wie überwintern kröten?

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Sie graben sich zwischen 50 und 70 Zentimeter tief in die Erde ein und verfallen dort in Winterstarre. Das Eingraben scheint aber nicht überall verbreitet zu sein. Meine Kröte, die ich als Kind im Terrarium hielt, hat einfach nur den Ausgang ihres Unterschlupfes mit etwas Erde verstopft und hat darin jeden Winter schadlos überstanden.

Die graben sich im Schlamm und in der Erde ein und schalten ihre Lebensfunktionen auf ein Minimum runter...bis es wieder wärmer wird!

"Die meisten anderen Frösche, Kröten und Molche bevorzugen das Land als Winterquartier und suchen da frostsichere Verstecke auf. Die Tiere halten Temperaturen bis wenige Grade über Null aus. Einzelne Amphibienarten können sogar einfrieren. Ist es länger kalt, erfrieren sie.

Sie vergraben sich im weichen Boden oder benutzen bereits vorhandene Erdhöhlen, beispielsweise von Mäusen oder Maulwürfen. Löcher in Steinhaufen oder Trockenmauern sind ebenfalls ein geeigneter Winterplatz. Grössere Ast- und Laubhaufen bieten einen idealen Unterschlupf. Nicht nur isoliert das Laub gegen die Kälte, wenn es vermodert gibt es auch noch Wärme an die Umgebung ab. Heute sieht man immer mehr künstlich erstellte Asthaufen an Waldrändern, Hecken und auch Gärten.

Andere Amphibienarten wie die Knoblauchkröte graben sich ihre Verstecke selbst. Dazu benötigen sie aber auch weichen, grabbaren Boden."

http://www.froschnetz.ch/lebensraum/winterquartier.htm

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