Wie stellt man jemanden zur Rede, wenn er nicht antwortet, ausweicht oder abstreitet ohne beleg

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4 Antworten

Das anstehende Dreiergespräch spricht eigentlich gegen den Vorwurf, die unmittelbaren Dienstvorgesetzten seien nicht ansprechbar oder würden die Gründe für ihr Verhalten nicht nennen wollen. Vielleicht geben auch die letzten dienstlichen Beurteilungen einen Hinweis auf die Motive der Vorgesetzten. Wenn das der Fall sein sollte und Sie sich zu Unrecht beurteilt sehen, müssten Sie gegen die Beurteilungen Rechtsschutz in Anspruch nehmen. Bei einer jahrelangen Spannungssituation hilft allerdings manchmal nur eine Umsetzung in der Behörde. Eine Kreisverwaltung sollte groß genug sein, um eine Ausweichmöglichkeit zu bieten.

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Wenn du willst, kannst du dem Personalrat schriftlich eine Beschwerde nach §68 des Bundespersonalvertretungsgesetzes einreichen (falls Bundesbehörde):

"§ 68 (1) Die Personalvertretung hat folgende allgemeine Aufgaben:

  1. Anregungen und Beschwerden von Beschäftigten entgegenzunehmen und, falls sie berechtigt erscheinen, durch Verhandlung mit dem Leiter der Dienststelle auf ihre Erledigung hinzuwirken"

Du hast auf jeden Fall ein Recht auf eine Reaktion. Wenn der Personalrat die Beschwerde für nicht berechtigt hält, muss er das begründen. Du könntest vor dem Einreichen der Beschwerde nochmal mündlich mit einem Mitglied des PR dein Anliegen vorbringen.

Falls du damit nicht weiterkommst: bist du in einer Gewerkschaft? Dann würde ich dort mal vorsprechen.

Weitere Möglichkeit wäre eine Mobbingberatung.

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Kommentar von Klerus
03.11.2012, 16:27

Das ist ein häufiger, aber fieser Trick: Den anderen unter Rechtfertigungszwang zu bringen... Betriebs-/Personalrat/Mitarbeitervertretung helfen leider zu selten, manchmal tun es die Rechtssekretäre/innen der Gewerkschaften. Die Einschaltung eines Rechtsanwaltes hilft in solchen Fällen auch kaum, bedeutet aber immer eine weitere Eskalationsstufe. Ruf mal bei der Mobbing-Hotline Baden-Württemberg an. Eventuell nennt man dir einen konkreten Berater oder einen Mediator. - Alles Gute!

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Es gibt leider überall Leute, die sich über das Leid anderer definieren! Einfach aushalten klappt nur über kurze Zeit, wie du ja am eigenen Leib gerade erfährst. Eine Pauschallösung gibt es da leider meines Wissens nach noch nicht! Ich kann dir nur sagen, wie ich in einem solchen Fall handeln würde! Und zwar würde ich den Betriebsrat unter Druck setzten. Du bist doch sicherlich gewerkschaftlich vertreten. Wende dich in einem neutralen und informativen Gespräch mal unverbindlich an deinen Ansprechpartner dort! Außerdem würde ich anfangen Beweise zu sammeln. Führe Tagebuch über Schikanierungen und Beleidigungen, damit du was in der Hand hast! Am besten sind aber immer noch Zeugen, die für dich Partei ergreifen würden! Ich denke, daß mit diesen Sachen, der Betriebsrat keine Möglichkeit mehr hat, sich herauszureden und zum Handeln gezwungen wird! Wenn gar nichts mehr hilft, wirst du dich wohl an einen Rechtbeistand wenden müssen, und die Angelegenheit nötigenfalls vor Gericht austragen müssen! Nicht vergessen: MOBBING IST KÖRPERVERLETZUNG!!

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Ihn einfach drauf ansprechen!

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