Wie stellen sich Christen / die Bibel das Leben nach dem Tod vor?

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17 Antworten

Hallo PeterParker33,

in den meisten Religionen gibt es die Vorstellung von einem Jenseits, d.h. ein Leben nach dem Tod in irgendeiner Form. Oft wird in dieser Verbindung von einer unsterblichen Seele gesprochen, die den Tod des Körpers überdauert und an irgendeinem Ort weiterlebt. Ist diese Vorstellung jedoch zutreffend? Wie kann man sich Klarheit verschaffen?

Nun, die Bibel nimmt sehr ausführlich auf das Thema "Tod" Bezug. Sie erklärt, dass der Tod nicht der Übergang zu einem anderen Leben ist, sondern ein Zustand der Nichtexistenz. So kann man darin z.B. folgendes lesen: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst... Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl, dem Ort, wohin du gehst" (Prediger 9:5,10). Der Begriff "Scheol" (aus dem Hebräischen), der hier erscheint, bedeutet nichts weiter als der symbolische Aufenthaltsort der Toten oder einfach das Grab der Menschheit.

Nach dieser Erklärung ist also der Tod ein Zustand völliger Bewusstlosigkeit, wie gesagt, ein Zustand der Nichtexistenz. Das bedeutet allerdings nicht, dass jemand, der verstorben ist, keine Hoffnung auf eine Wiederkehr zum Leben hätte. Gott kann sich an alle Menschen erinnern, die jemals gelebt haben und sie wieder zum Leben bringen. Die Bibel spricht von einer Auferstehung der Toten.

Jesus Christus verglich deswegen den Tod mit einem Schlaf, aus dem es durch die Auferstehung ein Erwachen gibt. Die Bibel beschreibt diese Auferstehung als ein in der Zukunft liegendes Ereignis, für das Gott einen Zeitpunkt festgelegt hat. Jesus sagte einmal zu seinen Jüngern: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören  und herauskommen werden" (Johannes 5:29,29). Ja, es wird einen "Tag" der Auferstehung geben!

Wo werden denn dann die Auferstandenen leben, könnte man fragen? Auch hierzu möchte ich noch einmal die Bibel sprechen lassen: "Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und der Hạdes gaben die Toten heraus, die darin waren, und sie wurden als einzelne gerichtet gemäß ihren Taten" (Offenbarung 20:13). Das hier erwähnte Meer und der Hades (Grab) sind Orte hier auf der Erde, die die Toten freigeben. Für die allermeisten gibt es nach der Auferstehung daher ein Leben hier auf der Erde, wie es beispielsweise in den Psalmen zu lesen ist: "Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, und sie werden immerdar darauf wohnen" (Psalm 37:29). Zu den hier erwähnten "Gerechten" gehören auch die Personen, die zwar in ihrem früheren Leben schlecht gehandelt, sich aber nach ihrer Auferstehung um richtiges Handeln gemäß den Richtlinien Gottes bemüht haben.

Das Leben, das die Auferstandenen dann erwartet, ist jedoch nicht das gleiche, das sie in ihrem früheren Leben gekannt haben, ein Leben in Leid und Mühsal. Gott wird dafür sorgen, dass dann ein Leben in dauerhaftem Frieden und Glück hier auf Erden möglich ist, genau so, wie es im letzten Buch der Bibel, in der Offenbarung, beschrieben wird: "Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“ (Offenbarung 21:3,4).

Sind das nicht sehr hoffnungsvolle Aussichten? Ich denke schon und ich freue mich schon auf die besagte Zeit. Vor allem wird durch die Hoffnung, die die Bibel vermittelt, dem Tod der Schreck genommen, den er leider auf die Menschen bis heute ausübt.

Die Bibel zeigt allerdings auch, dass es für einige treue Christen eine Auferstehung zu himmlischem Leben geben wird. Jesus sagte einmal zu seinen Jüngern: "Im Hause meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es anders wäre, hätte ich es euch gesagt, denn ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und will euch heimnehmen zu mir, damit dort, wo ich bin, auch ihr seid" (Johannes 14:1,2). Kommen denn nicht alle Christen in den Himmel? Nein, die Bibel zeigt sehr deutlich, dass die eigentliche Bestimmung für den Menschen nicht der Himmel, sondern die Erde ist. So sagte Jesus Christus in er berühmten Bergpredigt: "Glücklich sind die Mildgesinnten, da sie die Erde erben werden" (Matthäus 5:5).

