Wie überrede ich meinen Dad dazu dass ich einen Hund bekomme?

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7 Antworten

Gassi gehen Tag und Nacht, gerade dann wenn der Hund sich noch im Welpen Alter befindet. 

Der Garten ist sowieso tabu und sollte eine Spielwiese für den Hund bleiben.

Der Hund benötigt eine Bezugsperson und nicht zwei oder drei, dass ost wichtig um nicht den Welpen zu verunsichern.

Bevor sich die Familie einen Hund anschafft, sollten sich alle Mitglieder folgende Fragen stellen: 

- Haben alle Familienmitglieder die nötige Zeit und Geduld für einen Hund?
- Möchten alle innerhalb der Familie wirklich einen Hund?
- Welcher Hund passt zu den Lebens- und Wohnverhältnissen?
- Hat das Tier ausreichend Auslauf? Wer ist dafür verantwortlich?
- Ist die Hundehaltung durch die Hausverwaltung oder dem Vermieter genehmigt?
- Wie sieht die Hundehaltung in ca. zehn Jahren aus?
- Ist eine Versorgung im Krankheitsfall oder während des Urlaubs geregelt?
- Gibt es noch andere Haustiere daheim und sind diese mit einem Hund kompatibel?
- Sind ausreichend finanzielle Mittel für Futter, Steuern, Tierarztkosten und Versicherungen vorhanden?
- Sind diese finanziellen Mittel auch zukünftig gesichert? 

http://www.hunde.de/hund/anschaffung-haltung/hundeanschaffung/

Die Anschaffung eines Hundes ist mit Kosten verbunden wie Steuern, Versicherung, die bei einer Katze entfallen. (Leider).

http://www.tierchenwelt.de/haustiere/haustier-hund/1677-wie-viel-kostet-ein-hund-im-monat.html?start=1

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Wenn er nicht will will er nicht, es gilt nicht überreden, denn jemand der nur überredet wurde duldet mit Pech nur das Tier und möchte es nicht wirklich, was dem Tier alles andere als gut tut.

Die Frage ist doch erst einmal, hast du die Belastungen für über 10 Jahre bedacht und was ist wenn du in der Ausbildung oder im Studium bist, wohin mit dem Tier? Dann hast du in der Regel nur die Wahl ihn bei den Eltern zu lassen und die  müssen dann ihren Alltag organisieren um den Bedürfnissen gerecht zu werden, weil du mal vor X Jahren einen Hund wolltest.

- Ein Hund muss mehrmals am Tag raus und nicht nur in einen Garten und nicht nur für 10 Min um den Block

- Das braucht der Hund täglich, egal wie es dir geht, du musst morgens vor der Schule mit ihm raus, irgendwer muss da sein wenn du in der Schule bist, du musst mittags mit ihm weg und abends sowieso. Egal ob du Hausaufgaben hast, egal ob du lernen musst, egal ob Freunde nach dir rufen, erst der Hund dann alles andere

- Der Hund muss Erziehung bekommen, bedeutet vor der Anschaffung Infos lesen, Bücher durchsehen, Wissen anhäufen. Passt die Rasse der Tante überhaupt zu euch, welche Rasse passt zu euch, was sind die Eigenschaften der Rasse, Bedürfnisse und Probleme etc.

- Es muss Geld aufgewandt werden z. B. für eine Hundeschule, die ist nicht billig und kostet Zeit

- Grundausstattung und Futter etc. ziehen monatlich an den Kosten, das eine regelmäßiger das andere in größeren Abständen, aber ein ganzes Hundeleben hält nur das Wenigste

- Es kommen anders als bei Katzen Steuern hinzu, je nach Bundesland und Rasse können die erheblich sein, auch eine Versicherung ist ratsam sei es wegen der Haftung oder wegen Tierarztkosten

- Der Tierarzt muss eingerechnet werden, der Hund kann genauso wie eure Katze binnen kurzer Zeit hunderte bis tausende Euro kosten.

