Wie überwältigt ihr Stress?

13 Antworten

Stress aufgrund von Überlastung verhindere ich im Ansatz. Das erledige ich z.B. so: Ich muss noch Pläne schreiben, noch Sport machen und kochen und essen. Wir haben schon 19:00 Uhr. Dann denke ich gar nicht drüber nach, ich arbeite eins nach dem anderen ab. Ich hab einfach keine künstlichen Fristen im Kopf. Manche Leute sind überfordert, wenn sie nicht um 17.00 Uhr Feierabend haben. Aber wer sagt denn, dass man um 17.00 Uhr fertig sein muss? Anstatt Stress zu haben, arbeite doch lieber bis 18.00 Uhr und geh dann stressfrei nach Hause.

Zusammengefasst: Die o.g. Gedanken "Ich muss noch das und das machen" sollte man also abstellen und stattdessen einfach alles nach und nach abarbeiten.

Stress aufgrund von ungewollten Situationen sind schwer zu verhindern. Wenn das Internet mal wieder nicht funktioniert, ein Glas runterfällt oder man einen Streit hat, sind das einfach Situationen die einem nicht gefallen und Stress auslösen. Ich versuche das Stresslevel allerdings zu verhindern, indem ich mir sowas sage, wie "Ich bin kerngesund, hab keine finanziellen Sorgen, hab ne tolle Familie, ist es nötig sich über ein kaputtes Glas aufzuregen?". Da versuche ich mir also meine positiven Dinge ins Gedächtnis zu rufen und vielleicht auch mein harmloses Problem mit einem richtigen Problem zu vergleichen. Ist der Stress mal nicht zu verhindern, hilft mir Trainieren um abzuschalten. Im Studium vor Prüfungen oder so hab ich es einfach immer ausgehalten.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Trainerlizenzen - Ernährung/Training
  1. das heisst Bewältigen, nicht überwältigen ;)
  2. Resilienz kann man trainieren. Youtube und die Literatur geben da viel her, meist kleine kurze Übungen, die man auch im Alltag einbauen kann.

Hi CanKannimmer,

es gibt viele Arten von Stress, wie es auch viele Arten von Stressbewältigung/-abbau gibt. Manchmal hilft es, wenn man (Beispiel) eine Stunde ein Buch ließt oder Musik hört oder sich ein Film anschaut oder Hörbuch/Hörspiel sich reinzieht oder mit einem Kumpel/Freundin quatscht (Persönlich sich Trift oder per Telefon) bei guten Wetter einen Spaziergang macht, Fahrrad fährt, Shoppen geht. Denn dadurch kommt man auf ganz andere Gedanken, kann sich von dem Stress ablenken und der Körper/Geist kommt wieder zur Ruhe. Zwar ist das eigentliche Problem (Der Stressauslöser) nicht bewältigt, aber vielleicht bekommt man durch die Ruhe/neue Kraft zu einer Lösung dazu, für die man vorher keine Zeit/Gedanken hatte. Jeder kennt sicherlich es: "Im Augenblick der Situation, sagt man irgend etwas. Nach(!) der Situation, fällt einem 100 Dinge ein, die man statt dessen hätte sagen können." Und warum ist dies so? Weil man hinterher mehr Ruhe und Zeit hat, um das ganze noch mal zu durchdenken. In Stresssituationen denkt man nicht so, wie ohne Stress.

Ich hatte schon Spaziergang, Fahrrad fahren erwähnend, das ist gut um sich Körperlich abzureagieren. Besonders, wenn man verärgert/wütend ist. Körperliche Aktivitäten, damit der Körper ausgepowert wird. Denn dadurch wird Wut/Verärgerung/Negative Energie in Kraft umgewandelt und abgebaut. So das der Körper am Ende geschafft, ausgepowert ist. Er ist dann erledigt, geschafft, und will dann seine Ruhe. Und das fördert dann die Entspannung. Was einem halt ruhiger und klarer Denken lässt. Außerdem, durch Körperlicher Anstrengung kommt mehr Sauerstoff ins Gehirn, was das Denken eh verbessert.

Was ebenfalls hilft ist: Sich treffen mit Freunden/Kumpels. Aber jene, die einem gut tuen. Also nicht jene, die Dir 3 Stunden lang vorjammern wie beschis*en ihr Leben ist! Auch nicht jene, die Dich mit ihrer Art eher noch mehr Anheizen/Provozieren! Sondern mit denen Du Spaß hast und/oder Dich ablenken oder (auch sehr gut), sich Deine Aktuelle Situation anhören und dann durch Ihrer Sicht des ganzen, andere/neue Blickwinkel Dir eröffnen. (Sehr oft ist man Gedanklich so im Thema gefangen, das man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. Aber ein Außenstehender kann den ganzen Wald aus der Vogelperspektive betrachten.)

Man kann sich selber auch etwas gutes tun. Man kann zu sich selber sagen: "Diese Woche war echt fürn A*sch! Am Freitag koche ich mir mein Lieblingsessen und schaue mir meinen Lieblingsfilm an/kaufe mir einen neuen Film und tue MIR was gutes damit!" (Oder neue Klamotten kaufen oder was für die Wohnung besorgen zur Verbesserung (Heißluftfritteuse, neuer TV, TV Tisch, Bude komplett aufräumen/saubermachen um sich wohler zu fühlen (was eventuell dann auch Körperlicher Abbau von Stress sein kann) oder dergleichen. Hauptsache, es ist etwas besonderes (Also nicht alltägliches) und einem gut tut!)