Dass Gott dennoch Menschen zu himmlischem Leben auferweckt hat seinen Grund darin, dass er Menschen in eine künftige Regierung, in der Bibel das "Reich Gottes" oder "Königreich Gottes" genannt, einbinden möchte, die einmal über Menschen hier auf der Erde herrschen wird. Dieses "Königreich Gottes" wird dafür sorgen, dass auf der Erde endlich Gottes Wille geschieht und paradiesähnliche Zustände hergestellt werden.

In dem "Königreich Gottes", seiner göttlichen Regierung also, können logischerweise nicht alle Menschen, die Gott dienen, vertreten sein. Somit ist die Zahl derer, die Gott für ein himmlisches Leben vorsieht, begrenzt. Jesus sagte einmal mit Blick auf seine Jünger: "Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Königreich zu geben" (Lukas 12:32). Im Verhältnis zu der unbegrenzten Zahl von Menschen, denen Gott ewiges Leben hier auf Erden geben wird, sind diejenigen, die Gott in sein Königreich beruft, eben nur eine kleine Herde. Die allermeisten der Verstorbenen werden jedoch, wie schon gesagt, zu einem Leben auf der Erde auferstehen und erhalten die Möglichkeit, dann für immer am Leben zu bleiben.

LG Philipp

Deamonia 19.07.2017, 11:01

Lt. Offenbarung 14:1, 3 kommen nur 144.000 Menschen in den Himmel, das bedeutet, das so ca 100 milliarden Menschen auf der Erde leben würden, und das auch noch ewig, ganz schön voll, oder nicht?

Können die auferstandenen dann eigentlich auch noch Kinder bekommen?

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Philipp59 20.07.2017, 05:59
@Deamonia

Hallo Deamonia,

nach meinen Informationen ist die Zahl der Menschen, die je auf der Erde gelebt haben, weitaus geringer. Außerdem zeigt die Bibel, dass nicht alle Menschen auferweckt werden. Dennoch bleibt natürlich die Frage, wo all die Auferstandenen Platz finden werden.

Interessant ist das, was hierüber in einem Handbuch zur Bibel gesagt wurde:

"Nach einer sehr großzügigen Schätzung beträgt die Zahl der Menschen, die je auf der Erde gelebt haben, 20 000 000 000. Wie wir gesehen haben, werden diese nicht alle auferweckt. Doch selbst wenn wir annehmen, sie würden alle auferstehen, wäre genug Platz für sie da. Die Festlandfläche der Erde macht gegenwärtig etwa 147,6 Millionen km2 aus. Selbst wenn die Hälfte davon für andere Zwecke bestimmt würde, so stünden pro Person immer noch annähernd 0,4 ha zur Verfügung — mehr als genug, um die notwendige Nahrung zu erzeugen. Die gegenwärtige Nahrungsmittelknappheit ist nicht darauf zurückzuführen, daß die Erde nicht genügend Nahrung hervorbringen könnte, sondern auf die Rivalität politischer Mächte und die Habgier der Handelswelt" ("Unterredungen anhand der Schriften", Seite 50).

Du siehst also, dass das Szenario einer irdischen Auferstehung durchaus realistisch ist.

LG Philipp

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Ich empfinde es nicht als entbehrung ein einfaches leben ohne luxus zu führen, sondern sehr erleichternd. Ich nehme die Warnhinweise von jesus nicht als damoklesschwert wahr, sondern als das was sie sind: Ein Hinweis auf etwas Wichtiges. Die Gebote sind nicht religiös, sondern sehr real und Lebensnah, sie fordern ja nicht z.b. du darfst keine Kekse essen! Sondern: Du sollst nicht lügen! Ich habe keine Angst vor dem Leben und vor dem Tod und dem Danach. Ich habe keine Angst vor Verdammnis und weiss der Geier wasnochalles. Ich bin so wie ich bin! Wer nicht an Jesus glaubt, wird immer das Damoklesschwert hängen sehen, wenn er die bibel liest, und deshalb die bibel einen ziemlichen Mist finden. Je mehr das Damoklesschwert vor deinen Augen und in deinen Gedanken verblasst und verschwindet, umso mehr begreifst du, was Jesus wirklich sagt. 

