Wie teile ich in der Partnerschaft die Kosten gerecht auf?

10 Antworten

Also bei uns läuft das ganz anders. Wir sind drei Nasen, Mama, Papa, Kind. Da wird nicht geguckt, wer wieviel verdient, das kommt in einen Topf. Davon wird alles für die Familie bezahlt was notwendig ist, als erstes feste Kosten wie Miete, Gas, Strom, Versicherungen, Schulgeld, was da so alles anfällt. Was dann übrig ist davon die laufenden Kosten für Essen und sowas. Ach, und mein Mann steckt sich am Monatsanfang einen Betrag in die Tasche, daß er mal Bargeld dabei hat für Kleinkram. Ich kann bei sowas zur Not aufs Haushaltsgeld zurückgreifen.

Dann wird abgesprochen, was mit dem Rest passiert. Mal braucht Papa neue Hosen und möchte mal wieder zum Fußball, na dann verzichte ich mal auf neue Schuhe oder verkneife mir mein Buch bis zum nächsten Monat wenn es knapp ist. Beim nächsten Mal muß mein Mann auf ein neues PC-Spiel verzichten, weil ich mir was gekauft habe oder wir müssen alle uns überlegen, was wirklich notwendig ist, weil die Klassenfahrt fürs Kind bezahlt werden muß.

Damit fahren wir seit etlichen Jahren gut. Ohne Zank und ohne Streit. Wir sind eine Familie, da sollte man darüber stehen, sich jeden Pfennig vorzurechnen weil einer etwas mehr verdient als der andere.

Habe mir nochmal Deine angegebenen Beträge angesehen. 2.000,-- und 1.000,-- sind 3.000,-- , ungefähr so wie bei uns. Du hast bei Steuerklasse 5 1.000,-- Euro raus, das ist bei Steuerklasse 5 eine Menge. Wie sieht es denn aus, wenn ihr beide Steuerklasse 4 nehmt? Das kann man sich ausrechnen lassen.

Da kann man einfach mal in seiner Personalabteilung fragen, ob die einem mal eine Testrechnung machen, was rauskommt, bei Steuerklasse 4, das macht ihr beide und dann werdet ihr sehen ob die Verteilung dann gerechter ist und wieviel ihr zusammen im Monat übrig habt.

Irgendwelche minimalen Differenzen bekommt ihr beim Steuerausgleich wieder, bei dem Eure Gehälter ja auch zusammengerechnet werden.

Wenn man bedenkt, das bei dem Zahlen Spiel (er Brutto ca. 2.700,- sie 1.700,) auch noch eine Steuernachzahlung bis zu 480,- droht (ausser es gibt entsprechende Werbungskosten), ist es schon etwas ungünstig.

Ihm bleiben 100,- Taschengeld ihr 250,-.

Es wäre schon besser mit einem Familienkonto zu arbeiten udn gemeinsam Taschengelder festzulegen, wenn das Budget der Familie so knapp ist.

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