Wie überzeuge ich mein Umfeld zum Christentum zu konvertieren?

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77 Antworten

Vor allem kannst du für sie beten. Es gibt Christen, die über Jahrzehnte für ihre ungläubigen Familienangehörigen und Freunde gebetet haben und nach dieser langen Zeit kamen die, für die sie gebetet hatten, zum Glauben an Jesus Christus. Das Gebet und Vertrauen auf Gott ist am wichtigsten.

Dann kannst du natürlich über den christlichen Glauben mit ihnen reden und ihnen die Botschaft der Bibel erklären. Dabei solltest du keinen Druck auf sie ausüben, sondern einfach deine Sichtweise erläutern.

Einige m. E. gute und überzeugende Argumente, die für die Wahrheit der Bibel sprechen, finden sich hier: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

Vielleicht kannst du einige Argumente dieses Artikels (oder andere Gründe) in deine Argumentation mit einbauen, wenn du mit deinen Familienmitgliedern sprichst.

Wichtig ist auch, dass du sie liebevoll behandelst und ihnen ein Vorbild bist. Vielleicht fällt ihnen eine Veränderung in deinem Leben und Verhalten auf und sie wollen auch so werden, wie du und interessieren sich auf diese Weise für den christlichen Glauben.

Ich freue mich auf jeden Fall sehr darüber, dass du überzeugter Christ bist. Lass dich von den Antworten derer, die dich vom Glauben abbringen wollen, nicht verunsichern, sondern in deinem Glauben stärken (wie Paulus das immer wieder beschreibt). Ich wünsche dir im Umgang mit deinen Familienangehörigen und Freunden alles Gute und Gottes Segen.

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Kommentar von chrisbyrd
19.04.2016, 22:55

Vielen Dank für den "Stern", liebe Grüße und Gottes Segen!

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Kommentar von PHoel
04.05.2016, 22:03

Beängstigend, was du hier von dir gibst.

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Kommentar von kiniro
16.06.2016, 15:26

Ich möchte keinen von seinem Glauben abbringen - ich möchte nur gefährliches, (subtiles?) Manipulieren verhindern.
Zumindest versuche ich es.

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Wie überzeuge sie am besten?

Überhaupt nicht. Wie fändest du es, wenn einer deiner atheistischen Freunde durch deine Gemeinde ginge und diese zur Abkehr vom Glauben zu bewegen suchte?

Glaube ist eine ausschliesslich persönliche Angelegenheit. Du bist dazu verpflichtet, den Wunsch einer Person, frei von Glauben zu leben, zu akzeptieren und zu respektieren. Im Umkehrschluss gilt dasselbe Recht auch für den Gläubigen.

Du musst bedenken, dass man auch nicht aus Lust und Laune vom Glauben abfällt oder einer Religion den Rücken kehrt. Indem du dich als Missionar betätigst unterstellst du, die Gründe dieser Menschen wären nicht von Gewicht.

Lebe deinen Glauben, aber respektiere und toleriere die Lebensweise anderer, ohne Sie zu hinterfragen oder gering zu schätzen.

und ihnen den Aufenthalt in der Hölle ersparen.

Man kann mich dafür richten was ich tue und unterlasse. Aber ob ich Christ bin oder nicht, beeinflusst nicht, ob ich ein guter Mensch voller Nächstenliebe bin, oder ein raffgieriger Egoist.

Sollte allein die Tatsache, dass ich nicht an den Herrn glaubte, mich für die Hölle ausersehen, dann solls so sein. Was will ich auch neben einem Gott, dem die eigene Person wichtiger wäre als gute Taten und ein redliches Leben.

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Gar nicht!

Es gibt keine Hölle. Glaubst du wirklich, Gott würde einen Menschen erschaffen, und ihn dann wegen eines Fehlers, der vielleicht nur eine Sache von wenigen Minuten war, für alle Zeit quälen? Das ist nicht dein Ernst, oder?