PeterParker33 15.07.2017, 13:57

Ich beziehe mich da ein bisschen auf die sexuellen Beschränkungen. Dass Ehebruch schlecht ist, weil man dadurch einen Menschen verletzt, ist keine Frage. Aber einvernehmlicher Sex zwischen wem auch immer ohne anderen zu schaden sollte meiner Meinung nach kein Problem sein. Und der christliche Glaube (z.B. Katholiken oder Zeugen Jehovas) haben da ja einige Beschränkungen. Für mich stellt das einen erheblichen Druck dar, für viele andere sicher auch.

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Patrickson 15.07.2017, 14:11
@PeterParker33

Ich bin einfach Christ. Ja, die Sache mit dem Ehebruch...zuerst muss mal eine Ehe vorhanden sein, welche man brechen kann. Ich habe natürlich mit allen meinen Freundinnen Sex gehabt, weil ich davon ausgegangen bin, dass ich für immer mit ihnen zusammen sein werde. Für mich ist halt schon die Einstellung welche man hat enorm wichtig. Böses tun, heisst nicht lieben! Jesus verurteilt niemanden, also tue ich es auch nicht, auch nicht mich selber! Jesus hat gesagt: Verurteilet nicht, denn du verurteilst dich selber damit: jeder wird nach dem Masse gerichtet, wie er selber richtet! Nunja... So verstehe ich das. Ich bemühe mich sehr darum ein ehrlicherer und liebevollerer Mensch zu werden! So tue ich alles was ich kann, und mehr kann ich nicht. 

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Patrickson 15.07.2017, 14:57
@Patrickson

Mein langjähriger Mentor ist mal gefragt worden: Bist du sicher, dass du in den Himmel kommst? Er hat geantwortet: Nein, ich bin nicht sicher ob ich in den Himmel komme, aber ich bin mir vollkommen sicher, dass ich dorthin komme, wo Jesus ist! 

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Naja, auch wenn Du nicht als Christ lebst, musst Du auf eine Menge Dinge achten. Auf Autos, die einen überfahren könnten, auf Löcher, in die man stürzen könnte, auf Termine, die man nicht verpassen sollte, auf Schlangen, dass sie einen nicht beißen, darauf, seine Hochzeit nicht verpassen, dass man dort "Ja" sagt und nicht "Nein", dass man immer genügend Tetanus geimpft ist - so ist halt das Leben.

Und jede und jeder ist so frei, nicht drauf zu achten. Das kann übel für einen selbst und für andere ausgehen.

Ist das jetzt ein Damoklesschwert, das ständig über einem hängt?

Wahrscheinlich ja. Es geht auch nicht anders. Als Notfall- und Krankenhaus-Seelsorger habe ich oft genug mit Menschen zu tun, bei denen das Damoklesschwert gefallen ist oder gerade fällt.

Jetzt fragst Du nach dem Ewigen Leben. Ich selber spreche darüber nur in Bildern und lege Wert darauf, dass es alles "nur" Bilder sind, und dass die Realität des ewigen Lebens möglicherweise eine ganz andere ist.

Und für mich komme ich bei im Grunde allen diesen Bildern an Widersprüche, so dass ich mir das ewige Leben nicht richtig vorstellen kann und mich auch weigere, es mir vorstellen zu müssen.

Wenn es all diese Gefahren nicht mehr gibt und man auf nichts mehr achten muss: Ist das Leben dann nicht entsetzlich langweilig? Und das dann auf alle Zeiten? Grausam!

Also lieber nicht wirklich vorstellen. Oder:

Irgendwas zwischen riesigem Festmahl am Ende der Zeiten und Mitschwingen als kleiner Tropfen in Gottes großem Meer der Liebe.

Er wird alle ihre Tränen abwischen. Es wird keinen Tod mehr geben, kein Leid und keine Schmerzen, und es werden keine Angstschreie mehr zu hören sein. Denn was früher war, ist vergangen. Offenbarung 21,4

Ich glaube der Vers spricht für sich:) Lies mal das ganze Kapitel.