- Und dann kommst irgendwann du und der Kreis schließt sich. Du kommst in die Oberstufe und musst lernen, du machst eine Ausbildung und bis 8 Stunden plus nicht zu Hause, du studierst und zieht in eine kleine WG oder ein Studentenheim und bist wiederum einen Großteil des Tages nicht da. Wer soll sich dann kümmern?

Deswegen brauchst du eine Familie die den Hund will und nicht nur duldet, deswegen muss dein Vater ihn selbst wollen und nicht überredet werden, weil du alleine nicht dem Hund gerecht werden kannst, weder jetzt noch in Zukunft. Es wird immer mal jemand für dich mit dem Hund raus müssen, du wirst all diese Kosten nicht tragen können und wenn du deine berufliche Zukunft aufbaust wirst du unter umständen das Tier in der Familie lassen und dieser endgültig die gesamte Verantwortung aufdrücken. Genau deswegen solltest du deinen Wunsch mal reflektieren.

Hunde sind toll, es ist wunderbar mit Hunden aufzuwachsen, aber auch nur wenn die Familie eben diese große Aufgabe tragen kann und mit freude will.

Finde auf all diese Punkte Antworten und versetz dich mal in deinen Vater und seine Bedenken. Eltern, ich denke in dem Fall auch deine Mutter, geben gerne mal nach. Nicht weil sie unbedingt zu der Sache stehen, sondern weil sie ihren Kindern ihre Wünsche gerne erfüllen möchten, manchmal dann mit dem Wissen sich eine große Last aufzubürgen. Auch deine Mutter könnte genau den Gedanken haben die Kröte zu schlucken weil sie sieht wie glücklich dich dieser Wunsch macht, auch wenn es nur Nachteile mit sich bringt. Das wirst du nicht unbedingt sehen wenn deine Eltern einen harten Tag hatten und dann Energie sammeln um noch mal für ihre Kinder, den Haushalten, vorhandene Tiere etc. da zu sein.

Wenn du den Hund möchtest überdenke das, setze dich mit deinen Eltern hin, höre dir in Ruhe ohne betteln, ohne Vorwürfe etc. ihre Argumente an, überlegt zusammen ob das überwindbar ist oder nur eine große Belastung und dann trefft eine Entscheidung. Wenn du reif für einen Hund sein willst, musst du auch reif genug sein zu wissen was du deiner familie zumuten kannst für deine Wünsche und dann musst du auch die Reife haben deinen Wunsch zurückzustellen wenn es nötig ist. Jetzt vielleicht keinen Hund zu haben bedeutet nicht niemals einen zu haben. Vielleicht hilft diese Zeit erst recht den richtigen zu finden und nicht einfach irgendeinen weil die Tante gerade einen Wurf da hat und ein Welpe süß aussieht. Am Ende ist das der erste Fehler, wenn man irgendeinen Hund zu sich holt. Genau auf den Weg landen dann Hundehalter hier, bei Hundeschulen etc. weil sie sich wundern warum ihre Jagdthunderasse doch so Jagdt fixiert ist, warum ein Arbeitshund wie der Husky in Einzelhaltung bei 30 Min Auslauf am Tag mitmal die Wohnung schreddert oder warum der ach so süße Modehund Mops ständig röchelnd beim Tierarzt hockt, weil er nicht weiß wie er Luft holen soll.

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Ich finde du solltest dir keinen Hund zu legen und die ganze Sache vergessen.

Weißt du welche Verantwortung du dir und deiner Familie mit einem Hund aufbürdest?

Die Katze ist meistens für sich. Die braucht Wasser, Futter und ab und zu Streicheleinheiten. Wenn sie muss geht sie in ihr Katzenklo oder raus. Je nachdem ob eure Katze Freigänger ist oder nicht.

