Wie trugen die Präsidialkabinette zum Ende der Weimarer Demokratie bei?

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2 Antworten

Ich mache es mal ganz allgemein. Ab 1930 regierte der Reichskanzler (zu dieser Zeit Dr. Brüning) in einem Präsidialkabinett. Das ist, mal aufklärend, ein Kabinett, welches in den Reichstagswahlen keine absolute Mehrheit bekam und so per Notverordnung regiert werden konnte. Das heißt schlussendlich nichts weiter, als dass der Reichspräsident (von Hindenburg zu dieser Zeit) ohne jegliche Gegenwehr des Kabinetts Gesetze erlassen und den Reichstag ohne Begründung auflösen konnte. Im wurde eine diktatorische Machtstellung eingeräumt.

Und da haben wir es im Grunde auch schon: Diktatur und Demokratie können in einem Land nicht gleichzeitig herrschen. Auf Druck der Politiker und aufgrund seiner eigenen Interessen setzt Hindenburg am 30.01.33 Hitler als Reichskanzler ein. Reichskanzler Hitler (NSDAP) und Reichspräsident von Hindenburg (parteilos, aber nationalistisch geprägt) konnten nun die Regierung völlig ohne Gegenwehr in eine gefährliche Richtung steuern.

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Lassen wir das Internet mal beiseite: was steht denn in deinem Schulbuch? Ich bin davon überzeugt, dass du das Wesentliche in deinem Schulbuch nur überlesen hast.

Erst, wenn ich weiß, wie dein Schulbuch den Zusammenbruch der Weimarer Demokratie schildert, kann ich entscheiden, welche Informationen dir noch fehlen und worauf ich dich aufmerksam machen könnte.  :-)

MfG

Arnold

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