5 Antworten

Soziale Kompetenz ist die Fähigkeit auf möglichst viele unterschiedliche Menschen unterschiedlich und geeignet reagieren zu können.

Dabei sind zwei Teilaspekte wahrscheinlich besonders wichtig: Verstehen und Toleranz. Toleranz muss nicht heissen, dass man das Verhalten des Anderen gut heisst, aber eben als gleichberechtigt akzeptiert (Dass soll nicht heissen, dass Alles abgenickt wird. Das Ende der Toleranz ist die aktive Intolleranz des Gegenübers).

Um Verstehen zu trainieren gibt es zwei Möglichkeiten: Zum einen einfach passiv aufmerksam zuhören. Menschen sind im Allgemeinen sehr mitteilungsbedürftig, man muss nur die Ohren offen halten, sich selber zurück halten und nicht jede Aussage sofort (negativ) kommentieren. Im Bereich Verstehen gilt das "Spiegeln" als die Königsdisziplin in der sozialen Kompetenz. Dabei wird der Inhalt des Gesagten mit eigenen Worten neutral wieder gegeben, also zurück gespiegelt. Wenn ich alle Worte des Gesprächspartners mit eigenen Worten ersetze und er sagt: "Genau das habe ich gemeint", dann gibt es Verständnis und Vertrauensaufbau.

Leider ist das Spiegeln keine ganz leichte Übung, da untrainiert, denn normalerweise glauben wir schon ganz gerne, den Anderen ganz gut zu verstehen. Daher mein Trainingstipp: Suche Dir jeden Tag ein Zitat (z.B: http://www.aphorismen.de oder Klages-Tages-Mail) und drücke den Inhalt mit eigenen Worten aus. So wird zum einen neutrales, nicht bewertendes Denken trainiert, und wenn man Glück hat, gelingt einem auch der eine oder andere schöne Gedanke, weil man ja schon einen guten Gedanken "speigelt".

Zusatztipp: Routine beginnt mit dem 30sten Mal, daher: Einen Monat durchhalten und die Fähigkeit auf andere ohne Wertung und Interpretation ein zugehen sollte sich verbessert haben.

Erfahrung, Erfahrung, Erfahrung - und diese in ruhigen Stunden für sich selbst befragen, z.b. was man gut/schlecht hinbekommen hat. Feedback im sozialen Umfeld auch wahrnehmen. Diese Kurse finden viele interessant, die Trainings anbieten und Theoriehintergründe - doch mein Eindruck ist, dass man nur einen Teil wirklich praxisrelevant nennen kann.

Rausgehen und mit fremden Menschen in Kontakt treten. Z.B. im Supermarkt einfach mal die Leute an der Kassenschlange ansprechen und smalltalk halten. Die soziale Inelligenz erlernt man am besten durch Zeitunglesen (Leserberichte etc.) und beobachten von Menschen.

Super Tipp! Ist eine ganz schöne Überwindung das erste mal, aber es wird immer einfacher. Ich hab es so gemacht, dass ich Komplimente verteile - weil jemand eine tolle Hose anhat oder mit seinen Kindern so liebevoll umgeht oder weil mir der Spruch auf dem T-Shirt gefällt oder oder oder. Und halt keinen Unterschied zwischen alt und jung, Hausfrau oder Punk machen - wer ein Kompliment verdient hat, der bekommt eins. Und daraus entwickelt sich häufig ein kurzes Gespräch. Wirklich gutes Training!

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Soziale Kompetenz kannst Du hier z.B. einüben: Beantworte 4 Wochen lang jede einzelne "Bin ich schwanger?"-Frage individuell und ausführlich, ohne bissig zu werden, sarkastisch zu klingen und mit soviel Einfühlungsvermögen, wie es überhaupt nur möglich ist. Gleichzeitig weise die anderen Antworter mit ruhigen und wohlgesetzten Worten darauf hin, dass sie die Fragestellerin nicht ernst nehmen.

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Nach dem Monat hast Du dann zwar soziale Kompetenz - aber die Intelligenz ist den Bach heruntergegangen. :-)

bis weilen gehts auch schneller DH

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Auch perfekt :O)

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DH und ein Kompliment für deinen Humor bekommste auch!

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rotwerd Kinners, ist ja auch wieder gut jetzt. Guckt mal lieber die Antwort von Vollstrecker an, die ist viel besser und gibt wirklich einen Rat.

LG, Baiana

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Kauf dir Nintendo DS und Gehirnjoging!

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