Wie strapazierfähig ist das Massivholzmöbel von Heute?

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5 Antworten

Bei den von dir genannten Firmen,zu denen auch die Firma Hartmann zu zählen ist, brauchst du keine Bedenken haben,da das verarbeitete Holz,in der Regel Erle,Buche und Eiche, ausreichend trocknen konnte.

Probleme gibt es bei Importware und Möbeln aus Weichholz wie zum Beispiel Pappel- und Nadelholz und Möbel aus kleineren Werkstätten,die keine Möglichkeit zur ausreichenden Trocknung des Holzes haben.

Hallo. Wenn Massivholzmöbel richtig konstruiert sind, passiert bei Feuchte- und Temparaturschwankungen gar nichts. Gute Hersteller (z.B. www.trend.de oder ein Schreiner) wissen, wie das geht. Korpus-Verbindungen oder Gratleisten verhindern einen Verzug. Geöltes Massivholz nimmt Feuchtigkeit auf, wenn die Luftfeuchtigkeit hoch ist und gibt sie bei trockener Raumuft wieder ab. Das reguliert das Raumklima und hilft, sich zuhause wohlzufühlen (lackierte Massivholzmöbel haben diesen Effekt nicht!). Auch wenn diese hochwertigen Möbel erst mal teurer sind, relativiert sich das durch die lange Haltbarkeit. Damit das Möbel aber wirklich lange hält, sollte es aus Hartholz bestehen (Buche, Birke, Robinie, Eiche etc.). Wenn das Holz richtig getrocknet ist (ca. 8%), gibt es auch keine Risse.

Der Verkäufer will sich halt nach allen Seiten absichern.

Normalerweise machen echte Massivholzmöbel wirklich viel mit. Ich muss es wissen, denn unsere Wohnzimmermöbel sind 120 Jahre alt und gut in Schuss trotz immenser Temperaturschwankungen und um die Luftfeuchtigkeit habe ich mich noch nie gekümmert. Nur mit Wasser und direkter Sonneneinstrahlung bin ich vorsichtig.

Bedenke seit der Herstellung deiner Möbel sind 120! Jahre vergangen. Die Welt hat sich seitdem weitergedreht und was soll ich sagen, das Streben nach höher, weiter, schneller und vor allem günstiger hat auch vor der Möbelindustrie keinen Halt gemacht. Das Massivholzmöbel in der Regel mehr abhalten ist richtig aber der Vergleich deiner "alten" Möbel zu den heutigen, der hinkt ein wenig. ; )

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@docimod

Der hinkt nicht, denn das würde ja bedeuten, dass man heute z.B. minderwertige Eiche für den Möbelbau züchtet :)

Abgesehen davon brauchen Eichen so einige Jahrzehnte, bis sie sich in eine Möbelstück verwandeln. Man hätte sozusagen vor dem Krieg beschließen müssen nach der Jahrtausendwende minderwertige Möbel herstellen zu wollen.

Wenn du dann noch erfahren willst, ob die heutigen Möbel so gut halten wie die damaligen - da gab es übrigens auch schlechte Qualität, die Möbel existieren halt nicht mehr - dann darf expertin erst in 120 Jahren erfahren, ob ihre neuen Möbel das halten, was sie versprechen.

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hier wird verglichen,bis 120 jahre zurück

dies kann man nicht mit dem heutigen zeitalter vergleichen,es wurden auch bekannte firmen genannt,diese verarbeiten meist masiv holzarten der heutige holzverbraucht wird dermasen künstlich behandelt (trocknungsart) was nichtzu vergleichen ist,wie vor 120j,das war naturtrocknung,es waren früher auch nicht solche feuchtigkeitsschwankungen wie heute,ich würde nicht soviel vertrauen,in die heutige möbelherstellung setzen

z.b.mein gesellenstück habe ich 1957 gemacht,da gehen noch alle laden/türen,musste die tischlerplatten selbst herstellen absperren/furnieren

gebe nicht dafür zu viel geld aus,nach der heutigen zeit hat mann sich nach 30j leit gesehen >öfter mal was neues<

bei möbeln von Hülsta kannst du davon ausgehen, dass das holz so präpariert ist, dass es dich "überlebt"...

ansonsten: frage doch den verkäufer, wie du deine möbel pflegen und schonen kannst, damit sie sehr lange halten... lg

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