ist nunmal einfach so und da kann es Jahrzehnte gut gehen und auf einmal bricht es doch aus dem Tier heraus und es kann dann ja nichtmal wirklich was dafür.

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Sammle schlimme Geschichten aus diversen Tierforen!  Und frage die Person, ob sie ein ruhiges Leben hätte, wenn sie mit einem Serienkiller mit Maschinengewehr in einem Zimmer schlafen müsste.

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Kommentar von Meli240193
18.03.2016, 12:13

Keine schlechte Idee :-) Danke!

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Meine Katze kam als Baby zum Welli dazu und es gab keine Probleme.

Der Vogel knabberte ihr einmal die Nase und zog die Schnurrhaare durch den Schnabel.

Auch die Vögel draussen hatten Vorteile davon. Vögel erschrecken war toll, jagen war doof.

Beim Erschrecken lief sie ohne Anschleichen im Schweinsgalopp drauf zu und war zufrieden, wenn die Vögel hochflogen.

Bachstelzen tippelten einen Meter vor ihr über den Hof. 

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Ich hab jetzt keine Vögel aber ich hatte das mit fischen nach und nach waren Fische aus meinem Aquarium weg:D und mir haben auch welche gesagt mach das bloß nicht Katzen und Fische man sieht ja was drauß geworden ist:)

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Kommentar von musenkumpel
18.03.2016, 06:50

experimentell überzeugt

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Kommentar von wotan0000
19.03.2016, 08:22

Wir hatten auch ein Aquarium und waren ganz begeistert, wie gleichgültig unsere Katze war.

Nach ca 1 oder 2 Monaten, unsere Katze lag auf dem Sessel und putzte sich, plötzlich ruckte ihr Kopf hoch und sie starrte zum Aquarium.

Jetzt erst hatte sie gesehen, dass da Bewegung drin war. :-)))

Gab aber auch keine Probleme, das Interesse war nach 2 oder 3 x *nein* auch erledigt.

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Ich gebe mal eine nicht ganz ernst gemeinte Antwort:

Man schenkt ihm eine nicht ausgewachsene Große Anaconda!

Dann überlegt der Halter mit dem Wellensittich!

Die Anaconda interessiert sich für die Katze!

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Jetzt im Ernst:

Wellensittich und Katze? - da gewinnt immer die Katze! - es ist nur eine Frage der Zeit.

Mit besten Grüßen

gregor443

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Kommentar von gregor443
25.07.2016, 23:20

Es sollte richtig: "überlebt" heißen

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"Fressfeinde" könne serwohl zusammen auskommen und gehalten werden. allerdings sollten alle Tiere rückzugsorte haben, wo das jeweils andere Tier nciht hinkommt. Das heißt Vogelkäfig sollte nirgends sein wo die Katze hinkann, den  Vogel nur fliegen lassen wenn die Katze nicht da ist oder unter strenger aufsicht. Man sollte sich auch sehr intensiv mit allen Tieren beschäftigen udn gerade bei mehreren Tierarten auch mit ihnen trainieren.

ist Es nicht möglich die "Reviere" beider Arten zu trennen, sollte man all das wieder vergessen. denn dann ist das meiner meinung nach Tierquälerei. Jedes Lebewesen braucht einen Rückzugsort. Punkt. Der Rest geht wenn man dazu bereit ist sich dafür Zeit zu nehmen

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Kommentar von Meli240193
18.03.2016, 07:06

Eben genau dieses Risiko würde ich niemals eingehen. Ich hab es schon sooo oft gehört, dass Leute über Jahre genau diese Konstellation zusammen hielten und es ging gut und man war überzeugt davon, der Katze ihre Instinkte "abtrainiert" zu haben. Aber eben genau das funktioniert nicht. Ein Instinkt - und nix anderes ist der Jagdtrieb, der ausgelöst wird, wenn so ein schönes buntes Vögelchen vor ihrer Nase rumflattert - kann nicht abtrainiert oder abgewöhnt werden. Und die Tiere in getrennten Räumen zu halten und sie sich somit nichtmal frei bewegen können, ist in meinen Augen genauso keine Option...

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