Wie überzeuge ich Hardcore Fleischesser das was sie da in sich reinstopfen ungesund ist?

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23 Antworten

Gar nicht!

  • Fleisch ist ein gesunder, natürlicher und empfehlenswerter Bestandteil der Ernährung.
  • Dein Ansatz mit Begriffen wie "reinstopfen" und "Hardcore" ist doch ohnehin zum Scheitern verdammt. Wer so aggressiv anfängt, der wird keinen Erfolg haben. Vielleicht fehlt dir mal ein saftiges Steak, um wieder runterzukommen? Gut für die Nerven!

Wenn du ihm entgegenhälts, daß es viel gesünder ist, den Tieren das Futter wegzufressen und das dann noch Verbleibende in Biosprit umzuwandeln, oder wenn du ihm erklärst, daß auf Salat anhaftende multiresistente Keime gesünder sind als multiresistente Keime auf Fleisch, welches später durchgegart wird, wird es ihn vermutlich auch nicht überzeugen.

Ein Hardcore-Fleischesser wird auch nicht vermuten, daß du um seine Gesundheit besorgt bist, sondern er wird vor allem annehmen, daß du deshalb auf Fleisch verzichtest, weil du um deinen Körper besorgt bist.

Wenn es einer ist, der auch noch etwas gegen Kampfmissionierer hat, dann wird er es möglicherweise vorziehen, erst gar nicht mit dir ins Gespräch zu kommen.

Ich esse zwar selber kein Fleisch, hätte aber überhaupt kein Interesse daran, jemandem mein Ideal aufzudrängen.
Ich bin zufrieden mit meiner Lebensweise und es nervt mich tierisch, wenn Fleischesser versuchen mir das auszureden und über mich lachen...
Warum sollte ich also missionieren, wenn doch kein Erfolg ansteht?
Jeder darf sich seine Ernährungsform auswählen und es für das Richtige halten.
Im allgemeinen darf man schon dafür 'werben' und es propagieren, aber einen einzelnen Menschen maßregeln, halte ich für falsch.
Aufklären, erzählen, informieren: okay.
Aber ohne Erwartung.

Fleisch per se ist ja nicht ungesund. Bei einer ausgewogenen Ernährung ist es eher eine Frage der Menge.

Du solltest solche Menschen eher auf die Haltungsbedingungen in der Massentierhaltung aufmerksam machen und sie anregen, genauer darauf zu schauen, wo ihr Fleisch herkommt und wie es produziert wurde.

Du solltest Menschen dazu anregen, für gutes Fleisch mehr Geld auszugeben und dafür weniger davon zu essen. Niemand sollte jeden Tag Fleisch essen.

Man muss mit kleinen Schritten anfangen, wenn man etwas verändern will. Mit einer allzu radikalen Sichtweise, wirst du bei anderen wenig erreichen.

Eine Frage:

Was bringen bessere Haltungsmethoden? Hast du mal "cage-free" bei Hühnern in Amerika gesehen?

Was bringt eine bessere Haltung, wenn das Tier eh stirbt? Ist es dann nicht scheiß egal wie das Tier gehalten wurde? Man kann sein Gewissen nicht bereinigen wenn man sich einredet dass das Tier ein "gutes" Leben hatte. Das Tier wollte länger leben und das Leben wurde ihm genommen, weil es von der Gesellschaft als Nutztier verachtet wird.

Also entweder ganz oder gar nicht. Diese Heuchler die sich Bio-Fleisch kaufen und dann meinen sie tun irgendwas - ja, aber in die komplett falsche Richtung.

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@123Username456

Also entweder ganz oder gar nicht. Diese Heuchler die sich Bio-Fleisch kaufen und dann meinen sie tun irgendwas - ja, aber in die komplett falsche Richtung.

Wie ich schon schrieb:

Man muss mit kleinen Schritten anfangen, wenn man etwas verändern will. Mit einer allzu radikalen Sichtweise, wirst du bei anderen wenig erreichen.

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@123Username456

Was bringt eine bessere Haltung, wenn das Tier eh stirbt? Ist es dann nicht scheiß egal wie das Tier gehalten wurde?

Ach, dann würdest du auch gerne im Gefängnis leben? Du stirbst doch auch sowieso irgendwann. Wäre es nicht besser sämtliches Leben zu beenden, dann gäbe es auch kein Leid mehr?

Man kann sein Gewissen nicht bereinigen wenn man sich einredet dass das Tier ein "gutes" Leben hatte.

