Wie Teuer ist ein Aufenthalt in einer Klinik?

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Liebe/r Ninachu,

Deine Situation klingt besorgniserregend. Aber auch wenn es hier um einen guten Rat geht, ist es schwierig Dir einen zu geben, ohne Deine tatsächliche Situation genauer zu kennen. Sprich bitte mit einem Menschen darüber, dem Du vertraust. Das kann ein guter Freund, ein Verwandter oder auch eine Vertrauensperson aus der Schule sein. Du kannst Dich zudem jederzeit an die Telefonseelsorge wenden. Dort ist rund um die Uhr jemand erreichbar und Du hast die Möglichkeit, ein anonymes und vertrauliches Gespräch zu führen. Telefon: 0800/1110111 oder 0800/1110222 (gebührenfrei aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz).

Herzliche Grüsse

Klara vom gutefrage.net-Support

10 Antworten

Wenn dein Hausarzt bzw. ein Facharzt (an den dich dein Hausarzt gegebenenfalls überwesien wird) bei dir Depressionen und Suizidgefahr diagnostiziert und einen Klinikaufenthalt befürwortet, bezahlt die Krankenkasse den Klinikaufenthalt. Du solltest dich also zunächst an deinen Hausarzt wenden!

Es wird dich dort mit Sicherheit keiner ans Bett fesseln. Fixiert wird man nur im äußersten Notfall, wenn man durch sein Verhalten zur Gefahr für sich selbst und andere wird. Davor musst du wirklich keine Angst haben!

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Hallo, es tut mir sehr leid, auch wenn ich dich nicht kenne. An deiner Stelle würde ich mit der Krankenkasse telefonieren - am Telefon ist es für dich einfacher - anonymer meine ich. Wenn du eigenes Einkommen hast, dann wäre nur die Zuzahlung (gesetzlich festgelegt) pro Tag nötig. Aber vielleicht bist du über deine Eltern krankenversichert? Falls nicht, dann kannst du mit der Krankenkasse evtl. auch eine Ratenzahlung vereinbaren (denke dass es zur Zeit so ist, dass man pro Tag 10€ für 28 Tage im Jahr - also 280€ gesamt im Jahr zuzahlt - dann nichts mehr). Falls du nichts selbst verdienst - also kein Einkommen hast, übernimmt die Krankenkasse diese Zuzahlung. Wenn der Arzt eine chronische Erkrankung feststellt, wird der Betrag glaube ich geringer. Wer zahlt denn bei Rezepten vom Arzt zu - daraus kannst du ersehen ob eine Zuzahlung überhaupt zu leisten ist. Antwort doch evtl. mal, ob du eigenes Einkommen hast und von Zuzahlung befreit bist? Aber wie gesagt, die Krankenkasse teilt dir das mit - darüber würde ich mir die wenigsten Sorgen machen - wichtig ist dein gesundheitlicher Zustand!    Also rufe bei der Kasse an und treffe mit ihnen eine Vereinbarung, falls notwendig, meine Ratenzahlung. Das schaffst du schon! Ich drücke dir die Daumen - Kopf hoch!Falls ich noch mal etwas diesbezüglich von dir lese würde ich auch noch mal antworten - oder dir irgendwie einen Ratschlag geben bzw. helfen.

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Ich kenne deine Gefühle und Gedanken nur allzugut. Nur du MUSST dir unbedingt helfen lassen. Diese Depressionen sind nicht einfach zu heilen und brauchen Zeit. Du MUSST zu einem Arzt gehen. Er wird dir helfen, solange du ehrlich bist und über deine Probleme spricht. Es wird niemand alleine gelassen. Deshalb musst du schnell handeln, bevor es noch schlimmer wird. Lasse dir helfen - bitte. Wenn du in eine Klinik müsstest, steht man dir mit Rat und Tat zur seite. Die Krankenkassen sind da um zu helfen. Das Leben ist so wertvoll. Bedenke = Jeder von uns hat nur ein Leben - und das ist recht kurz. Und jeder von uns ist einmalig. Du genauso wie ich. Uns gibt es nur einmal. Willst du das einfach wegwerfen? Lerne das Leben, das uns gegeben ist - wenn auch nicht sehr lange - zu schätzen und das beste draus zu machen. Auch du wirst einmal Freude, Liebe und Zuneigung empfangen. Nur werfe dein Leben nicht einfach weg, sondern lass dir helfen. Alles Gute für dich! Vielleicht meldest du dich ja nochmal bei mir!!!

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Oh je, habe grad noch einmal deine Frage gelesen, du brauchst gar nichts zuzahlen, auch deine Mutter nicht, da du noch zur Schule gehst. In so einer psychotherapeutischen Behandlung ist es sogar nett. Da werden Gespräche geführt, auch mit und vor anderen. Schämen muss man sich da nicht, schließlich geht es da allen wie dir. Man hat normale "Klamotten" an und liegt nicht den ganzen Tag im Bett - geht spazieren, kann je nach Angebot verschiedene Beschäftigungen machen (z.B. Töpfern, Specksteinbearbeitung, Malerei, Sport, je nach gegebenen Möglichkeiten auch Schwimmen usw.) Die Mahlzeiten werden nicht im Zimmer eingenommen, sondern in einem Speiseraum usw.

