Wie stellt man sich das eigentlich mit den Ungeborenen nach dem Tod vor?

12 Antworten

 Die schmerzlich verlorenen ungeborenen Kinder können durchaus einen Namen haben und sind im Herzen ihrer Eltern unvergesslich. Sie werden somit auch im ewigen Leben in Gott für sie erkennbar sein.

Die von ihren Eltern nicht gewollten abgetriebenen Kinder waren dennoch von Gott gewollt und erlangen im ewigen Leben das Bewusstsein, das sie auf Erden noch nicht hatten. Er wird vollenden, was im Tod noch unvollendet war.

 Welterfahrungen sind nicht notwendig, um bei Gott zu leben und Sünden trennen eher von ihm.

Da Gott aber niemanden zur ewigen Gemeinschaft mit Ihm zwingt, muss es auch für die Kinder noch eine Möglichkeit der Entscheidung geben - wie es auch den Geistwesen vor Erschaffung der Welt  beschieden war

Eine Vorstellung, wie es im Himmel bei Gott sein wird und in welcher Weise das Wiedersehen sein wird, können wir als begrenzte Wesen gar nicht haben. Da kann man sich nur überraschen lassen und einmal überwältigt sein, in welcher Weise Gott alle unsere Vorstellungen übertreffen wird.

zum einen ist es ja nicht so, das man seine Verwandten nach dem Tod so kennenlernt, wie man sie auf Erden kennen lernen würde, daher ist es wohl kaum für uns zu fassen, wie es im Himmel/nach dem Tod sein wird

zum anderen ist auch auch oft so, das, wenn eine Frau ein Fötus im Bauch hat, die Frau und auch oft der Vater eine Beziehung zum Kind aufbauen. Medizinisch ist es noch kein Kind, aber im Bewusstsein der Eltern schon. Daher ist es wichtig, das auch Abgänge und Totgeburten beerdigt werden und man sich in einer Trauerfeier verabschieden kann

wir haben auch ein Kind in der 14.Woche verloren und für uns Eltern und auch für die Geschwister war es ein wenig so, als ob wir ein Kind verloren haben. Zumindest einen Teil von uns, den wir nicht kennenlernen durften. Die Kinder, besonders der Große mit 8 Jahren hatte es mitbekommen und er denkt an das Kind, wie ein Geschwister, das er nicht kennengerlent hat.

und eine Persönlichkeiten haben Kinder/ein Fötus schon im Mutterleib. Meine Tochter war immer schon ein unruhiges forderndes Kind auch schon im Mutterleib und der Große immer schon ein ruhiger ausgeglichener Mensch, auch schon im Mutterleib.

daher glaube ich schon, das man auch diese "Kinder" nach dem Tod auf irgendeinerweise wiederfinden wird. Aber nicht als Person, sondern in dieser Liebe, in die man nach dem Tod aufgenommen wird.

Sünde oder Welterfahrung braucht man nicht um in Liebe erkannt zu werden.

die Frage bleibt für mich noch, wie ist es mit Kindern, die in einer Retorte entstehen. Aber sind da nicht auch die Gene von wirklichen Menschen?

aber wenn es wirkliche Menschen sind, die dort entstehen, dann können sie auch in diesen Pool der Liebe/ im Himmel aufgenommen werden.

zum einen ist es ja nicht so, das man seine Verwandten nach dem Tod so kennenlernt, wie man sie auf Erden kennen lernen würde,

Natürlich ist das ein anderes Kennenlernen als hätte man das ganze Abenteuer "Mensch" zusammen erlebt, aber prinzipiell ist das in etwa vergleichbar mit guten Freunden, die in unterschiedlichen Kinofilmen waren. Man teilt eine bestimmte Erfahrung nicht, kennt sich ansonsten aber sehr gut.

daher glaube ich schon, das man auch diese "Kinder" nach dem Tod auf irgendeinerweise wiederfinden wird. Aber nicht als Person, sondern in dieser Liebe, in die man nach dem Tod aufgenommen wird.

Eigentlich weder noch. Als "Seele", wenn du so willst, die sich in einer bestimmten Form präsentiert, eben meist als Person, weil man das so gewohnt ist. Genau genommen haben wir keinen Körper, den bekommen wir nur hier, weil wir etwas brauchen, dass uns die physische Realität erfahren läßt. Ein Fahrzeug mit jeder Menge Sensoren, wenn man es technisch sehen will.

> die Frage bleibt für mich noch, wie ist es mit Kindern,

> die in einer  Retorte entstehen. Aber sind da nicht auch

> die Gene von wirklichen Menschen?

Das spielt eigentlich keine Rolle... Hier wie da läuft sozusagen ein biologisches Fahrzeug vom Band, in das irgendwann ein Fahrer einsteigt, um es zu benutzen.

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Es gibt nicht nur Himmel oder Hölle im Christentum.

https://de.wikipedia.org/wiki/Limbus_(Theologie)

 

Limbus (lat. für ‚Rand‘, ‚Saum‘, ‚Umgrenzung‘) bezeichnet in der katholischen Theologie zwei Orte am Rande der Hölle (im Volksmund auch als Vorhölle, „Vorraum“ oder „äußerster Kreis der Hölle“ bezeichnet), an dem sich Seelen aufhalten, die ohne eigenes Verschulden vom Himmel ausgeschlossen sind.

Der Limbus ist eine theologische Spekulation, die sich aus den Dogmen der Kirche zu Themen wie Sünde, Erbsünde, Erlösung und Taufe ergibt und „allgemeine katholische Lehre bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts“ war.[1]

"bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts“ war"

ist also nicht mehr aktuell

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