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Kommentar von 00DZee
16.04.2016, 21:08

Wenn Gott einen fehlerlosen Menschen gewollt hätte, hätte er den Menschen fehlerlos geschaffen. Das hat er nicht. Das erklärt, warum Gott so unfassbar barmherzig ist. Natürlich hat er den Menschen nicht erschaffen um ihn anschließend einfach nur zu quälen.

Ich möchte mich keineswegs in deinen Glauben einmischen. Ich will nur diesen einen Aspekt korrigieren. Bin selber keine Christin.

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Kommentar von KnorxyThieus
16.04.2016, 22:09

Ich habe auch mal gehört, dass die ganze Hölle nur eine Erfindung der profitgierigen Kirche des Mittelalters war und mit keinem Wort in der Bibel erwähnt wurde. Ich weiß aber nicht, ob das nur ein Mythos ist oder tatsächlich stimmt.

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Führe ein vorbildliches Leben, so dass die Menschen in deinem Umfeld dich bewundern und so sein möchten wie du. Wenn sie dich dann fragen, woran es liegt, dass du so superdupertoll bist, sage, dass du es nur deinem Glauben zu verdanken hast und dass sie, wenn sie ebenso hperklasse werden wollen wie du, deinen Glauben annehmen sollen.

Aber wie gesagt, zuerst führe ein vorbildliches Leben, bis die Leute bei dir dich alle bewundern und lieben.

Mach mal.

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Kommentar von cyberoma
16.04.2016, 09:39

Das ist eine geniale Antwort, und auch eine sehr brauchbare für den Lebensalltag. Bei dieser Lösung gibt es nur Gewinner: der Fragesteller führt ein gutes Leben, seine Familie und Freunde finden ihn klasse (und laufen nicht vor ihm davon, weil er sie ständig zu missionieren versucht), und alle können unbelästigt so leben, wie sie möchten...und sich ein Beispiel an ihm nehmen - oder nicht.

Ich kenne Menschen, die es so machen wie hier geraten wird, und sie haben tatsächlich eine beeindruckende Strahlkraft.

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Die Welt ist nicht Schwarz-Weiß, also Christ oder Ungläubiger. Du kannst nicht in die Herzen schauen und wenn du andere verdammst oder selig sprichst, machst du dich zu Gott bzw. stellst dich sogar über ihn da du dann nicht auf das Urteil Gottes wartest, sondern es gleich selbst sprichst.

Auch dieses Himmel-Hölle-Schema ist komplett irrelevant. Es geht um die "religio", also Rückbindung an Gott. Das Himmelreich ist in euch! Also öffne dein Herz, strebe danach dem Vorbild von Jesus zu folgen und dich selbst, deine Feinde (ja auch Satan!) und deine Nächsten zu lieben, die andere Wange hinzuhalten, den Schwachen zu helfen, zu beten, in dich zu schauen, wie die Kinder zu werden, Wunder zu tun (Petrus lief auch auf dem Wasser bis ihn sein Glaube für einen Augenblick verließ...) usw. usf.

Es gibt dazu diese schöne Geschichte von Rabia von Basra:

"Man sah Rabia in den Straßen von Basra mit einem Eimer Wasser in der
einen Hand und einer Fackel in der anderen Hand. Als sie gefragt wurde,
was dies zu bedeuten habe, antwortete sie: „Ich will Wasser in die Hölle gießen und Feuer ans Paradies legen, damit diese beiden Schleier verschwinden und niemand mehr Gott aus Furcht vor der Hölle oder in Hoffnung aufs Paradies anbete, sondern nur noch um Seiner ewigen Schönheit willen.“

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Gar nicht. Ich bin christlich (katholisch) erzogen, habe aber schon als Kommunionkind zu viele Fragen gestellt und bin seit gut 20 Jahren Agnostiker.

Das bedeutet nicht das ich Gott absolut verneine, ich habe nur nichts für die Kirchen und das "Bodenpersonal" übrig, bin irgendwie aus dem organisierten Glauben rausgewachsen. Trotzdem halte ich mich für einen relativ moralischen Menschen dem Nächstenliebe viel bedeutet und der immer versucht jeden so zu behandeln wie ich selbst behandelt werden möchte. Das ist längst nicht bei jedem (noch so gläubigen) Christen eingebaut.

