Wie tut man Klarträumen?

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6 Antworten

Ich zitiere mal wieder LeadBread, der meine Meinung so ziemlich exakt vertritt.

Nur etwas freundlicher würde ich es ausdrücken:D

Tipp mal "Klartraum" in Google ein. Schbäm! Wikipedia-Seite.

Ernsthaft, hast du nicht daran gedacht?

Oder ist es eben bequemer, andere für sich denken zu lassen?

Ach ja, kurze Meldung an diejenigen, die jetzt hier mit "So lernst du Klarträumen in 5 Minuten!!1elf!"-Seiten ankommen. Klarträumen ist mehr eine Art Lebenseinstellung als ein Hobby. Wer dann enttäuscht ist, weil es einen nach zwei Sekunden wieder raushaut und dem überhaupt nichts abgewinnen kann, hat irgendwann auch an stundenlangen Klarträumen keinen Spaß mehr. Und wer das im Superschnellpaket, am Allerbesten als Pille oder Gadget sich erkaufen möchte, hat Klarträumen nicht gerafft.

Erwarte also nicht sofortige Ergebnisse. Diese Erwartungshaltung ist wahrscheinlich der Grund, warum viele nach kurzer Zeit aufgeben. Ich verbessere meine Traumerinnerung seit Ende 2014, und meine Klartraumrate liegt ungefähr bei einem pro Monat, vl. auch einem pro zwei Monate, wenn man den Durchschnitt bildet. Meinen ersten Klartraum hatte ich vl. nach so ungefähr einem dreiviertel Jahr. So viel Zeit sollte man investieren.

Und ja, da kommt etwas Arbeit auf einen zu (bei den konventionellen Methoden). Jeden Tag Traumtagebuch, manche machen Meditation (ich nicht), bla bla bla. Eine, vl. mehr Stunden gehen dafür drauf. Ein dreiviertel Jahr lang Minimum.

Klar gibts Naturtalente, aber das ist selten.

So, meinen Senf.

Mache mehrmals am Tag RCs, stelle dir die kritischen Fragen und frage dich mehrmals am Tag, ob du träumst oder wach bist. Wichtig ist, dass du die RCs bewusst machst.

Um in einen luziden Traum reinzukommen, gibt es zwei verschiedene Techniken. Einmal die WILD Techniken, wie zum Beispiel WILD, iWILD, HILD, DEILD, SSILD und einmal die DILD Techniken, wie zum Beispiel DILD und MILD.

Zum kritischen Bewusstsein:

Dafür muss man sich seine Umgebung und seine Umwelt genauer anschauen und auf Unterschiede achten, die auf einen Traum hindeuten könnten.

Ein Beispiel aus meinem Klartraum:

Ich jogge den Bürgersteig zum Bahnhof entlang und kam am gegenüberliegenden Supermarkt vorbei. Alles sah eigentlich so aus, wie in der Realität, doch plötzlich fiel mir auf, dass vor dem Supermarkt ein paar Säulen angebracht waren und an den Säulen war ein Plakat befestigt, was in der Realität aber nicht so war.

Das machte mich stutzig. Ich machte einen Lese RC. Dieser schlug erst fehl, aber dann dachte ich mir, vielleicht muss ich glauben, dass was passiert. Ich machte den Lese RC noch einmal und dachte mir aber diesmal dabei, dass etwas passiert und es passierte tatsächlich was.

Die Aufschrift des Supermarktes veränderte sich, die Buchstaben auf dem Plakat tanzten wild umher, nichts war mehr lesbar und es waren plötzlich komische Zeichen und Symbole auf der Aufschrift des Supermarktes und des Plakates.

Ich wurde klar, wusste, dass ich träume und war im Klartraum.

Zu den kritischen Fragen:

Eine kritische Frage könnte heißen, wo bin ich? Im Traum befindet man sich nämlich oftmals an einem unbekannten Ort. Ist dieser nicht unbekannt, kann dieser Ort jedoch große Unterschiede zur Realität aufweisen. Zum Beispiel kann die Umgebung anders aussehen, wie in meinem ersten Beispiel aus meinem Klartraum. Oder es können Gebäude und so weiter auftauchen, die in der Realität nie da gewesen sind oder Häuser, Straßen, Gebäude und so weiter aus deiner Umgebung sind plötzlich verschwunden.

Wie bin ich hierher gekommen? Im Traum befindet man sich meistens immer mittendrin in einer Szenerie und man weiß nicht, wie man dorthin gekommen ist.

Was habe ich in den letzten beiden Stunden getan? Im Traum weiß man oft nicht, was man in den letzten beiden Stunden getan hat. Oftmals fehlt einem auch der ganze Tag.

Ist hier etwas unlogisch? Zum Beispiel, zeigt die Uhr eine komische Uhrzeit an, die es in der Realität nie geben würde? Zum Beispiel 389:5%- Uhr? Oder zeigt die Uhr komische Zeichen und Symbole an?

1. Beispiel aus meinem Klartraum:

Ich wachte im Traum in meinem Zimmer auf und als ich aufstand, lag auf dem Boden neben meinem Bett eine Klapperschlange aus Holz. Das war in der Realität nicht so. Das kam mir seltsam vor und ich machte einen RC. Ich wurde klar, wusste, dass ich träume und war im Klartraum.

2. Beispiel aus meinem Klartraum:

In einem meiner Klarträume schaute ich auf die Uhr. Zuerst war die Uhrzeit normal, aber als ich weg schaute und wieder hinsah, waren komische Zeichen und Symbole auf der Uhr und die Uhrzeit war nicht mehr lesbar.

