Wie stellt ihr euch euren Gott bildlich vor?

24 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich denke das mein Gott (Calecath) den ich auch als den Letzten Sohn des Ersten Errichters bezeichne der eins mit unserem Raumzeitkontinuum ist,eine Art rote leuchtende Flamme ist die sich auch in Menschlicher Gestalt zeigen kann.Doch meistens denke ich das Calecath das Symbol der Katze mit sich trägt und er als diese erkennbar macht.Sollte er einen Grund haben unsere Dimension zu betreten.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ich stelle mir Gott nicht vor und denke auch, dass das gar nicht möglich ist, denn: "Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten" (Johannes 4,24).

Wie stellt ihr euch euren Gott bildlich vor?

Da geht es mir ähnlich wie SibTiger.

Auch wenn viele Religion natürlich die Darstellung ihres Gottes oder ihrer Götter verbieten haben wir ja alle wenn wir ehrlich sind mal mit solch einem gedanken gespielt.

Ich denke nicht, dass es verboten ist, sich den Gott bzw. die Götter in Gedanken vorzustellen. In der Bibel sind solche Bilder nur deshalb verboten, weil man keine Bilder oder Statuen erschaffen soll um diese anzubeten, sondern nur zu Gott direkt beten soll.

Ich hingegen sehe meinen Gott eher als ein orangenes Licht an wie eine Art Aura die einen umgeben würde,wenn Gott mit einem spricht oder man seine Anwesenheit fühlt.Doch wie stellt ihr euch ihn vor?

Eine Art Aura habe ich auch schon gesehen, aber das ist in dem Fall offenbar eher eine geistige Gabe, wie in der Bibel steht, die Geister zu unterscheiden. In diesem Fall ist es für mich so, dass ich den geistigen Einfluss bei anderen offenbar wahrnehmen kann. Dies gilt insbesondere, wenn dieser Einfluss sehr stark ist. Wenn der Heilige Geist bei jemanden besonders stark ist, brauche ich mich auf diese Gabe der Wahrnehmung nicht einmal konzentrieren, denn dann ist es für mich schon unter ganz normalen Umständen so, dass es so ist, als würde mich von hinter dieser Person ein weißes Licht wie von einer Lampe, die dort aber nicht zu sehen ist, direkt anstrahlen. Aber dabei geht es dann nicht darum, dieses Licht anzubeten, sondern es ist für mich nur ein Zeichen dafür, dass diese Person in diesem Moment besonders stark inspiriert wird. Denn wie schon mehrfach im Neuen Testament steht, sei es beim Vaterunser, oder sei es in dem Gebet Jesu an den Vater im Johannesevangelium Kapitel 17 oder selbst in Offenbarung 22, direkt bevor sich Jesus gegenüber Johannes ähnlich zu erkennen gibt, wie den Jüngern auf dem Weg nach Emmaus: man soll einzig und allein zum Vater beten.

Ich habe dann automatisch ein Bild vor Augen, das den Bildern von Michelangelo ähnelt. Also ungefähr so:

https://www.flickr.com/photos/hen-magonza/7584103324

Ich wüsste auch nicht, warum es verboten sein sollte, sich Gott irgendwie vorzustellen, ob man nun daran glaubt, oder nicht.

Du hast es schon gesagt: wir dürfen uns Gott nicht vorstellen. Auch nicht als orangenes Licht, weil er das nicht ist. Du hast nicht recht, wir haben uns nicht alle ihn schon einmal vorgestellt. Das ist auch nicht notwendig.

Gott selbst sagt von sich, dass nichts und niemand ihm ähnelt. Also auch kein oranges Licht. Niemand hat Gott je gesehen und wir haben keinen Vergleich. Alles, was wir kennen, dazu gibt es in irgendeiner Weise Vergleiche. Und darum neigen wir auch dazu, etwas, das wir nicht kennen, mit Bekanntem zu vergleichen.

Wir würden auch Gott immer mit etwas vergleichen, wenn wir uns ihn vorstellen würden wollen. Das ist aber Gotteslästerung, da wir ihn immer unvollständig darstellen würden, unzulänglich. Gott hat aber keine Unzulänglichkeiten. Das ist eine schwere Sünde, sich Gott vorzustellen.

In einem islamischen Land wäre Gotteslästerung auch strafbar. Wenn du da erzählen würdest, Gott ist ein oranges Licht, na, das könnte böse enden. Das sage ich dir nur, weil du ja vielleicht mal so ein Land besuchen könntest.

Und im übrigen spricht Allah mit niemandem zu Lebzeiten auf der Erde. Moses war die einzige Ausnahme.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Autodidakt Islam seit 2010 und Fernstudium

Was möchtest Du wissen?