Sollte es einen "Himmel" und eine "Hölle" geben - was ich nicht glaube wird ein Gott der diese Bezeichnung verdient sicher nicht schauen wer in welcher Religion Mitglied war sondern auf die persönlichen Taten. Das ganze "drumherum" ist letztendlich von Menschen gemacht, nicht zuletzt mit dem Ziel andere menschen zu beherrschen und folgsam zu halten.

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Zu dem Rest haben ja schon viele etwas geschrieben, aber zu deiner Angst, dass  "Ungläubige" in die Hölle kommen:

Die Hölle, was auch immer das dann genau ist, wäre doch die Konsequenz für Sünden, die so schlimm sind, dass man sich dadurch für immer von Gott trennt und gar nicht mehr zu ihm kann, oder?

Angenommen, jemand irrt sich, obwohl er ernsthaft darüber nachgedacht hat, ist das dann Sünde?

Und wenn Nein, warum dann die Hölle?

Wer hier nicht an Gott glaubt kann ihm trotzdem nahe sein, wenn er sich bemüht, das Gute zu tun. Und dann nach dem Tod einen Irrtum einzusehen sollte ggf. kein Problem sein.

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GottesWorte, wenn man selbst von seinem Glauben überzeugt ist, kann man leicht fanatisch werden und den Kern damit überdecken.

Was ist denn der Kern des christlichen Glaubens? Das ist die gute Botschaft von Gottes Königreich, die alle Menschen auf der Erde  hören sollen, allen Sprachen und Völkern, zu einem Zeugnis.

Wie ich aus deiner Frage entnehme, ist dein Glaube nicht ganz biblisch geschult. Nach der Bibel kommt niemand in die Hölle! Das ist ein Dogma! Jeder Mensch kann sich entscheiden, welchen Weg er gehen möchte. Der eine Weg hat das Versprechen Gottes, für immer auf der Erde zu leben, der andere endet mit dem ewigen Tod, der ewigen Nicht-Existenz. Man kann doch nicht auf der einen Seite die Liebe Gottes predigen und auf der anderen mit den Höllenqualen drohen! Was wäre das für ein Gott? Er verspricht den Sanfmütigen/Mildgesinnten, dass sie die Erde bewohnen werden(Matthäus 5:5; Psalm 37:11) .

Dann lies doch bitte auch noch Römer 6:7 =Denn wer gestorben ist, der ist frei geworden von der Sünde und auch Römer 6:23 = Denn der Sünde Sold ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn.  Du siehst, da wir alle sterben, stehen wir auch alle unter diesem Todesurteil, das der Herr Jesus Christus durch seinen Tod aufgehoben hat - wer denn da will! Zu Adam sagte Gott :"Aus Staub bist du, zu Staub wirst du wieder werden!"

Über den Höllenglauben, der tatsächlich noch so verbreitet ist, gibt es viel zu sagen. Vielleicht klickst du mal diesen Link an: https://www.jw.org/de/publikationen/buecher/was-lehrt-bibel-wirklich/wo-sind-die-toten/ 
Diese  und ähnliche Fragen beschäftigen die Menschheit schon seit
Jahrtausenden. Es sind sehr wichtige Fragen, denn sie gehen uns alle an,
ganz gleich, wer wir sind und wo wir leben.

Deshalb, GottesWort, Gottes Wort ist es wirklich wert, "darin zu graben, als wäre es aus Gold!" Lass deinen Freunden die Freiheit, sich selbst zu entscheiden. Lebe ein Leben, an dem man die Früchte deines Glaubens erkennen kann.

