Wie traue ich mich mehr auf einem Pferd?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hey Du hast keine Angst!

So etwas kann man durchaus als vernunftbegabten Bauch bezeichnen.

Durch ein mal im Jahr etwas "reiten" muss man genau nichts können.

Da ist man am besten auf dem guten alten Taxipferd bestens aufgehoben. So ein richtig tolles Ankerpferd, hier bin, hier komm ich und macht ja keinen Stress. Ich meine nicht so ein Pferd was den anderen hinterherläuft, sondern so eines was wirklich überredet werden muss schneller als nötig zu sein.

Diese Art von Pferden sind zwar bei geraden jungen Reitern unbeliebt sind aber eine echt sichere Bank. Besonders Reiter mit wenig Erfahrung kommen aber heil von a nach b. Durch ihre Gutmütigkeit verzeihen sie fast alles, oft achten sie auch noch nebenbei auf "ihren" Reiter.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Ausbildung Pferdewirt, ganzheitlicher Pferdetherapeut

Hey, als erstes solltest du dir überlegen ob dir das reiten wirklich Spaß macht.. denn wenn nicht, dann wirkt es öfter Angst einflößend. Wenn ja, hast du die finanziellen Möglichkeiten zuhause Reitunterricht im Nachbardorf zu nehmen? 🙈

wenn du dort zwischen deinen Reiterferien jede Woche einmal reiten könntest, würde die Angst sicher von ganz alleine weggehen. Was auch hilft: unterschiedliche Pferde reiten.

sitzt du immer nur auf dem selben Pony dort? Wenn ja, versuche es mit einem anderen und Wechsel ein bisschen ab, bis du mehrere Pferde kennst und dann geht die Angst auch schneller weg.

sollte deine Angst deinen Spaß am reiten beeinflussen, suche dir einen guten Reitlehrer der dir auf jeden Fall Zeit lässt und hilft. Rede mit ihm über deine Probleme und Ängste im Bezug auf das reiten. ☺️

ich hatte das auch mal früher, aber mit 11 habe ich angefangen Dressur und Springstunden zu nehmen. Bin täglich irgendwann neben meinen beiden noch 7 andere Pferde geritten und alle waren komplett unterschiedlich. Dadurch ging meine Angst vor einem steigenden oder buckelndem Pferd von alleine weg. Du musst dort einfach durch und merken es passiert nichts... inzwischen gehe ich Turniere und besitze selbst einen einjährigen zum selbstausbilden und einreihen :)

verfolge dein Ziel!

Danke aufjedenfall ☺️ Meine Eltern lassen mich keine Reitstunden nehmen da meine Mutter eine Pferde Allergie hat 🥴 Welches Pferd ich bei den Reiterferien reite entscheiden die Reitlehrer 🙈 Vielleicht wird dieses Jahr aber alles anders wegen der aktuellen Corona Situation 🤷‍♀️ Danke nochmal für die Antwort 💗

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@Snabltierchen

Bitte, kannst Sie keine Tabletten dagegen nehmen?😓 also ich kenne auch Leute, teilweise auch Bekannte die keine genommen haben und trotzdem weiter gemacht haben. Irgendwann war es wie "weg"

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Erstmal - es ist überhaupt keine Schande, sich nicht alles zu trauen und Angst zu haben. Gerade beim Reiten haben so viele Menschen Angst oder zumindest ein mulmiges Gefühl auf dem Pferd - die einen geben es zu, die anderen nicht. Die einen können damit umgehen, die anderen nicht. Hilfreich für alle ist aber immer guter Unterricht auf einem braven Pferd.

In deinem Fall wäre es sicher sinnvoll, dich erstmal an die Longe zu nehmen, so dass du dich ganz auf deinen Sitz und dich selbst konzentrieren kannst. Wenn du ein Gefühl entwickelt hast für die Bewegung, gerade in schnelleren Gangarten und dich nicht mehr festhalten musst, dann ist es Zeit dir die Zügel in die Hand zu geben und Verbindung mit dem Pferd aufzunehmen. Reiten lernt man vor allem durch Reiten. Daher wäre es vielleicht auch eine Option, wenn du eben nicht nur in Reiterferien fährst sondern auch zuhause Unterricht bekommst? Wenn es nur die Reiterferien sind dann achte darauf, auf einen Hof zu fahren auf dem wirklich gelehrt wird. Dazu gehören natürlich nicht solche "Spaßbuden" (für den Menschen, für das Tier leider alles andere als spaßig...) wie Junkern Beel und Co. Mit dem dort vorherrschenden Konzept wirst du sicher nicht lernen, deine Angst zu überwinden oder - noch besser - erst gar keine mehr zu bekommen! Du solltest etwas wählen, wo es ruhiger und pferdefreundlicher zugeht und wie gesagt - wo auch wirklich gelehrt wird.

Woher ich das weiß:Beruf – Pferdewirtschaftsmeister

Durch Routine wird man auf jeden Fall sicherer und durch guten Reitunterricht.

Dadurch, dass du eben nur 1x im Jahr ein paar Tage reitest, ist es deutlich schwieriger für dich. Da kann man auch nicht wirklich Tipps geben, da der Körper Wiederholungen braucht und der Reitlehrer entsprechend anleiten sollte. Das heißt aber auch, dass du nicht ohne Führperson mit ins Gelände solltest.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – über 20 Jahre Reiterfahrung und 2 eigene Pferde

Vermutlich, indem du mal wo anders deine Reitferien verbringst. Angst wird nur beseitigt durch Sicherheit. Und diese müssen dir sowohl die Ponys als auch die Betreuer/ Reitlehrer bieten. Wenn man etwas kann, traut man sich etwas mehr - und wenn man das dann auch kann, wieder etwas mehr. Ein Pony, das den Kopf runter zieht und ein Reitlehrer, der dir nicht hilft, sind das Geld nicht wert, das Eltern für sowas ausgeben.
Du sollst in den Reitferien vor allem eines haben, nämlich Spaß, ohne dass es den Tieren schadet! Und wenn du dabei auch was lernst (was auf einem anständigen Ponyhof ganz selbstverständlich nebenbei geht...), um so besser!

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