Wie tröstet man am besten, wenn jemand ganz plötzlich gestorben ist?

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Hallo Lavendula, wenn ein Mensch plötzlich stirbt, entsteht bei demjenigen, der ihm am nächsten stand, meist sind es die Partner, Chaos. In diesem Chaos ist es auch schwierig für den Betroffenen zuzuhören oder sich auf bestimmtes zu konzentrieren. Da ist erst einmal wichtig, dass der Alltag weitergehen kann. Das jemand kocht, Wäsche macht etc. Denn in der Regel ist das alles eine Belastung. Ich habe eine Trauernde gehabt, die sagte mir, ich habe wochenlang nichts Warmes mehr gegessen, jeder Handgriff war mir zu viel. Und wenn derjenige Reden will, ist es natürlich gut, wenn man zuhören kann und sich auch Zeit nimmt. Es ist nicht einfach, da heute die Menschen mit diesem Thema oft überfordert sind, denn sie setzen sich mit dem Thema nicht auseinander und stehen dann da.... Hör auf dein Bauchgefühl, was du tust, eigentlich ist es schon viel, wenn du etwas tust. Und ermuntere die anderen, sich nicht zurückzuziehen sondern da zu sein, eben das zu tun, was der andere im Moment nicht mehr kann. Liebe Grüße und danke für die Frage, es müsste viel mehr über das Thema geredet werden denn wir alle sind irgend wann Betroffene. So oder so. Blacky04

Danke für dein Kompliment, freue mich besonders, habe morgen Geb. und im Moment ziemlich viel Stress um die Ohren. Blacky04

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Mh keine leichte Aufgabe die du Dir da stellst. Denn Worte die für dich geeignet erscheinen mögen, können für die Betroffene überhaupt nicht wirksam sein. Ich würde diskret meine Hilfsbereitschaft ankündigen, sie spüren lassen, dass sie nicht alleine sind - ohne sie ständig darauf anzusprechen oder ständig anwesend zu sein. In so einem Fall sind oftmals schon wenige Worte zu viel ... aber kein Leichtes.

schwierige situation. was du machen kannst,ist nur für sie dazu sein. wie auch immer. jeder geht damit anders um. manche möchten allein sein,andere widerum nicht. du kannst wirklich nur beiseite stehen und für sie da sein.

Sind das Suizidgedanken und wenn ja ist das gleich wieder ein Grund für die Klinik?

Ich war neulich für 8Wochen in der Psychiatrie.

Das hat auch ein bisschen was gebracht, aber momentan geht es mir schon wieder richtig schlecht.

Ich habe teilweise auch richtig merkwürdige Gedanken. Irgendwann kam mir mal so urplötzlich in den Sinn: "Wenn du dich umbringst, dann erhänge dich, das ist die beste Möglichkeit, um sich das Leben zu nehmen!"

Ich denke halt auch ziemlich oft über das Thema nach. Also vor ein paar Tagen dachte ich mir, dass ich bevor ich mir das Leben nehme noch ein paar Briefe an bestimmte Personen schreiben muss. Ich habe mir da sogar schon überlegt, was ich schreiben würde.

Ein anderes mal habe ich mir überlegt, WO ich mich umbringen könnte.

Ich denke ständig darüber nach. Das Problem ist, dass ich mich halt selber nicht wirklich ernst nehme. Eigentlich will ich gegen meine Probleme ankämpfen und die Depression besiegen. Ich will stärker sein.

Auf der anderen Seite fühle ich mich so leistungs- und lebensunfähig. Ich kann das gar nicht so beschreiben, aber ich habe einfach das Gefühl nichts auf die Reihe zu bekommen.

Ich fange bald ein langes Praktikum an und habe auch da richtig große Angst vor, weil ich nicht weiß, wie ich das überhaupt auf die Kette kriegen soll. Es macht auch einfach keinen Sinn, weil es eigentlich keinen Grund gibt, der meine Angst zu versagen begründen würde.

Ich denke mir dann auch teilweise schon so etwas wie:"Ich kann das Praktikum einfach nach 6 Monaten abbrechen und dann kann ich noch mal in die Klinik und dann im Sommer die Ausbildung starten!"

Wobei ich auch schon wieder richtig Panik bekomme, wenn ich an die Ausbildung denke. Ich weiß da natürlich auch nicht, wieso ich da so große Angst vor habe.

Ich hasse mich auch, weil ich mich in letzter Zeit häufig selbstverletzt habe. Also heute Abend habe ich 10 Tage ohne SV durchgestanden, aber fast jeder einzelne Tag war ein Kampf. Ich weiß auch nicht, wie lange ich das noch durchstehen kann.

Ich habe nächste Woche noch einen Termin bei einem Psychologen und bei einem Psychiater. Da werde ich das alles auch einmal ansprechen, aber vielleicht hat hier auch schon jemand einen Tipp für mich und kann mir folgende Fragen beantworten:

Zählen diese Gedanken schon als Suizidgedanken? wenn ja, wie gravierend sind diese einzuordnen?

Kann es sein, dass mir wieder nahegelegt wird, dass ich mich aufgrund dieser Gedanken einweisen lassen sollte?

bestünde sogar die Möglichkeit, dass ich eingewiesen werde und zwangsmäßig auf die geschlossene komme?

DANKE :)

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