Was für ein Leben nach dem Tod? 1Kor15,25-26 Tod wird weggetan. Hätte Adam nicht für ewig gelebt, wenn er nicht die Frucht gegessen hätte? Gott ist doch das Leben, warum also sterben auf der Erde. Umsomehr wird Gott doch zurückkehren und Leben bringen.
oder selbst Jesaja hat schon darüber geschrieben: Jes65,17-25 Wer nicht 100 wird gilt als verflucht, so alt wie die Tage der Bäume wird das Volk werden.
Geht ja um neue Himmel und neue Erde. Offb21,1 Der Jesaja wusste bescheid :D vers 4, und der Tod wird nichtmehr sein.
Vers 2, Stadt kommt herab, (vater unser) dein Reich komme....ja verbindung ^^
nicht wir werden zu Gott kommen, er kommt zu uns :)

Gruß

PeterParker33 17.07.2017, 17:33

Adam ist für mein Verständnis endgültig tot. (Wenn du mir antwortest gibt mir ein Daumen hoch, damit ich die Antwort sehe).

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HansBeckerSamu 17.07.2017, 20:13
@PeterParker33

Naja, das war mehr eine rhetorische Frage mit Adam. Denn wenn Adam den Bund mit Gott nicht gebrochen hätte, dann könntest du ihm heute die Hand schütteln. Alles was Gott erschafft, wird für ewig bleiben, zb wie die Erde, oder Jesus, der zwar sterben musste aber er lebt in Ewigkeit.

Jesus hat etwas sehr großes getan, worüber wir sehr dankbar sein sollten. Er hat uns die chance gegeben, duch ihn errettet zu werden. Diese Errettung findet durch sein Blut statt, welches er für uns vergossen hat. Das Blut oder auch Wein, wie Jesus es vergleicht, wird er erst wieder im Reich Gottes trinken können. In der Zwischenzeit ist es lediglich ein Gedenken daran.

Ja Adam ist tot, weil er sich nicht an den Bund gehalten hat. Deswegen sollen wir aus der Vergangeheit lernen und auf Gott hören, denn sein Wort wird im neuen Bund auf unser Herz und Sinn geprägt, keiner wird zum anderen sagen: erkenne Gott, denn jeder vom kleinen bis zum großen wird in erkannt haben.

Ist doch ein wunderbares verprechen, Gott vollkommen erkennen zu können und sein Wort zu verstehen und seinen neuen Bund zu halten für ein ewiges Leben mit Gott hier auf der Erde. Lasst uns dafür beten, wie es in Jes31,31-34 damit wir jemand werden, welcher Gottes Wort in sein Herz geprägt hat und sich daran hält.

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Man kann aus der Bibel vieles herauslesen, aber im Vergleich zu anderen religösen Werken ist das doch noch recht human. Im Grunde reichen zwei Regeln: Ehre Gott und tue nichts, was anderen schadet.

Man merkt aber auch, dass das NT von vielen Schreibern zusammengetragen ist, die unterschiedliche Sichtweisen haben. Und oftmals werden dann auch bestimmte zusätzliche Verhaltensregeln gegeben.

Hallo, PeterParker33,

aus der Bibel erfahren wir, was nach dem Tod mit uns geschieht. 

Die Bibel sagt, dass wir mit Beginn unseres Lebens eine "lebende Seele" wurden. Wir bekamen keine Seele, die nach dem Tod irgendwo hinfliegen würde, sondern wir selbst SIND lebende Seelen:

"Und Jahwe Gott bildete den Menschen, Staub von dem Erdboden, und hauchte in seine Nase den Odem des Lebens; und der Mensch WURDE eine lebendige Seele." (1. Mose 2:7, EB)

Wie geht es mit uns weiter, da wir ja wegen der Sünde unserer Ureltern unvollkommen sind?

"Die Seele, die sündigt — sie selbst wird sterben." (Hesekiel 18:4)

Wir alle sind dem Tod unterworfen. Was ist das für ein Zustand — der Tod?

"... was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewußt, auch haben sie keinen Lohn mehr ... Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl [Grab], dem Ort, wohin du gehst." (Prediger 9:5, 10)

Mit anderen Worten: nach dem Tod kehren wir dahin zurück, wo wir uns vor unserer Geburt befanden: in den Zustand der Nichtexistenz:

"Im Schweiße deines Angesichts wirst du Brot essen, bis du zum Erdboden zurückkehrst, denn aus ihm wurdest du genommen. Denn Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren.“ (1. Mose 3:19)

Wir leben nach unserem Tod also nirgendwo weiter, weder im Himmel, noch in einer Qualhölle (die die Bibel sowieso nicht lehrt).