Aber ein Hund kann nciht auf das Katzenklo. Der muss raus. Und das mindestens zwei Mal am Tag, wenn nicht sogar drei Mal. Ein Hund braucht Erziehung, muss sozialisiert werden und braucht Beschäftigung.

Sorry, ich will dir nicht zu nahe treten, aber den Spruch "Ich würde alles für den Hund tun", haben schon tausende andere vor dir gesagt. Und nach einiger Zeit war der Hund uninteressant.

Du musst dir den Hund wie ein Baby vorstellen. Aber im Gegensatz zum Baby, das wächst, bleibt ein Hund ein Leben lang immer wie ein Baby. Wenn du ihn nicht fütterst, verhungert er. Wenn du dich nicht um ihn kümmert, vereinsamt er. Wenn du nicht mit ihm Gassi gehst, dann kann er nicht sein Geschäft verrichten. Wenn du nicht mit ihm zum Arzt gehst, stirbt er. Ein Hund ist sein ganzes Leben lang von dir abhängig. Bist du wirklich dazu in der Lage und bereit eine lebenslange Verantwortung für ein Lebewesen zu übernehmen? Je nach Rasse und Konstitution kann auch ein Hund 12 oder 15 Jahre alt werden.

Es geht ja auch nicht nur um die Verantwortung. Es geht auch um die Kosten. Hundesteuer, Versicherung, Tierarzt, Futter, Zubehör. Da kommen einige tausend Euro zusammen.

Ich kenne dich nicht, aber ich glaube ehrlich gesagt nicht, das du dieser Verantwortung gewachsen bist. Du wirst älter, du beendest die Schule, machst eine Ausbildung oder gehst auf die Uni. Dein Umfeld ändert sich und deine Interessen. Bald gehst du lieber mit Freunden weg und hast einen Freund. Da bleibt immer weniger Zeit für den Hund übrig.

Das solltest du dabei bedenken und berücksichtigen. Wenn du also schreibst das du wirklich alles für den Hund tun würdest und das sein ganzes Leben lang, dann machst du dir nur selbst etwas vor.

Die Liebe zum Hund äußert sich manchmal indem man sich keinen Hund zulegt. Damit tut man so einem Geschöpf manchmal einen größeren Gefallen als wenn man sich einen zulegt und dieser dann irgendwann nur noch ein Dasein fristet wie ein altes Handy das man ausgemustert hat.

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Kuro48 03.10.2017, 15:13

Ist die Katze kein Freigänger hätten wir hier schon den ersten extremen Tierhaltungsfehler. Hauskatzen hält man mindestens zu zweit. Wenn die Haltung der Katze schon nicht klappt wäre die Sache mit dem Hund eh nicht machbar, weil hier die Fehler noch größere Folgen haben. Das Tierleid ansich bleibt natürlich gleich schlimm.

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Was machst du in ein paar Jahren mit dem Hund, wenn du eine Ausbildung oder ein Studium beginnst und keine Zeit mehr für den Hund hast?

Schon mal darüber nachgedacht, dass ein Hund länger lebt, als du Teenager bist?

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Du musst deinem Vater zeigen, dass du Verantwortung übernehmen kannst und zwar nicht nur die ersten Tage/Wochen sondern Immer.

Ein Hund ist auch viel mehr Arbeit als eine Katze und vor allem solltet ihr auch erstmal schauen, ob sich eure Katze mit einem Hund verträgt.

Aber wie gesagt, du musst deinem Vater zeigen, dass du Verantwortung übernehmen kannst, zum Beispiel in dem du dich sehr viel und gut um deine Katze kümmerst.

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Gar nicht. Dein Vater hat völlig recht. Sobald dir der Hund lästig geworden ist, wird die Arbeit an deinen Eltern hängen bleiben und wenn die das nicht von sich aus möchten, gibt es auch keinen Hund. Punkt.

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Das hier ist kein "Eltern-überreden-Forum.

Wer ist "Mum" und "Dad"?

Ich kenne nur "Mumm"-Sekt.

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