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Mose hat Wunder getan, Jesus hat Wunder getan ... Am überzeugendsten wirken immer Wunder. Am besten du betest gemeinsam mit ihnen und bittest deinen Herrn oder Gott oder wie immer du ihn bezeichnest, um ein Wunder. Z.B. dass die verstorbene Oma wieder aufersteht und in den nächsten 10 min lebendig an die Haustür klopft, schellen geht auch. Oder dass er deine Hand führt beim Ausfüllen eines Lottoscheins und du 6 Richtige hast, die du dann wohltätigen Zwecken spenden kannst. Oder dass einem Beinamputierten, den ihr kennt, das Bein nachwächst. Irgend sowas in der Art. Dir wird schon was einfallen. 

Und da dein Gott gemäß eures Glaubens allmächtig ist und sowas schon früher gerne mal gemacht hat, und da dein Gott auch will, dass man an ihn glaubt u.s.w. wird das sicherlich klappen und keiner von euch muss in die Hölle. 

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Überzeuge sie wie Du überzeugt wurdest. Oder lass Sie einfach so wie sie sind. Sie sind mit Sicherheit auch christlich erzogen worden, also keine Ungeheuer in Deinen Augen. Ein Glaube hängt nicht von der Zahlung der Kirchensteuer ab und jeder sollte an das glauben, was er möchte.

Der Glaube kann einem viel Halt und Kraft geben, heutzutage ziehen die Menschen aber auch aus anderen Quellen diese Energie. Logisch und rational betrachtet, wird es zunehmend schwerer an etwas zu glauben was sich noch keinem Menschen offenbart hat. Wir lesen höchstens in sehr alten Büchern davon.

Es gibt sehr wahrscheinlich ein paar Dinge zwischen Himmel und Erde die wir Menschen noch nicht begriffen haben, aber da ist kein Wesen dabei das die Welt alleine erschaffen hat oder Vertreter darauf entsandt hat. Daher sollten wir das Leben nutzen und das Beste daraus machen, denn wenn das Licht aus geht bleibt es auch so.

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Es ist ja nicht so, dass die Menschen nicht wüssten, was das Christentum ist.

Sie haben sich genug damit beschäftigt, um eine Entscheidung zu treffen.
Und den Maßstab, wann die Informationen reichen, bestimmen sie selbst.

Mit zusätzlichen Informationen oder Argumenten wirst du an genau diesem Maßstab scheitern.
Wer nicht daran glaubt, dass die Bibel von Gott inspiriert einen wahren Kern enthält, dem ist es egal, ob er 10 oder 1000 Aussagen der Bibel kennt.

Und wer nicht an eine Hölle glaubt, der mag sogar eine echte Besorgnis bei dir erkennen, aber für ihn geht diese Sorge ins Leere.

Durch Missionierungsversuche zerstörst du jeden zwischenmenschlichen Kontakt. Deine Mitmenschen werden das nicht ewig hinnehmen.
Irgendwann wird dir nahegelegt werden, das Thema zu vermeiden, und wenn du das nicht respektierst, wird du gemieden werden.

Vordergründig vielleicht, weil du eine Spaßbremse bist, im Kern aber, weil Menschen auf Menschen angewiesen sind, die Menschen sehen und achten, nicht irgendwelche Überzeugungen leben.

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Dies geht nur über das Vorleben seines eigenen Lebens. Mehr braucht es nicht.

Missionierungen sind übergriffig und beschneiden die Wahlfreiheit des anderen. Somit hast Du Dir bereits 'Schuld' auf Dich geladen, da Du deren Persönlichkeit nicht respektiert und akzeptiert hast...

Zugleich stellst Du Dich höher als Gott und über Gott, denn Du willst etwas tun, was Gott niemals tun würde. Und dies kommt einer Blasphemie gleich, denn Gott lässt jedem die freie Wahl, sein Leben selbst zu gestalten, ohne sich einzumischen, oder gar zu missionieren und überzeugen zu wollen...

Es ist der Lernprozess der anderen, weche sie zu lösen haben, oder auch nicht...

Sei nur ein Spiegel, mehr braucht es nicht. Manche werden sich darin erkennen, manche nicht...

Es heißt doch immer so 'schön': 'Wasser predigen, aber Wein trinken'...

