Wie teuer ist eine Anlage um mit Pellets heizen zu können?Lohnt sich die Anschaffung?

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7 Antworten

Im aktuellen TEST-Heft von Stiftung Warentest ist ein sehr ausgiebiger Test von "Holzpelletkesseln" und Pellets. Gegenüber dem vor vier Jahren durchgeführten Test sind die Preise leicht gefallen - die Qualität der Kessel jedoch deutlich gestiegen. Preislich lagen die Kessel zwischen 10.600 und 12.000 Euro. Testsieger wurde Viessmann Vitoligno 300o-P mit der Note 2,1 vor "Windhager Biowin" (2,3) sowie "Eta PE 15" und "KWB Easy Fire USP GS 15" mit der Note 2,5. In der Energieeffizienz ist der Vaillant-Kessel mit Note 2,1 sogar sehr eindeutiger Testsieger.

Bei den Pellets gab es relativ sehr geringe Unterschiede: "Sieger wurden mit der Note 1,7 "1Heiz-Holzpellets", "Firestixx Premium Pellets" und "Power PelletS". Aber selbst die ""schlechtesten"" Pellets erreichten noch die Note 2,2. Die Preise pro 15 kg-Sack reichten von 3,3 Euro bis 4 Euro. Am günstigsten und mit 1,9 gut abgeschnitten haben die Pellets von "Pellino´s".

Zu den Heizpreise erläutert TEST: Die Preise für lose Pellets lagen in den vergangenen 12 Monaten zwischen 160 und 260 Euro die Tonne. Das entspricht 3 bis 5 Cent die Kilowattstunde. Die Preise für Öl und Gas schwankten in dieser Zeit zwischen 5 und 9 Cent. Den vollständigen Test gibt es - leider kostenpflichtig - in jedem 7/2009-Testheft oder online über http://www.test.de/themen/umwelt-energie/test/-Holzpelletkessel/1779494/1779494/1780365/

auf JEDEN FALL sind die pellets sicherer und du kannst deine "gewässerschädigungsversicherung" kündigen: die pellets schaffen es nicht bis ins grundwasser.

Ob sich die Anschaffung lohnt hängt davon ab wie groß die zu beheizende Anlage ist und in welcher Zeit sich das rechnen soll.

Ein Bekannter von mir hat sich eine Pelletheizung in sein Einfamilienhaus eingebaut und ein Pelletsilo in den Keller gestellt.

Durch das Pelletsilo spart er gegenüber der Sackware schonmal viel Geld und bei den steigenden Kosten für Gas und Öl rechnet er damit, dass er die Investition in den nächsten 12 Jahren raus haben wird.

Wenn du dich beraten lassen möchtest, dann wende dich einfach an allg. Silotec. Die haben meinen Bekannten auch beraten und das hat alles reibungslos funktioniert.

http://www.allg-silotec.de/holzpellets-lager/holzpellets-lager.html

Wir standen vor 5 Jahren vor der Entscheidung, und da hätten wir den Mehrpreis für die Anschaffung erst nach 15 Jahren durch die günstigeren Pellets wieder eingespart. Mittlerweile sind aber die Gaspreise ja derart angestiegen, daß es fast gleichkommt.

Kommt auf die Größe der Anlage an - aber sie sind teurer als Gas- oder Ölkessel. Nichts desto trotz hab ich vor 6 jahren auf pellets umgestellt - und damals war das in Deutschland Neuland - während die Österreicher und Schweizer und auch die Finnen da viel mehr Erfahrungen hatten. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und en Deutschland gibts ein riesiges Überangebot. Es entstehen auch immer mehr Pelletswerke - so das die Versorgung gesichert ist. Bei Öl und Gas gabs ja im letzte Jahr auch Engpässe - als die Ivans den Gashahn zugedreht haben. Öl und Gas kennen in der Preisentwicklung nur ene Richtung - nach oben. Bei Pellets zahlst nur 7% Mehrwertsteuer, sie sind umweltfreundlicher - die Transportwege wesentlich kürzer - es stinkt nimmer nach Öl - sichern Arbeitsplätze bei uns. Das sind viele Gründe auf pellets umzustellen - ich habs bisher noch nie bereut.

Habe mal gelesen,das solch eine Anlage bis zu 15.000€ kosten kann.

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