Natürlich kann man das!

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Warum meinst du, das tun zu müssen? Lass doch jeden sich so ernähren, wie er es für richtig hält. Du würdest es doch sicher auch nicht mögen, wenn dich jemand von der Ernährung, die du für richtig hältst, abbringen will, oder?

Ich habe mir jetzt mal deine anderen Fragen durchgelesen und festgestellt, dass man dich eh nicht ernst nehmen kann.

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Mit dieser extremen Einstellung gar nicht. Und auch nur Pflanzen zu essen, rettet die Tierwelt auch nicht. Bei der Aussaat / Pflege / Ernte sterben auch Legionen von Tieren (Insekten etc.). Sind die weniger wert, weil sie keine süssen Äuglein haben und flauschiges Fell? Sind Pflanzen nicht auch Lebewesen? Haben die keine Gefühle, nur weil sie sie in einer Art äussern, die wir nicht wahrnehmen können? Ich will Dir Deine Lebenseinstellung nicht schlecht reden, jeder soll tun, was ihm richtig erscheint. Ich will Dich nur drauf hinweisen, dass auch Deine Art Dich zu ernähren, Opfer fordert. Und wenn Du schon missionieren musst - mit der Brechstange wirst Du weniger als nichts erreichen, sondern eher das Gegenteil. 

Sag vielleicht, dass zu viel Fleisch essen ungesund ist. Einige Prozent der Krebsfälle (so weit ich weiß 10 oder so) sind auf zu viel Fleischkonsum zurückzuführen. Oder schlage denen einfach mal ein gutes vegetarisches Gericht vor oder koche es ihnen. Vielleicht wollen sie das ja dann öfters essen. Vielleicht hat es ihnen ja nur an Alternativen gefehlt. :)

Aber bedränge sie nicht zu sehr und rede ihre Gewohnheiten nicht schlecht, sonst hat das eher den gegenteiligen Effekt.

Gar nicht, weil Fleisch an sich nicht ungesund ist. Im Gegenteil: Der Mensch ist nunmal kein reiner Pflanzenfresser. Ansonsten hätte der Blinddarm noch eine Funktion. Nur die ganzen Medikamente, die wir zu deren Lebzeiten in die Tiere reinstopfen, die sind ungesund.

Außerdem musst du ja kein Fleisch essen. Dazu zwingt dich keiner. Also solltest du auch niemandem deine Ernährung aufzwingen.

Ich persönlich finde, dies sollte jedem ganz allein selbst entscheiden. Jeder hat seine Ernährungsphilosophie und die sollte einem nicht madig gemacht werden. Du willst doch auch nicht, dass deine Ernährungs-Ideen schlecht geredet werden?

Zudem... Veganer/Vegitarier sind ja ganz nett. Aber nur bis zu dem Zeitpunkt wo sie meinen, missionieren zu müssen.

das wird nicht gelingen, lass sie spüren, es braucht seine Zeit, aber es kommt

Wie wäre es mit wissenschaftlichen Fakten (wenn es welche gibt)?

Ist es gar nicht! Fleisch hat viele wertvolle Inhaltsstoffe

Ich könnte mir schon vorstellen, dass Fleischkonsum ungesund ist... nämlich für die Religion der Veganer

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Indem du das dann erklärst. Mir allerdings, Fleischesserin, würdest du mir damit auf die Nerven gehen und ich würde mir Belehrungen und Möchtegern Bekehrungen verbitten.

Nicht mehr als 600g pro Woche werden empfohlen, wenn es das Doppelte ist stirbt man auch nicht davon.

Anscheinend bist Du ja davon überzeugt daß Fleisch ungesund ist, also solltest Du ja genügend "Argumente" parat haben. Nicht wahr ? Oder doch nur heiße Luft ?

Da Fleisch keineswegs ungesund ist, sondern nahrhaft und lecker, hast du da keine Chance.

Es ist nicht Deine Aufgabe, andere Menschen zu missionieren.

Überhaupt nicht. Jeder ist für sein Handeln selbst verantwortlich. Außerdem geht Dich das nichts an und alleine aus Gründen der Toleranz verbietet sich das sowieso.

Gar nicht, denn Fleisch in Maßen ist gesund.

Gar nicht. Und Fleisch an sich ist auch nicht ungesund.

Genau. Eher das Gegenteil.

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Wieso? Ist doch Eisen und deshalb nötig für den Körper

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