Daher: Predige nicht, sondern trinke einfach nur das Wasser, wenn Du verstehst, was ich meine...

Gruß Fantho

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Du wirst es kaum alleine durch Worte schaffen, andere Menschen für Gott und Jesus Christus zu begeistern. In erster Linie schaffst du das durch dein Verhalten, dein ganzes Leben und dadurch schließlich als Vorbild. Lebe als Christ ohne aggressiv aufzutreten. Zeige durch dein Verhalten und dein Leben, dass du deinen Glauben ernst nimmst, Christ bist und Jesus in deinem Leben (als Bruder und Vorbild) eine wichtige Rolle spielt.

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Also fast keiner ist Atheist. Ich denke, dass sie eher Deisten oder etwas anderes sind.

Es ist schlichtweg unlogisch, auf der Erde in Demut, Armut und Gefügigkeit zu leben, um in einem Leben danach, was erstens nicht greifbar noch beweisbar ist, ein besser Leben zu haben. deshalb wenden viele dem Glauben den Rücken zu. Ich selber lebe hier so, wie es mir gefällt. Warum das Glück jetzt nicht finden, damit ich es später hab?

Und ich denke mal, dass viele so denken. Ich Respektiere den Glauben und ich denke, dass du das Gegenteil respektieren solltest.

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Ich schließe mich einem großen Teil meiner Vorredner an:

Das beste Aushängeschild für eine Religion sind ihre Anhänger.

Wenn du selbst ein erfülltes, glückliches Leben führst und deinen inneren Frieden mit anderen teilst, wird dein Umfeld positiv darauf reagieren und deine Gesellschaft suchen - denn wer hat nicht gerne einen mitfühlenden, hilfsbereiten Menschen in seiner Nähe?

Sollte dich dann mal jemand danach fragen, woher du deine positive Geisteshaltung beziehst, kannst du deinen Glauben als Grund nennen. Falls dann weitergehendes Interesse besteht, kannst du ein Gespräch führen.

Sollte es kein Interesse an deiner Religion geben, dann ist das eben so.

Von Missionierungen halte ich überhaupt nichts.

Deine äußere Haltung sollte immer deiner inneren Überzeugung entsprechen. Ich halte es für zutiefst verwerflich, nach außen Mitgefühl zu heucheln, nur um neue Gläubige anzuwerben.

Das widerspricht auch der Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit, die in den religiösen Schriften als hohe Tugenden angesehen werden.

Daher ist es auch wichtig, sich selbst zu prüfen:

Helfe ich meinen Mitgeschöpfen aus wirklicher Nächstenliebe und echtem Mitgefühl?  Oder fühle ich mich lediglich dazu verpflichtet, weil die heilige Schrift ein solches Verhalten von mir erwartet?

Menschen nur zu helfen, um die Ergebenheit zur eigenen Religion zu zeigen - das erinnert mich an die Heuchler, "die da gerne stehen und beten in den Schulen und an den Ecken auf den Gassen, auf dass sie von den Leuten gesehen werden" (Matthäus 6;5).

Ein allwissender Gott wird sich durch solch geheuchelte Hilfsbereitschaft, die nur aus Verpflichtungsgefühl und der Hoffnung auf himmlischen Lohn erfolgt, sicher nicht in die Irre leiten lassen.

Mein Rat

Verzichte auf jede Form von Missionierung, sondern arbeite daran, ein aufrichtiger Mensch zu werden. "Führen durch Vorbild" wird praktisch immer besser ankommen, als übereifrige Bekehrungsversuche.

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Kommentar von quopiam
16.04.2016, 13:00

Im Prinzip gebe ich Dir recht. Aber das Christentum ist, wie einige andere Religionen per se missionarisch. Soll heißen, ein Christ soll andere Menschen zu seinem Glauben einladen und ein Zeugnis seines Glauben sein (letzteres war ja auch Dein Rat). Christen werden also immer einmal Menschen mit missionarischer Intention begegnen. Dabei sollte man es dann auch belassen. Denn das Christentum lehrt auch, daß nicht der Christ einen Menschen "bekehrt", sondern die Wirkung Gottes. ;-) Gruß, q.

