Wie überstehe ich eine Weinprobe, ohne gleich "sturzbetrunken" zu werden?

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10 Antworten

Eigentlich sind die Mengen bei einer Weinprobe nicht geeignet, sich zu Betrinken und auch nicht dafür gedacht. Es gibt nur einen kleinen Schluck und mehr als 3 - 4 Sorten zu kosten ist auch nicht sinnvoll, denn es geht dabei um das Herausfinden des für mich geeigneten Weines, der mich von Farbe, Geruch, Geschmack und Abgang überzeugt. Oft gibt es zwischendurch auch ein Stückchen Weißbrot oder Käse zur Neutralisierung des Geschmacks. Und eine Sorte, die mir nicht zusagt, spucke ich in das vorgesehene Gefäß. Außerdem wird bei einer guten Weinprobe Interessantes zum Anbaugebiet und zur Verwendung des jeweiligen Weines (zu welchem Anlass geeignet) erzählt. Und letzten Endes nimmt es Dir kein Mensch übel, wenn Du freundlich zu verstehen gibst, dass Dir 1 -2 Proben reichen, weil Du nur wenig Alkohol vertägst. Oft gibt es auch leckeren Traubensaft. Also keine Angst und viel Spaß bei der Veranstaltung.

Nun ja - wir haben letztens ungefähr 15 Sorten probiert... Das geht schon. Wichtig ist einfach, daß man nicht alles wirklich runterschluckt. Ich pflege dann den Tropfen, der mir gut gefällt, noch mal zu genießen, denn man bekommt durchaus ins Glas auch mehr als einen kleinen Schluck, damit der Wein sich etwas entfalten kann. Die Weinprobe ist wirklich eine Veranstaltung, bei der man (geordnet) alles wieder ausspucken darf! Dafür stehen extra "Rücktrinkbehälter" auf dem Tisch.

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Nicht jede Weinprobe hat mit viel trinken zu tun.Ich selber habe schon eine sehr interessante Verkostung mit Führung erlebt wo es nur vier kleine Schlückchen gab.

Ja, fetthaltiges vorher essen ist gut, aber auch Weißbrot. Tip: keine großen Gläser einschenken lassen, vielleicht aus einem kleineren Glas trinken. Die Winzer, die viel vertragen, nehmen immer einen kleinen Schluck nur, und bei großen Proben (was ich persönlich nicht appetitlich finde) spucken sie den probierten Tropfen wieder aus. Aber das bitte nicht tun.

Keine tolle Antwort, erstens gibt es da eh nur ganz kleine Gläschen mit einem kleinen Schluck, zweitens ist in das bereitstehende Gefäß auszuspucken ganz normal.

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@338194

Doch, genau der richtige Kommentar: Spucken ist ausdrücklich erlaubt!

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@338194

Doch, genau der richtige Kommentar: Spucken ist ausdrücklich erlaubt!

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ich versteh dich nicht. Steh doch zu deinem Körper dass er wenig Alkohol verträgt!!? Es nimmt doch jeder normale Rücksicht darauf.

Ein Diabetiker wird doch auch nicht zum Kuchenessen genötigt.

Ich verstehe Surely schon - Menschen reagieren verärgert wenn man nicht mitsäuft.

Ich würde mir deshalb entweder eine Ausrede einfallen lassen (bin Diabetiker etc. irgendwas). Da man das aber andauernd wiederholen und erklären muss, würde ich

so tun als würde ich feuchtfröhlich mittrinken (also ein bisschen übertreiben hallidrihallodriijo) - genau schauen was du wirklich trinkst, so aufmerksam ist eh keiner (und mit fortschreitender Stunde immer weniger).

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Wenn wir unsere Verwandten in der Wachau besuchten und direkt im Weinberg aufgetafelt wurde zum Verkosten des neuen Weins, so gab es dazu immer viel Brot und Dorschleber aus der Dose sowie fette Wurst.

Am besten du lässt das erste Glas stehen ;)

Esse vorher eine Dose Ölsardinen. Das verzögert die Wirkung des Alkohols.

Ansonsten gilt: Nicht kippen, sondern nippen.

Wie bei Weinproben erforderlich, den guten oder schlechten Tropfen nicht runter schlucken - sondern geordnet ausspucken.

Auf alle Fälle was nebenbei essen.Meistens wird Käse und Brot dazu gereicht.

Oliven eignen sich gut...

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