Wie teuer ist ein Hufschmied?!

13 Antworten

also unser schmied verlangt für normales ausschneiden 30 euro. für eisen vorne 50 euro und für 4fach eisen 70 euro.

spezialbeschläge und sonderanfertigungen sind nochmal teurer. genauso wenn du nicht selbst aufheben musst sondern der schmied seinen eigenen assistenten dabei hat.

und dann kommt es natürlich drauf an ob der schmied nur für dich kommt oder für mehrere (wegen den anfahrtskosten) und woher er kommt.

ich weis nicht was dein pferd braucht aber für ein "durchschnittspferd" mit normalen hufen und vorne eisen finde ich den preis deutlich zu teuer.

Schau mal bitte nach in deinem Einstellervertrag z.B. ob für den "Beschlagservice" was extra berechnet wird. Das wird öfter mal gemacht wenn einer vom Stall dabei ist wenn der Hufschmied kommt. Also dein Pferd raus führt, die Hufe aufhebt usw. Manche Ställe berechnen das dann plus die Hufschmiedkosten.

Also als Beispiel: Schmied: 70 Euro, Service vom Stall: 40 Euro = 110 Euro.

Wenn dir der Preis nicht passt, organisiere einen eigenen Hufschmied und sei selbst dabei. Bedenke aber die Anfahrtskosten. Am besten ihr sprecht euch vorher mal ab.

Ich habe, so lange ich mein Pferd beschlagen hatte, an den Schmied 80 bis 150 Euro bezahlt, je nachdem, ob er die alten Eisen wieder verwenden konnte oder nicht, ob Schneegrips dazu kamen oder nicht. Ob nun alle 4 Wochen oder alle 10, hängt nicht vom Pferd ab, sondern davon, wieviel plötzlichen Beschnitt man ihm antun möchte. Wenn alle 10 Wochen nachgeschnitten wird, steht das Pferd plötzlich anders, was eine der Ursachen ist, warum so viele Pferde Arthrosen haben. Das müsste nicht sein, würden wir achtsamer mit ihnen umgehen.

Inzwischen weiß ich mehr über Hufe und wieder niemals wieder ein Pferd beschlagen lassen. Die Nachteile, die man dafür in Kauf nimmt, stehen in keinem Verhältnis mit den Vorteilen, die oft auch nur vorgeschoben und gar keine echten Vorteile sind. Ein normal gerittenes Pferd, das in der Woche bis zu 100 km Schotter und Asphalt geht, braucht keinen Abriebschutz. Erfährt ein solches Pferd zu starken Abrieb, hat der Bearbeiter schon grob was falsch gemacht. Grade auch im orthopädisch angeblich notwendigen Fall vertuscht der Beschlag nur die Symptome, hindert den Huf aber noch mehr in die Richtung zu wachsen, wo er sich selbst helfen könnte, während ein guter Huforthopäde den Barhuf so bereitet, dass der selbst besser wird. Von daher setze ich nun auf Huforthopädie, zahle alle 4 Wochen 40 Euro für einmal rund um's Pferd. Dabei wird so geschnitten, sodass es keine plötzliche Stellungsänderung gibt, das Pferd hinterher praktisch so laufen kann wie vorher, nur dass es beim Nachwachsen stetig in eine bessere Richtung wächst.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Durchgenend Pferdeerfahrung seit 1981

Kommt drauf an, was gemacht wird. Wenn es nur um Hufe schneiden geht, kostet das in der Regel 25-50 € ... Ein Beschlag ist natürlich wesentlich teurer.

hm...

grob gesehen ist das sachbeschädigung...

und sechs wochen ist pi mal daumen.

gibt pferde, die müssen alle vier wochen, gibt welche, bei denen hat es drei monate zeit.

und: grad beim ersten mal beim neuen schmied würde ich unbedingt dabei sein wollen. man kann dabei eine menge über sein pferd lernen. ausserdem würde ich wissen wollen, wie er die hufe und beine beurteilt und bei problemen einen therapieplan aufstellen...

ich finde es einfach nicht okay, dass der schmiedtermin nicht VORHER im aushang angekündigt wurde... so über meinen kopf hinweg gehandelt würde ich beim dritten vorkommnis dieser art den stall wechseln...

der preis KANN okay sein, MUSS aber nicht.

Woher ich das weiß:Beruf – Sachgerechter Umgang ist aktiver Tierschutz!

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