Sprich mit deinem Arzt und mache es dringend, damit du nicht warten musst! Möglicherweise kann er dich weit entfernt vom Heimatort in Behandlung schicken, wenn du keinen Besuch haben möchtest. Antworte bitte mal. Alles Liebe! Tschüss - H.

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Hey, tut mir leid. Am besten gehst du zu deinem Hausarzt. Wenn du wirklich eine Selbstmordabsicht hat, wird er dich in eine Klinik überweisen. Die Kosten dafür übernimmt die Krankenkasse, im Falle das du gesetzlich (Barmer, TKK oder so) versichert bist.

Also habe 2x in einer Suchtklinik Pflegepraktikum gemacht. Nein, es ist eigentlich ganz okay. Ihr redet viel (Tageskreis), habt einzel Gespräche (mit Psyhotherapeuten, Psychologen, Sozialarbeitern), Bastelt viel. Time out Raum wird nur in seltenen Fällen angewendet, wenn der Patient mal total ausrastet. Allerdings ist das einfach nur ein schalldichter Raum, der mit Schaumstoff ausgkleidet ist (Gummizelle).Dort ist der Patient, bis er sich beruhigt hat. Das klingt jetzt vielleicht beängstigend, ist es aber nicht.

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Wie teuer - die Frage würde ich mir gar nicht stellen. Wie viel wert ist dir deine Gesundheit, dein Leben? Du hast nur eins !

Ich kann dir nur professionelle Hilfe empfehlen. Gehe zu einer Psychologin und mache eine Therapie. Alle Krisen aufarbeiten. Das braucht so seine Zeit. Vielleicht kommst du auch ohne Medikamente aus. Auf jeden Fall vertrau dich jemanden an und sprich über deine Probleme. Das befreit. Du musst auch selbst wollen. Bei mir war es insgesamt nicht so schlimm, aber schlimm genug, das alles durchgemacht zu haben. Jeder empfindet schlimm oder Hölle o. ä. anders. Auf jeden Fall geht man gestärkt aus einer bewältigten Krise raus, um weitere zu meistern. Alles Gute .....

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Die Kosten übernimmt die Krankenkasse. Es gibt das "Bündnis gegen Depressionen" in Deutschland und dort findest du kompetente Ansprechpartner in deiner Region. Die Wahrscheinlichkeit, dass die aber gleich auf Anhieb die absolute Wunderpille auf Lager haben ist allerdings recht gering. In der Regel müssen da mehrere verschiedene Medikamente "ausprobiert" werden und die brauchen ca. 2 Wochen bis sie überhaupt irgendwie wirken.. Und wenns das nicht war wieder 2 Wochen bis das Mittel aus dem Körper draussen ist und das nächste Mittel drankommt. Wenn du nicht irgendwie komplett durchdrehst und während des Aufenthalts zu einer "allgemeinen Gefahr" wirst, dann wirst du da gar nirgends irgendwo gefesselt, ganz im Gegenteil.. Du wirst da eben eher durch Dinge wie z. B. Beschäftigungstherapie aktiviert. Irgendwas mit dumm rumliegen entspräche auch keiner sinnvollen Therapie.

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Die Klinik kostet dich erst einmal nichts, weil du noch bei den Eltern mitversichert bist, was ich sehr hoffe. Das was du siehst in den Filmen ist nicht diem Realitaet in den psyschiatrischen Kliniken. Der Alltag laeuft dort ganz anders ab.

Du liegst noch mit mehreren anderen Patienten in einem Zimmer. Miorgens zwischen 6 Uhr und 7 Uhr wird aufgestanden. Danach geht es in den grossen Fruehstueckssaal, wo alle Patienten und Patientinnen zusammen fruehstuecken.

Nach dem Fruehstueck werden die Medikamenten verteilt bzw man geht zum Schwestern- bzw. Betreuungszimmer und dort erhaelt man seine Mediakemente. Anschliesend beginnen die verschiedenen Therapien. Auch kann es sein, das man morgens direkt eine Therapiesitzung hat bei eibnem Theraeuten.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen hat man entweder Freizeit, wo man spazieren gehen kann auf dem Gel;aende oder im Haus. Auch kann es sein, das dann Gruppensitzungen stattfinden, das heisst alle Ptientinnen und Patienten treffen sich in einem Raum und der oder die Betreuerin behandeln ein spezielles Thema, das mit Depressionen, Angst usw. zusammenhaengt und man kann sich auch dazu aeussern.

Meistens giibt es sehr viele Moeglichkeiten sich zu beschaeftigen, schwimmen gehen im Hallenbad, Tischtennis spielen, spazieren gehen usw.

Nach dem gemeinsamen Abendessen kann man dann Fernsehen oder mit den anderen etwas gemeinsam unternehmen.

Selbstverstaendlich sind auch die Besuchszeiten geregelt und man kann, wenn der Arzt es nicht verboten hat, mit dem Besuch auch in die naechstgelegene Stadt gehen.

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Vielleicht kannst du einmal mit deinem (Haus-)Arzt darüber reden; möglicherweise kennt dieser auch eine Klinik in deiner Nähe. Oder evtl. kannst du auch eine Psychotherapie machen?

Sollte es dir nicht gut gehen, kannst du dich außerdem immer an Hotlines wie die www.telefonseelsorge.de wenden, die bietet auch Beratung über das Internet an, wenn du nicht gerne teleofnierst. Ich wünsche dir alles Gute!

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den Aufenthalt zahlt die Krankenkasse!

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