Wie "überwindet" man Psychosen ohne Medikamente und Therapeuten?

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Das Ergebnis basiert auf 24 Abstimmungen

.. Anderes , nämlich... 25%
.. Ja, der Mensch kann so etwas - ich glaube daran 25%
.. mit genug LIEBE...geht ALLES 16%
.. Nein, zu hohes Risiko ! 16%
.. Nein, auf keinen Fall - unmöglich! 16%

13 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

"Wenn die Psychose ohne Medikamente besiegt wird, wird der Glaube des Patienten an sich selbst und den Mitmenschen, der ihn unterstützte, angewachsen sein. Diese Dinge – Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl und Glaube an Mitmenschen – sind genau das, was er braucht, um mit der Zeit seine Schizophrenie endgültig zu überwinden. Wenn Medikamente benutzt werden, wird er die entgegengesetzte Lehre ziehen und sich auf dem Weg steigender Medikamentenabhängigkeit befinden."

http://www.antipsychiatrieverlag.de/artikel/gesundheit/knebel-kerbe.htm

hoffe sehr das hat kein scientologe geschrieben.

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@johmarie

Ich finde es falsch die Menschen und auch Gruppierungen pauschal abzuwerten und zu verdammen .Auch wenn ich den Artikel nun nicht gelesen und auch nicht rechechiert habe ...

Auch die Scientologen (die ich ansonsten  nicht besonders mag ..),haben ,das Recht angehört zu werden ....und auf dem Gebiet der Psychiatrie  haben die nun mal durchaus gute Arbeit geleistet . 

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das ist das was er hören wollte, ist aber nicht wirklich sinnvoll! um nicht zu sagen totaler schwach...! glaub auch das ist von nem scientologen oder so

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.. Ja, der Mensch kann so etwas - ich glaube daran

Eine Psychose kann viele Ursachen haben z.B. eine Hirnhautentzündung, eine Medikamentenvergiftung, Hirntumore, Schlafentzug, Vitaminmangel... Die Ursache wird meistens gar nicht erst diagnostiziert, stattdessen sofort Psychopharmaka. Woher weiß man eigentlich ob es nicht auch ohne Medikamente besser würde und vielleicht verursachen ja gerade erst die Mittelchen wieder Psychosen. Ich hatte selbst eine Psychose als Nebenwirkung auf Ibuprofen 400 (steht im Beipackzettel) mit Wahnvorstellungen und bin schließlich zusammengebrochen. In der Notaufnahme bekam ich eine Elektrolytlösung, dann kam ich in die Psychiatrie. Ich wollte keine Medikamente, weil es mir jeden Tag besser ging. Nach 14 Tagen habe ich mich selbst entlassen. Ich glaube es liegt sehr viel am Essen. Man sollte nur naturbelassene Lebensmittel essen: Quark, Vollkornbrot, Obst (viel Ananas und Bananen), Kokosnuss (hat viel Selen), Fleisch, Gemüse, Honig - viel Abwechslung und schön regelmäßig. Am besten kein Kaffee, Schwarz- oder Grüntee, keine Cola, kein Zucker. Man braucht allerdings einen verständnisvollen Menschen und einen behüteten Raum (und viel Zeit), wenn die Psychose wirklich akut ist. Nach dem Zusammenbruch hatte ich keine Ängste mehr und konnte sehr gut schlafen. Man fühlt sich aber auch körperlich sehr schwach und es dauert ca. 1 Woche bis man die Gedanken wieder ordnen kann (in wahrscheinlich wahr und falsche Interpretation).

wahnsinns Geschichte ! gut,dass es dir besser geht!

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.. Nein, zu hohes Risiko !

es kommt auf die schwere der erkrankung an, man braucht nicht immer medikamente-die aber auch vorreubergehend sehr hilfreich sein koennen-aber diagnose und behandlung sollte durch einen facharzt/therapeuten erfolgen. psychosen sind oft dadurch gekennzeichent ,dass der erkrankte seine lage nciht erkennt und beurteilen kann. wie soll es dann zur selbstheilung kommen?

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Wir haben inzwischen sehr viele Medikamente entwickelt, die nachweislich Krankheiten in ihre Schranken weisen können. Allerdings rutscht der Fokus bei der Behandlung immer mehr auf die schnelle Symptombeseitigung als hin zu einer grundsätzlichen Betrachtung von Körper und Geist und hin zur Krankheitsbildung. Das meine ich absolut nicht in einem esoterischen Sinne, sondern rein biochemisch und psychologisch.

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Allerdings stelle ich zunehmend fest, dass Ärzte zunehmend (vielleicht auch nur aus Zeitmangel) den Menschen eher als die Summe seiner Organe behandeln, die eher den Patienten anzweifeln, wenn er die Vermutung äußert, dass ihm eine Behandlung nicht helfe. Mein bleibt gerne distanziert übersachlich und schaut, einen Termin in 5 Minuten abgefrühstückt zu haben.

Und bei "psychologischen" Probleme muss man gesondert zum einem Therapeuten, vor dem erstmal 6 Monate Warteliste winken. Psychotherapeuten sind dann oft sehr viel besser darauf geschult, das Wohlbefinden mit einfachen Mitteln aufzuwerten, mischen sich aber nur sehr selten in das Gesamtbild einer Krankheit ein, welches ja auch oft körperliche Ursachen hat. Oft werden hier zum Beispiel Bewegungs-Übungen und auch die Ernährung stark außer Acht gelassen.

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