Wie überfordertem Onkel helfen(2 Pflegefälle)?

4 Antworten

Für den Vater sofort einen Pflegegrad beantragen. Dadurch werden mache Dinge erleichtert. Er braucht genau so Hilfe wie seine Frau.

Ist es möglich für deinen Onkel mit dem behandelnden Hausarzt zu sprechen?Das wäre auch hilfreich.

Haben beide einen Pflegegrad, kann man einen Pflegdienst in Anspruch nehmen ( wird das bei der Mutter nicht gemacht) Erstaunlich, daß dein Onkel alles alleien macht, wenn ich das richtig verstanden habe), natürlich auch so nur für die Mutter.

Es gibt auch Tageeinrichtungen, wo der Vater mal einen Tag sein kann, damit dein Onkel mal durchatmen kann. Da kann man sich vei einem Pflegestützpunkt erkundigen oder bei seinem Arzt.

Pflegeeinrichtung...die Einzige Möglichkeit

Dein Onkel kann das gar nicht alleine stemmen...er wird kaputt gehen

Wenn die Demenz fortschreitet kann der Demezkranke nicht mal fünf min alleine sein! Die Türen muss man absperren

Oder er holt sich ne kraft ins Haus... gibt ja Polinen die sich anbieten gegen Kost und Logie...aber die sollen auch sehr gut sein! Mein Großonkel hatte auch einr wegen seiner Demenzkranken Frau ...die waren aber zu 3. ! Mehr als gut alle gefordert.......

Zu allererst: In der Situation könnt ihr ihn nicht unterstützen, ihr könnt ihm nur helfen, dass die Situation zum Wohle aller geändert wird. Nur mal als Beispiel: Es gibt viele Alten- und Pflegeheime, die bis Pflegegrad 5 betreuen ... aber keine Demenzkranken wg. Eigen- und Fremdgefährdung ... und das soll jetzt der Onkel wuppen mit einer Parkinsonpatientin zusätzlich. Das muss scheitern.

Auf Dauer also nur Pflegeeinrichtung, zumindest für seinen Vater, eigentlich auch für seine Mutter.

Kurzfristig: Schaut ihr doch mal schon Mittags/frühen Nachmittag für 1-2h vorbei, um wenigstens die Pflege der Mutter in Teilen zu erledigen. Wenn der Vater dies nicht wünscht, abwehrt ... dann hofft, dass er tätlich wird!! Sofort Polizei, Unterbringung zwecks Beobachtung, Betreuungsgericht.

Und eines ist sicher: Euer Onkel wird sich dabei schlicht als Abschaum fühlen, als Verräter, als schlechter Sohn und vieles mehr ... aber es das einzig Richtige für ihn und seine Mutter. Denn wenn der Vater wirklich demenzkrank ist ... ist das grausam für die Angehörigen, aber sein Vater ist nur noch Hülse.

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