Was bleibt von uns übrig? Wir bleiben in Erinnerung bei Gott. Er hat uns sozusagen in ein "Erinnerungsbuch" eingeschrieben:

"Deine Augen sahen sogar den Embryo von mir, Und in dein Buch waren alle seine Teile eingeschrieben Hinsichtlich der Tage, da sie gebildet wurden Und unter ihnen noch nicht einer da war." Psalm 139:16)

Gott hat gewissermaßen unseren genetischen Bauplan aufgezeichnet (DNS). Anhand dieses Bauplans kann er uns neu erschaffen. Genau das versprach Gottes Sohn — Jesus Christus:

"Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften [Gräbern] sind, seine Stimme hören und herauskommen werden ... zu einer Auferstehung des Lebens" (Joh. 5:28, 29)

Gott führt also Buch über jeden von uns und kann uns nach unserem Tod wieder zum Leben auferwecken:

"Und ich sah die Toten ... und Buchrollen wurden geöffnet. Aber eine andere Buchrolle wurde geöffnet; es ist die Buchrolle des Lebens. Und die Toten wurden nach den Dingen gerichtet, die in den Buchrollen geschrieben sind, gemäß ihren Taten" (Offb. 14:12)

Wo werden wir leben, wenn Gott uns durch seinen Sohn auferweckt?

Eine begrenzte Anzahl wird gemäß Offb. 7:4 zu himmlischem Leben auferweckt. Und der große Rest von uns?:

"Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, Und sie werden immerdar darauf wohnen." (Psalm 37:29)

Wir werden also das wiedererlangt haben, was Adam und Eva verloren haben: ewiges Leben auf einer paradiesischen Erde in Glück und Frieden.

Dann wird es keinen Tod mehr geben:

"Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“ (Offb. 21:4)

Diese schöne Hoffnung dürfen alle Menschen haben.

Sternfunzel 15.07.2017, 23:46

Und die Toten wurden nach den Dingen gerichtet, die in den Buchrollen geschrieben sind, gemäß ihren Taten" (Offb. 14:12)

bei mir steht da 

 12 Hier ist Geduld der Heiligen; hier sind, die da halten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesum.

liebe Grüße Dir :-)

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OhNobody 16.07.2017, 07:09
@Sternfunzel

Entschuldigung, Sternfunzel:

Es ist nicht Offb. 14, sondern 20:12.

In den Augen Gottes sind wir symbolisch solange "tot", bis wir die Vollkommenheit erlangt haben. Das ist am Ende der 1000-Jahr-Herrschaft von Jesus Christus.

Dann kommt es zu der Schlussprüfung.

Entscheidend, ob wir dann "zum Leben" kommen — also ewiges Leben auf der paradiesischen Erde bekommen — wird sein, wie wir uns bis dahin — besonders in der Schlussprüfung verhalten haben.

Bleiben wir in unserem jetzigen vollkommenen Zustand treu, kommen wir "zum [ewigen] Leben" — sind in den Augen Gottes also nicht mehr tot.

Adam u. Eva waren auch vollkommen, was sie nicht davon abhielt, zu sündigen. Deswegen auch für uns diese Prüfung, die erst erfolgen kann, wenn wir vollkommen sind. Um uns die Vollkommenheit zu "erarbeiten", benötigen wir diese 1000 Jahre. Deswegen ist Satan auch für 1000 Jahre weggesperrt. Und deswegen wird er erst am Ende der tausend Jahre losgelassen (Offb. 20:7, 8)

Liebe Grüße Dir,

OhNobody

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Davon hat eben jeder Christ eine eigene Vorstellung die immer wieder anders ist. Das musst du dir halt einfach selbst vorstellen, denn auf diese Frage hat jeder Mensch eine andere, eigene Antwort.

Glaube an dich selbst - (Religion, Glaube, Bibel)

Über das "Leben nach dem Tod" machen sich Christen nicht allzu viele Vorstellungen im Detail. Und wenn doch, dann unterscheiden sie sich darin nach unseren menschlichen Vorstellungen auf vielfältige Weise. Christen verlassen sich mehr auf die Grundaussagen von Jesus Christus in der Bibel, wonach sie ein Leben in der Gemeinschaft mit Gott und ihresgleichen erwartet.

