Wie trocknet Wäsche schneller?

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11 Antworten

da ich auch im winter geschorene wolle wasche, kann ich dir vielleicht raten:

wickle die kissen zuerst große handtücher, die du stündlich wechselst und zum trocknen aufhängst. wenn sie oben trocken sind, umdrehen. mache ich auch so. die kissen beim wechseln immer wieder ein wenig aufschütteln.ich würde sie erst offen hinlegen, wenn die handtücher nicht mehr feucht werden.

viel erfolg!

Wie meinst du das mit dem "in große Handtücher wickeln"? Wie hänge ich sie dann auf? Sorry, das verstehe ich jetzt nicht wirklich. Kannst du noch ein bisschen näher darauf eingehen, bitte?

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@NoradieHexe

gar nicht aufhängen, sondern in den handtüchern gewickelt jeweils mind. 1 std. liegen lassen. wenn sie dann fast trocken sind, auf wäscheständer legen.

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Nein, die trockene Luftmenge welche die Wäsche umgibt macht das schnelle Ergebnis. Die Schwerkraft lässt das Wasser aus der Wäsche tropfen. Hilft also. Hast du dazu noch Wind, ist das Ergebnis perfekt.

O.K., machen wir folgendes Experiment: Meine Wäsche liegt in der Wohnung mit relativ hoher Luftfeuchtigkeit. Dann müsste doch mein "flaches" Wäschestück doch schneller trocknen, wegen der Schwerkraft. Bei meiner Frage geht es mir nämlich um "ziemlich dicke" Kissen z.B. . Wenn man solche Dinge "aufhängt", ist zwar der "obere" Teil schneller trocken, aber die untere Hälfte "pitschnass".Oder lasse ich mir jetzt von den "dicken Tropfen", die ja nicht verdunsten sondern nach unten fallen, was vorgaukeln? Klar, wenn ich das Teil jetzt bei 10 Grad Minus raushänge, kommt vermutlich die Schwerkraft nicht mehr zum Zug, weil``s ruckizucki verdunstet. Da wird es egal sein. Aber das meine ich nicht.

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Es geht immer Wasser in die Luft. Wenn ein Wind weht, kann dieses Wasser nicht mehr zurück. Das Tuch trocknet. Im Winter kann Wasser sublimieren und es trocknet auch. Flach am Boden ist die Oberfläche kleiner. Weniger Wasser kann austreten, so dass es langsamer trocknet. Wenn Wasser nach unten läuft, trocknet es oben schneller. Möglicherweise tropft Wasser unten ab, so dass es nicht erst langsam verdunsten muss. Also geht es auch schneller.

fertig.

Kannst du bitte mal auf "Oberfläche" eingehen? Wieso soll sie kleiner sein, wenn das Teil liegt?!

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.......sickert ja der ganze obere Teil nach unten

Allein dadurch trocknet die aufgehängte Wäsche schon schneller, besonders, wenn das Wasser abtropft. Dazu kommt, dass die aufgehängte Wäsche von allen Seiten umweht wird von trockener Luft. Flach ausgebreitete Wäsche liegt sehr lange in ihrem eigenen Sumpf.

ja klar, das würde schneller gehen, aber wer hat schon den platz, die wäsche aus einer ganzen maschine irgendwo flach auszulegen?

Einfach mal ausprobieren, zwei gleiche, nasse Handtücher nehmen, eines auf einen Tisch ausbreiten, das andere an die Leine hängen.

Bei mittleren Temperaturen kann das liegende Handtuch sogar "Stockflecken" kriegen, also schimmeln da es ewig lang naß und warm ist was das vermehren von Keimen begünstigt wärend das hängende ciel schneller trocknet und durch die Verdunstungskälte gekühlt wird, Keime können sich kaum ausbreiten!

Wäsche legt man nur hin zum Bleichen, denn liegend trifft mehr UV Strahlung der Sonne drauf die Keime abtötet und Flecken ausbleicht. Dazu muß die Wäsche aber bereits trocken sein. Früher gab es an Städten und Dörfern extra Wiesen die zum bleichen von Laken genutzt wurden, die waren umzäunt damit keine Tiere die Wäsche verschmutzen.

Nicht tropfnasse Einzelstücke trocken am besten flach (beide Seiten frei), weil ihre ganze Oberfläche gleichmäßig Wasser verdunstet. Hängt das Teil, ist es größtenteils längst trocken, am unteren Rand aber noch patschnass.

Eben, genau das stelle ich auch immer fest. Ich kann ja den unteren Rand nicht abschneiden...

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Wenn man die Wäsche aufhängt, ist sie umgeben von Luft. Die Feuchtigkeit kann nach allen Seit ausdünsten. Legt man die Wäsch aber hin, kann die Feuchtigkeit nur nach oben ausströmen. Darum trocknet Wäsche schneller wenn man sie aufhängt.

Korrekt, wobei das nach oben weg strömen der Luft ja auch noch behindert wird da feuchte Luft schwerer ist und nichts nachströmen kann.

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@Commodore64

Falsch. Feuchte Luft ist leichter als trockene, solange das Wasser nicht als Flüssigkeit kondensiert (was beim Wäschetrocknen nicht der Fall ist).

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Häng sie bei Minusgraden draußen auf, dann gehts auch schneller ;). Wurde auf dem Hof in Norwegen immer so gemacht. Und hier findest Du die Erklärung: http://www.gutefrage.net/frage/waesche-im-winter-draussen-trocknen---eine-gute-idee

Das mache ich auch sehr oft, auch wenn dich dann die Passanten etwas "mitleidig" ansehen (die meisten verstehen nämlich nicht, wie toll Wäsche dann trocknet!?) Problem ist nur, dass (selbst einem Pinguin wie mir) die Finger sehr schnell eisig werden bei der nassen Wäsche. Wenn ich Hundebetten wasche, dauert es immer wahnsinnig lange bis sie trocknen (eine gefühlte Ewigkeit). Da hätte es mich eben einfach interessiert, ob ich mit "Technik" aus der Ewigkeit eine Halbe-Ewigkeit machen kann, ;-))

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Liegend auf einem Wäscheständer, so daß von oben und unten Luft rankommt.

Klingt einleuchtend.

Probiere es doch aus.

2 Stücke waschen, die ungefähr gleich sind. Eines hängst Du normal auf, das andere legst Du flach auf den Wäscheständer daneben.

Beobachte und Berichte :-)

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