Wie tief darf der Blutdruck während einer OP dauerhaft sinken?

2 Antworten

So langsam findet auch bei den Ärzten ein Umdenken statt und man gibt zu, dass man nach einer N.=Narkose Gedächtnisstörungen bekommen kann die evtl. für immer bleiben. Wenn du an einen verantwortungsvollen bzw. gewissenhaften Anästhesisten gerätst der auch Einfühlungsvermögen besitzt ist alles halb so schlimm. Dennoch würde ich wenn es geht immer eine N. vermeiden. Bei einer N. ist es wichtig, dass der A.=Anästhesist viel Erfahrung hat damit du nicht zu viel aber auch nicht zu wenig an N-medikamenten bekommst. Bekommst du zu viel, reicht die Palette von kognitiven Beeinträchtigungen, geistige Behinderung bis hin zum Tod. Bekommst du zu wenig, wachst du während der N. auf. Wenn du Glück hast, ist das Schmerzmittel optimal dosiert, so dass du nur wach wirst, dabei aber keine Schmerzen verspürst. Das wäre mir persönlich lieber als eine Überdosis an N-med. Bei meiner N. ist auch einiges schief gelaufen.

Ein systolischer Druck von 70 bis 80 ist zumindest nicht hoch. Das muss aber in Relation zum normalen Blutdruck des Patienten gesehen werden, lässt sich also pauschal nicht beantworten.

Die Differenz zwischen systolischem und diastolischem Wert ist mit 40 durchaus im Normalbereich, bei einem systolischen Wert von 70-80 eben bei 30-40, aber auch hier gilt dass keine allgemeine Aussage möglich ist.

Zumindest sind die Werte so, dass der Anästhesist während der OP nicht schlafen sollte!

Gruß Giorgio

Was möchtest Du wissen?