Wie stille ich meinen 2 Jährigen Sohn am besten ab.

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9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Du brauchst Deinen zweijährigen Sohn prinzipiell nicht abzustillen, wenn ihr beide es eigentlich noch nicht wollt.

Wenn Du nächsten Frühling Dein nächstes Kind geboren hast, kann es sein, dass Dein "Großer" sich dann ganz von allein abstillt, weil die Milch ihm dann nicht mehr schmeckt. Auch wird sich ihre Zusammensetzung zum Ende Deiner neuen Schwangerschaft wieder verändern, da sich Deine Milchproduktion auf das neue Kind einstellt.

Sicher aber wird der große Junge in den ersten Tagen nach der Geburt seines Geschwisterchen mit Staunen, Beobachten, Fühlen, Riechen, Geschenke von den Verwandten abstauben usw. genug zu tun haben, so dass er in der Vormilch-Phase sicher keine Lust aufs Stillen hat.

Lass' euch gemeinsam Zeit und lass' Dich nicht verrückt machen, weder von Deinen "lieben" Verwandten und Bekannten noch von den Tipps hier, die meinen, Stillen mit 2 Jahren sei schon fast unanständig. Die wissen's nur nicht besser.

PS: Hut ab! Mit 2 Jahren Stillzeit hast Du schon mal die von der WHO empfohlene Stillzeit locker geschafft. Und als alte Langzeitstill-Häsin weißt Du ja nun längst selbst, wie schön und entspannend das Stillen nach den ersten sechs Monaten ist, wenn's längst nicht mehr nur um die Ernährung geht ...

Alles Gute für euch ...

Da kann ich mich nur anhängen. wieso magst Du abstillen? Schau doch mal bei der la leche liga nach. Spreche mal mit einer Beraterin. Vielleicht kommt ja wirklich Tandem Stillen für Dich in Frage. Ich kann Dich gut vertehen. Meine Tochter wird in 4 Wochen zwei und ich habe sie bis vor 2 Monaten gestillt. Hauptsächlich nachts zum schlafen. Ich konnte mir überhaupt nicht vorstellen, dass es so problemlos von heute auf morgen passiert. Der Papa hat jedoch dann geholfen. Er war auch nie hinter dem langen stillen gestanden und ich wollte sie nicht schreien lassen. Irgendwie ging es dann doch ganz sanft alles ;-.). Alles Gute für Euch...

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Ach ja, was ich nur empfehlen kann:

Bei Yahoo gibt's eine fantastische Gruppe zum Thema Langzeitstillen (Ladies only - nein, ICH darf nicht mitlesen!):

http://de.groups.yahoo.com/group/langzeitstillen/

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Ja, danke für die antwort. Wenn ander mich schief angucken, dann versuch ich auch immer dran zu denken, dass ich ja was gutes für mein Kind tue. Dann gehts mir auch wieder besser. Eigentlich wollte ich ja nur ein Jahr stillen. Aber nach einem Jahr hatte er sich so sehr daran gewöhnt, dass er nicht gerne aufhören will. Es ist für ihn irgendwie so wie Süßigkeiten. Ich hoffe auch, dass sich das auf sanfte weise mit der Zeit regelt. Er schläft ja jetzt auch schon die ganze Nacht durch- da bin ich echt Froh!

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Ich würde mich erst mal nicht verrückt machen. Oftmals erledigen sich solche "Probleme" von ganz alleine. Vielleicht kommt ja auch Tandem-Stillen für dich in Frage. Hör einfach auf Dein Herz und das Deines Kindes, dann wirds schon werden und laß Dich nicht zu was drängen, wobei Du dich nicht wohl fühlst. Der Sohn meiner Freundin hat bis 2 Wochen vor der Geburt an der Brust getrunken und hat etwa 10 Tage nach der Geburt wieder getrunken. Er war ganz glücklich über die viele gute Milch und meinte es wäre ja genug für seine Schwester und ihn da!!! Wir haben darüber sehr gelacht und er trinkt immer noch.

Es gibt verschiedene Methoden allerdings ist nicht alles für jeden Menschen passend. Du musst nicht abstillen aber du willst. Habe ich das richtig verstanden? Warum willst du abstillen? Hast du Angst, dass das größere Kind dem Baby im Weg ist oder das Baby dann zuwenig Milch erhält? Wichtig ist vor allen Dingen, dass du versuchst deinem Sohn Nähe zu geben, ohne ihn zu stillen. Zum Beispiel abends vor dem zubettgehen etwas vorlesen und mit ihm ohne stillen kuscheln. Wenn Kinder abgestillt werden, dann brauchen sie vermehrt Nähe. Also ist hier ein Ausgleich notwendig. Ich setze mich mit meiner Kleinen (13 Monate) abends jetzt schon mal ins Wohnzimmer nur mit wenig Beleuchtung, mache ihre Lieblingsmusik an und kuschele mit ihr bis sie einschläft. Denn es wäre mir auch ganz lieb, wenn sie nicht immer nur an der Brust einschläft. Das klappt inzwischen schon ganz gut. Vielleicht wäre sowas eine Lösung. Und ganz wichtig, setz dich selbst nicht unter Druck. Das merkt der Kleine und dann stillt er sich erst recht nicht ab. Bis März ist noch eine ganze Menge Zeit. Geh das Ganze mit Ruhe an. Dann schaffst du es auch.

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