Wie teuer darf die Vermittlung einer BU-Versicherung durch einen Versicherungsmakler sein?

12 Antworten

Wer sich als Verbraucher auf Honorarvermittler stürzt und glaubt damit besser zu fahren, sägt sich den Ast ab, auf dem er als Konsument sitzt.

Es ist gerade von Bedeutung die Unabhängigket der Versicherungsmakler durch enge Zusammenarbeit zu fördern, sofern sie auch nach HGB die Kundeninteressen vertreten. Wer das versteht, dünnt den Berufszweig nicht aus, sondern fördert ihn durch sein Mandat.

N u r durch produktbezogene Courtagen entsteht die notwendige ökonomische Basisdemokratie, vor der die Versicherer offensichtlich immer mehr das Fürchten lernen: Die kostspielige großartig-flächendeckende "Informationskampagne" über den Wechsel zum Honorarberater brachte Gott sei Dank bislang nicht den Erfolg, den sich viele Versicherungsvorstände gewünscht hatten. (Hier ist auch interessant zu beobachten, wie sich die Großen in Brüssel Gesetze machen, um selbst dem Versicherungsmakler mit Eigeninkasso die Arbeit zu erschwerden.)

Nur der Versicherungsmakler dem die Versicherungsprämie seines Mandanten zur Kanalisierung/Interessenbündelung angetragen wurde, wird zukünftig die "Sprachrohr-Eigenschaften" seiner Kundschaft nicht aufs Spiel setzten. Es sollte immer bedacht werden: Die "geschäftliche" Beziehung dient zwar der wirtschaftlichen Stabilisierung des Versicherungskunden, eben dem Zweck der Versicherung und Vorsorge. Sie ist aber immer auf Dauer angelegt und zudem im Laufe der Zeit ein sich ständig vertiefendes Vertrauensverhältnis. In diese Kerbe versucht die Marktgegenseite unbewußt, teils bewußt zu schlagen und den Verbrauchermarkt mit intransparenter Tarifvielfalt und "Honorarservice" zu atomisieren. Es ist geradezu einfältig wer sich mit stolz Honorarberater nennt, um sich dann sortierend, analysierend dieser Tarifvielfalt widmet, dafür aber dem Kunden noch Geld abknüpft.

Die Endrechnung zahlen wir alle durch noch mehr Konzentration und Monopo-lisierung der (Versicherer) Anbieterseite und damit einhergehend der außer Kontrolle geratenden Verteuerung der Versicherungskosten.

Hallo lieber pixelscout, nach den vielen Romanen hier und dem vielen "Halbwissen" der Antwortschreiber mal eine Antwort auf deine Frage von einer Expertin (ehem. Versicherungsmaklerin):

Damit wir eine vergleichbare Größenordnung in der Beitragssumme bekommen ( da du es versäumt hast genaue Daten ! zu nennen ) , rechne ich einfach mal rückwärts, will heissen bei ca. 1000 € Courtage ( beim Versich.makler spricht man nicht von Provision, sondern eben von der Courtage ) komme ich auf eine ca. Gesamtbeitragssumme von ca. 25.000 €. Bei einer Laufzeit von z.B. 35 Jahren ergibt dies ein mtl. Beitrag von ca. 60 € ! Laut Produktinformationsblatt wären dies einmalig an Courtage ca. 750 € Abschlußprovision (auf 5 Jahre Stornozeit gerechnet) und ein variabler Anteil (laufzeitabhängig) von ca. 250 € für Verwaltung z.B. jährl. Abbuchungen. Ob diese Summe gerechtfertigt ist oder nicht, wäre für mich zweitrangig! Viel wichtiger ist doch die Frage: Was bekomm' ich für meinen Beitrag an Leistungen??? Und hier hat eben der Versicherungsmakler mehr Möglichkeiten Vergleiche anzustellen als ein Ausschließlichkeitsvertreter. Auch die ganzen Online-Vergleichsrechner können kein Gesamtvergleichsangebot abgeben, eben nur eine Auswahl mit denen Gesellschaften, mit welchen sie in Vertrag sind! Eine Alternative kann ich aus eigener Erfahrung anbieten: Die Direktversicherer , welche ihrem Namen noch gerecht werden, und keinen Aussendienst ! beschäftigen, also die Verwaltungskosten niedriger sind und demzufolge bessere Leistungen anbieten können! Ich meine aber nicht die endlosen Online-Versicherer, welche beides anbieten, also online und mit Versich.vertretern, denn dann sind bei den Verwaltungskosten wieder die ganzen Vertreter in den Kosten mit eingerechnet!!!

Nein der Makler bekommt seine Provision von der Versicherungsgesellschaft. Mir ist nicht bekannt das man für die Vermittlung bezahlen muss.

Danke für die Antwort. Aber meine Frage bezieht sich auf unabhängige Versicherungsmakler bzw. -vermittler, die nicht an ein Unternehmen gebunden sind und daher eher im Interesse des Mandanten handeln. Außerdem arbeiten Makler auf Honorarbasis und nicht für eine Provision.

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- dem MLP Berater vertrauen?
- einen unabhängigen Versicherungsmakler aufsuchen? (Wie finde ich da einen guten?)
- einen unabhängigen Versicherungsberater auf Honorarbasis aufsuchen? (again: wie finde ich einen guten?)
- bei zig verschiedenen Versicherungen direkt mit einem Makler/Berater mir ein Angebot machen lassen und dann alle Angebote vergleichen?

Ich bin zwar nicht auf den Kopf gefallen, aber in Sachen Versicherungen habe ich wirklich keine Ahnung, musste mich bisher noch nie damit beschäftigen.
Wenn ich in meinem Freundeskreis frage, haben die meisten sich noch keine Gedanken um das Thema gemacht oder haben einfach die Gesellschaft ihrer Eltern gewählt. Keine hilfreichen Antworten...


Darum hoffe ich, dass hier vielleicht gute Tipps kommen!
Vielen Dank schonmal für eure Antworten!       

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Hallo zusammen , ich bin Ausschließlichkeitsvertreter und spiele mit dem Gedanken Versicherungsmakler zu werden . Wenn ich freigestellt werde darf ich ja nicht für ein anderes Unternehmen tätig sein ansonsten verstoße ich ja gegen §86 und würde ein Berufsverbot bekommen . Meine Frage : Was ist aber wenn ich als Makler ( in dem Zeitraum wo der Vertrag noch läuft ) nur Versicherungen verkaufe die ich vorher für das gleiche Unternehmen vermittelt habe , ist das dann auch ein Verstoß gegen § 86 .

2te Frage : Wenn ich Freigestellt werde löscht mein derzeitiges Unternehmen gleich meine Vermittlernummer bei IHK oder erst wenn mein Vertrag ausläuft ? weil ich ja eine Vermittlernr. als Makler eintragen muss .

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Zudem weis ich nun nicht, ob ich eine Chance habe, meine sinnlos und umsonst bezahlten Beiträge wieder zurück zu bekommen, denn die Beratung die ich bekam, ist sofern eine Anrechnung der Fall sein sollte, wohl falsch und schlecht gewesen.

Vielen Dank und viele Grüße

Andy

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