Wie stellt der Arzt fest, dass es sich um eine Demenz handelt

2 Antworten

Das wichtigste Instrument zur Diagnosefindung ist das Gespräch. Mit Hilfe von standardisierten Fragen wird festgestellt, ob es sich um eine Demenzerkrankung oder um normale Vergesslichkeit handelt. Es wird zum Beispiel getestet, ob sich der Patient noch zeitlich und räumlich orientieren oder einfache Rechenaufgaben lösen kann. Auch muss festgestellt werden, ob Medikamente dazu führen, dass Ihre Erinnerungsfähigkeit nachlässt. Einige Arzneistoffe aus der Gruppe der Beruhigungs- und Schlafmittel können zum Beispiel solche Nebenwirkungen haben.

Eine bildgebende Untersuchung, zum Beispiel eine Computer- oder Kernspintomographie (CT bzw. MRT) ist wichtig, um festzustellen, ob es krankhafte Veränderungen im Bereich der Blutgefäße, die das Hirn versorgen, gibt. Durch eine Blutuntersuchung kann festgestellt werden, ob eine Entzündung im Körper vorliegt oder ein Hormon- bzw. Vitaminmangel behandelt werden muss.

Eine genaue Diagnose gibts da nicht. Ist mehr so ein Ausschlussverfahren.

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