Was auch helfen kann(!) ist, wenn man eine bestimmte Situation (die Stressauslösend war und/oder einem verärgerte) in Gedanken mehrmals durchspielt. "Was wäre gewesen, wenn ich so reagiert hätte? Oder anders? Oder dies gesagt hätte? Vielleicht wäre dann das passiert und wie hätte ich dann darauf reagieren können?" Dabei ist jegliche Art/Form von Gedanken erlaubt! Sind ja nur Gedanken. Angefangen von normales Reden, über gegenseitiges Anschreien, bis hin zum Körperlichen Einsatz von Gewalt. Wohlbemerkt(!) in der Fantasie! Denn wenn man zig unzählige Möglichkeiten durchgespielt hat, ist das Gehirn/der Geist dadurch geschafft. Erledigt, da dies ebenfalls anstrengend ist, nach 100, 300 Verschiedene durchgespielte Möglichkeiten und/oder 1, 2, 5 Stunden, 2, 3, 5 Tage durch exerzieren dieses eine Problem. Der Geist/das Gehirn fühlt sich dann ernstgenommen, dem Problem Aufmerksamkeitsmäßig sehr gut aufgehoben und ist dann auch erschöpft (das Gehirn ist ja eigentlich ein fauler Muskel) und hat die Nase voll von dem Thema. Aber die Wut/Verärgerung ist dann durch die Gedankenspielereien abgebaut.

Es kann aber unter umständen auch passieren, das Stress dazu führt, das man Schlafstörungen bekommt und/oder bestehende Schlafstörungen sich schleichend verschlimmern, so das man dies gar nicht mitbekommt. Dadurch entsteht dann zusätzlicher Stress, der den eigentlichen Stress verstärkt, was wiederum die Schlafstörungen verschlimmert und so weiter. Manchmal erkennt man diese Ursache noch nicht mal selber. Erst durch Hinweise/Ansprechen von anderen auf einem, wird dies einem selber bewusst und/oder bringt einem zum Nachdenken darüber. Und wenn man dann selber erkennt, das da was nicht stimmt und sich eine Lösung überlegt, sie anwendend und einem gut tut, reduziert sich dann der Stress von alleine. Natürlich geschieht so etwas nicht von Heute auf Morgen... So etwas braucht seine Zeit. wie bei einem Beinbruch. Der Bruch ist schnell geschehen. Die Heilung braucht wiederum seine Zeit. Manchmal hilft es, wenn man Urlaub nimmt. Ich hatte mal knapp 3 Wochen Urlaub genommen, weil ich mich innerlich angespannt fühlte, Reizbar war, das Gefühl hatte mich gegen alles und jeden Verteidigen zu müssen und innerlich meine persönliche Abneigungen gegen bestimmte Personen hatte (Meine Alibi/Alias Schurken für meine innere Verärgerung/Frust). In der ersten Woche tat ich gar nichts. Ich war einfach erledigt, fertig, kaputt, ausgelaugt! In der zweiten Woche fing ich endlich an mich zu entspannen und kam so langsam auf andere Gedanken. In der letzten Woche spürte ich dann endlich den Aktiven Drang was zu unternehmen (war an einem Tag 7 Stunden draußen unterwegs, der eigentliche Urlaub konnte endlich beginne und ich fühlte mich auch befreiter!*gg Allerdings, nach diesem aktiven Tag, musste ich den folgenden zu Hause auf dem Sofa verbringen, weil mir die Beine richtig schmerzten, da ich ja die zwei Wochen davor so gut wie nichts gemacht hatte!*lol) Aber die Kraft/Kampfgeist/Kampfwille war wieder da!

Geistige Ablenkung, Unternehmungen mit (wirklich!) guten Kumpels (die einen positiv aufladen!!!!), Gedankliche "Was wäre wenn..." Spielereien, oder sich der "Ich bin ausgelaugt und mache rein gar nichts mehr" Gefühl hingeben bis man sich durch Nichtstun (Erforderliche Faulheit) erholt hat... Kann gegen Stress helfen. Was am besten Hilft... Ist bei jedem verschieden und kommt auch auf die Art von Stress an.

Experimentieren, ausprobieren, was einem am besten Hilft. Wenn es dem einem Hilft, Aktiv mit Kumpels was zu machen... Ok. Bei einem anderen Hilft es vielleicht wiederum, wenn er sich für 2 Wochen zurückzieht und Toter Mann für alle spielt.

Ich hoffe, CanKannimmer, ich konnte Dir etwas helfen und/oder Dir Anregungen/Ideen für Dich liefern. Alles gute Dir.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ich lasse erst gar keinen stress aufkommen. Heißt: ich mache alles in ruhe ohne mich zu hetzen, egal ob zuhause oder auf der Arbeit. Und auf der Arbeit kann es schon mal stressig werden, aber ich bleib ruhig und gut ist.

Wenn es dann aber doch mal stressig wird, dann gönne ich mir den Abend ne Auszeit und setze mich mit ner Kanne Tee und nem guten Buch auf die Couch. Das hilft bei mir immer

Anpacken, lernen, wachsen.

Bei Stress tief atmen, innen in Ruhe bleiben, beobachten was zu tun erforderlich wäre, um die Situation zu meistern. Handeln zum besten Wohl.

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