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Der Glaube ans Christentum, wortwörtlich wie es in der Bibel steht, bedarf einer gewissen Naivität. Kein einziger Mensch der sich ernsthaft Gedanken macht, vergleicht & abwägt, wirst du davon überzeugen können. 

Sobald man sich damit beschäftigt, merkt man schnell dass da vieles unklar ist und von der "Kirche" für eigene Zwecke verdreht und ergänzt wurde,... abgesehen von diversen Interpretations- und Übersetzungsfehlern, geschweige denn, bis all die Erzählungen nur mal aufgeschrieben wurde.

Du kennst vielleicht den Test, in der Schule wird er oft gespielt. Eine Botschaft wird durch 20 Schüler geflüstert, und die Nachricht am Ende der Schlange ist eine andere als am Anfang.

Wie viel Leid hat das Christentum und andere Religionen verursacht? Wie viele Menschen mussten sterben, all die Kriege, die angeblichen Hexenverbrennungen und mehr.

Was willst du den Ungläubigen erzählen?

Glauben ist gut, aber bitte nicht blind. Hab Mut, lies auch Bücher die sich kritisch mit dem Christentum befassen, lies ihre Argumente, getraue dich zu zweifeln, lerne dazu und mach dir dein eigenes Bild.

Ich kann dir ein kleines Taschenbuch von Heiner Geißler empfehlen:
Was würde Jesus heute sagen?

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Ich als Christ will dir mal was nahelegen; nur wenige Menschen haben dass Bedürfnis bekehrt zu werden. Das was du machst, erzeugt nur das Gegenteil. Ich will mir schon gar nicht erst die ganzen Kommentare hier durchlesen, weil sowas ohnehin meist in Beleidigungen ausufert.

Manche Leute glauben partout nicht an einen Gott und daran lässt sich auch nichts ändern, warum interessiert es dich also was andere Menschen glauben? Mir ist es egal, solange der oder diejenige nicht schlecht über Anhänger "meiner" Religion sprechen, dann hört der Spaß auf. 

Lass die Leute doch glauben was sie wollen, du hast sowieso keinen Einfluss darauf... 

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Kommentar von Reagan81
16.04.2016, 19:27

Als Christ ist es aber unsere Aufgabe  zu Misionieren und  und nicht Gläubige Menschen zu Christus zu führen.

Matthäus 19-20 

19 Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt

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Ich bin Atheist, dennoch akzeptabel und habe nichts gegen Religionen... Trotzdem kannst du nichts tun, nur beten, wie es hier schon gesagt wurde, denn mein Muslimischer Kumpel sagt immer zu mir ''Du musst das mit Herz entscheiden'' Also das, was deren Herz will. Du kannst nicht einfach so hingehen und sagen, dass es Gott gibt und sie auch daran glauben sollen^^

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Warum willst du das tun?? Es ist doch jedem selber überlassen.....du würdest doch jetzt auch nicht zum Moslemischen glauben wechseln ?? Es ist auch eine Sünde andere Menschen seinen Glauben auf zu zwingen......

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Gar nicht. Und entschuldige meine offenheit aber da bekomme ich nen richtig dicken Hals. Religion und Glaube ist etwas sehr persoenliches. Nur weil Du es richtig und gut findest muessen es nicht deine Bekannten so empfinden, sonst waeren sie Christen. So ein Verhalten wie du es gerade an den Tag legst was man auch Missionieren nennt traegt nur dazu bei das man euch verspottet. Fuer mich sehr gut nachvollziehbar. Denn wie gesagt wer sagt denn das du an das richtige glaubst? 

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Kommentar von KaeteK
16.04.2016, 18:11

Denn wie gesagt wer sagt denn das du an das richtige glaubst? 

Der Maßstab ist Jesus Christus und Sein Wort...

Psalm 25,4
4 Deine Wege, HERR, tue mir kund, deine Pfade lehre mich!

lg

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