Es soll ewiges Leben sein, in dem es weder Tod, Krankheiten, Leid, noch irgendwelche Entbehrungen geben wird, wie wir sie hier auf Erden kennen und alles in der vollkommenen Harmonie mit Gott dem Vater und dem Sohn. Letzterer ist ja laut Aussage der Bibel vorausgegangen, um die "Wohnstätten" für seine Anhänger/Nachfolger zu bereiten.

Deine Vorstellung von einem "Damoklesschwert" hier auf Erden wie dort zeigt also nur, dass du das Evangelium von Jesus Christus noch nicht verstanden hast und dein Studium der Bibel darum unbedingt vertiefen solltest.

Ich wünsche dir dabei reiche Erkenntnis.

LG hummel3

Lies das Alte Testament, da droht das Schwert nicht, es schlägt gleich zu.

Ist von alt bis neu halt ein übles Machwerk, "unsere" Bibel.

Die meisten haben sie nicht gelesen, und erst recht nicht hinterfragt.
So funktioniert Glaube.

Christen stellen sich gar nichts vor, denn mit etwas Vorstellungskraft und Wissen wären sie keine Christen.
Das gilt auch für Intellektuelle und Theologen, deren Blinder Fleck wächst halt mit ihren Fähigkeiten.
Den Blinden ist das Sehen Sünde, wie den Tauben das Hören.

Ich glaube daran, dass es ein Leben nach dem Tod gibt, das wunderbar und unvorstellbar schön werden wird. Wir werden die Möglichkeit haben, Gottes Größe, Allmacht und Weisheit erforschen zu können und brauchen kein Leid, keinen Tod, kein Elend, keine Krankheit, keinen Krieg und keine Sünde mehr zu erleben. 

In der Bibel steht: "Denn siehe, ich will einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, dass man der vorigen nicht mehr gedenken und sie nicht mehr zu Herzen nehmen wird." Jesaja 65,17

Über Gottes Neue Welt finden sich einige Aussagen in der Offenbarung (Kapitel 21 und 22): http://www.de.bibleserver.com/text/SLT/Offenbarung21

Diese Frage wird einfach geklärt. Jesus hat das gesagt: Wenn wir sterben verlieren wir unser Geschlecht und leben mit Gott in einer Unendlichkeit ohne Zeit und Raum für immer. 

Es ist nicht genau der Wortlaut Jesus aber der selbe Sinn

PeterParker33 15.07.2017, 13:49

Weißt du ungefähr wo das steht?

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Anikkan 15.07.2017, 13:52
@PeterParker33

Sry. ich bin kein überzeugter Christ. Ich habe das nur im Religionsunterricht durchgemacht, und das ist schon länger her

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stine2412 15.07.2017, 19:45
@PeterParker33

PeterParker, das steht nirgendwo in der Bibel. Lies mal QhNobody's Beitrag, da hast du eine Menge Bibelstellen über das Leben nach dem Tod.

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Mache dir mal nicht soviel Sorgen, im Reich Gottes gibt es keine "Entbehrung" (Offb.22,2).

. Auch hier dürfen wir das Leben genießen, dazu sind wir da (1.Joh.5,4; 2.Kor.9,8).

Ich stelle mir das überhaupt nicht vor.

Das einzige wofür die Gesetzte der Bibel sind, ist Frieden.
Die Bibel her über haupt keine strengen regeln oder so.
Die Gesetzte gelten auch im Himmel.

PeterParker33 15.07.2017, 13:51

Wie sorgen denn sexuelle Beschränkungen für Frieden, eher für das Gegenteil, wenn man sich nicht ausleben kann. Das sieht man ja an muslimischen Ländern, was für eine Gesellschaft entsteht, wenn man Sexualität tabuisiert.

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PaulPeter44 15.07.2017, 18:35
@PeterParker33

Sexualität soll ja nicht tabusiert werden, da hast du recht, das schadet

sondern man soll mit Sexualität verantworungsbewusst umgehen, d.h. nicht mit jeder Person rummachen... sich nicht verschenken und sich und seinen Körper wertschätzen, darauf soll man achten als Christ

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