Macht das Sinn, dass diese Person hier ist und mir das erzählt? Im Traum können nämlich oftmals unbekannte Personen auftauchen, die in der Realität eigentlich nicht bei dir sein können, entweder, weil sie schon tot sind oder zu weit weg wohnen oder was auch immer.

1. Beispiel aus meinem Klartraum:

Ich saß mit meiner Mutter unten bei meiner Oma und wir redeten mit unserer Nachbarin. Doch das kann eigentlich nicht sein, dass sie noch bei uns ist, denn sie ist in Wirklichkeit schon verstorben. Dies wusste ich, ich wurde klar und war im Klartraum.

2. Beispiel aus meinem Klartraum:

In einem meiner Klarträume lief mir ein Polizist entgegen. Er fragte mich irgendwie etwas. Ich kapierte kein einziges Wort. Er redete irgendwie unverständliches, wirres Zeugs.

PS: Dann gibt es noch eine andere Technik, die WBTB heißt. WBTB ist aber keine Technik an sich, sondern nur eine Hilfstechnik, die andere Klartraum Techniken unterstützt.

WBTB steht für Wake Back To Bed und heißt auf Deutsch soviel wie Aufstehen und zurück ins Bett. Dafür weckt man sich nach vier bis sechs Stunden, bleibt für 10 bis 30 Minuten oder 45 Minuten wach, beschäftigt sich in der Zeit mit dem Klarträumen, den RCs, den kritischen Fragen, den Zielen im Klartraum und so, geht dann wieder ins Bett, führt die Technik aus, die man sich ausgesucht hat, WILD, DILD, MILD oder welche Technik auch immer, schläft dann wieder ein und freut sich auf den Klartraum.

Man kann zur Hilfe auch noch eine Autosuggestion anwenden, wenn man will.

Bei der Autosuggestion sagt man einfach vor dem Einschlafen mehrmals den Satz, dass man heute Klarträumen wird oder dass man sich im Traum die kritischen Fragen stellt, RCs macht und erkennt, dass man träumt oder oder oder...

Und wenn man keine luzide Träume mehr haben möchte, dann sagt man sich bei der Autosuggestion einfach, dass man normal träumen wird. Wiederholt man den Satz oft, dann wird sich das irgendwann in dein Unterbewusstsein einprägen und du wirst normal träumen. Falls man doch noch einen Klartraum hat und man keine haben möchte, muss man die Klarheit einfach ignorieren und man träumt wieder ganz normal weiter.

Nochmal zu den RCs. Wichtig ist, dass du die RCs bewusst ausführst. Ich mache das immer so, wenn ich vorhabe, einen Nasen RC auszuführen, dass ich, wenn ich durch die geschlossene Nase atmen kann weiß, dass ich träume und dann mache ich den Nasen RC.

Genauso geht das auch mit den anderen RCs, wie den Finger RC, den Uhren RC und so weiter.

Lass dich nicht davon entmutigen, dass es bei dir mit der Auto sowieso nicht geklappt hat. Probier das weiterhin und ändere vielleicht die Formulierung. Zum Beispiel, wie gesagt, sag: "Ich werde heute Klarträumen." Oder: "Im Traum bemerke ich, dass ich träume." Oder: "Im Traum mache ich einen RC, stelle mir die kritischen Fragen und bemerke, dass ich träume." 

Oder oder oder...  da gibt es ganz viele verschiedene Satzformulierungen.

Ich halte nichts davon sich selber dahingehend beeinflussen zu wollen das man Klarträume erlebt. Der Schlaf ist wichtig für die Regenerierung des Körpers und des Geistes und den sollte man sich bewahren.

In einem Klartraum ist es so, dass man z.B. keinen Text richtig lesen kann, weil sich die Wörter ständig verändern oder dass man nie 5 Finger an der Hand hat. Das ist für immer der Beweis - sieh deine Hände an und du  zählst 6 oder 7 Finder an der Hand - das ist ein Klartraum und du kannst mit vollem Bewusstsein diesen Traum steuern.

Man könnte z.B. im wachen Zustand immer mal wieder seine Finger zählen. Wenn das im Alltag gemacht wird, kann es sich in einen Traum "reproduzieren". Wenn du dich im Traum daran "erinnerst", dass man ja eigentlich 5 Finder an der Hand hat wird dir im Schlaf bewusst, dass du träumst und kannst doch klar denken und so dein Handeln im Traum steuern.

Das ist schwer zu beschreiben für jemanden der das nicht kennt.

Ich weiß auch nicht ab das alle Menschen "können".

Es gehört VIEL VIEL VIEL mehr dazu als es sich einfach vor dem schlafen einzureden du solltest rc's machen , dir selbst kritische fragen , ein traumtagebuch führen und dir zeit lassen und dran bleiben. Das geht nicht von heute auf morgen aber am besten du googlest etwas danach soweit ich mich erinnere gibt es auch wikipedia einträge dazu :)

Reality checks... Kannst du auch nach googeln. Da geht es darum das du die Realität so oft wie möglich hinterfragst und das somit in deinem Unterbewusstsein verankert wird und diese frage dann sogar im traum gestellt wird und du dann eben dadurch merkst das du gerade nicht  in der realität bist und du wirst quasi klar im traum ^^

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Genauso wie man richtig schreiben lernen tut...

TUUUT TUUUT TUUUT %)

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