Wie stelle ich diese Dreiklänge auf? (einfache Kadenzen) HILFE!

2 Antworten

Hallo, hier die kleine Hilfe: Mal Dir beginnend mit dem Ton der jeweiligen Tonart, eine Tonleiter auf. Am besten so, dass sie so weit wie möglich unten ohne Hilfslinien angesetzt ist. Du solltest jetzt acht Noten vor dir sehen.

Die erste ist die sog. Tonika. In eurem Fall beginnt und endet die Kadenz in der Tonika. auf der 4. und 5. Stufe befinden sich Dominante und Subdominante. Deine Kadenz sollte von der Tonika (T) in dieSubdominante (S)danach in die Dominante (D), und wieder in die Tonika gehen.

jetzt "malst" du über der Tonleiter jedem einzelnen Ton (jeder Stufe) einen Schneemann. Das heißt: sollte der Ton der Tonleiter f sein, so bildet sich der Dreiklang auf F, a und c. Beachte hierbei, dass du in verschiedenen Tonarten auch noch verschiedene Vorzeichen hast --> du benutzt also nur Leitereigene Töne.

Jetzt schreibst Du zuerst den Bass auf. Du schaust auf die Tonleiter, da steht die Tonika (erster Ton) - in C-Dur wäre das natürlich C. danach schaust Du auf die 4. Stufe der Tonleiter (bei mir liegt dort in C-Dur das f), schreibst es auf (wieder so wenig Hilfslinien wie möglich), und danach die 5. Stufe - im C-Dur Fall das g. Zuletzt musst Du wieder in die Tonika zurück, am besten nimmst du im bass einen tiefen ton der Tonika, eine Oktave tiefer - klingt einfach mehr nach Abschluss...

Zusammengefasst steht jetzt in unserem Bass folgendes: C-F-G-C. was fehlt jetzt? richtig, die anderen drei Stimmen... Tenor, alt und Sopran schreibst Du in die obere Notenzeilen, Bass in die unteren. Das nennt man enge Lage.

Schau wieder auf deine Tonleiter. Über den jeweiligen Tönen, die Du im Bass hast, stehen in der Tonleiter die "Schneemänner". Nichts weiter als Dreiklänge, die in der 1. 4. und 5. Stufe Dur darstellen. Im einfachsten Falle schreibst du einfach nur diese Dreiklänge jetzt über deinen Bass. Ich vermute jedoch, dass irh das nicht so einfach behandelt habt, denn es gibt da ein Verbot: Reine Intervalle dürfen nicht parallel verschoben werden. Das heißt: quarten z.B. dürfen nicht einen Ton aufwährts oder abwehrts bewegt werden, wenn sie dabei parallel bleiben.

um dies zu vermeiden schaust Du, ob zwischen den Dreiklängen gleiche Töne liegen. Mal dir die Tonika auf, daneben (mit Bleistift!) die Subdominante. Es sollte einen gleichen Ton geben - in C-Dur sehe ich da zum Beispiel das C. Das C steht sowohl im Bass, aber der Bass ist ja fertig, als auch im Tenor. Also lässt Du den Tenor und den Bass liegen und kehrst die anderen Stimmen um (Umkehrungen der Dreiklänge solltet ihr schon behandelt haben) somit würde sich in der Subdominante C-Dur folgender Dreiklang zusammensetzen: (von Tenor bis sopran) F-C-F-A. Die Regel, die wir gerade angewendet haben lautet: gleiche töne bleiben in ihren Stimmen liegen. Sollte es keine gleichen Töne geben, so musst Du eine Gegenbewegung ausführen. Das heißt: Wenn der Bass aufwährts geht, gehen der Tenor abwährts, und die restlichen stimmen ordnen sich der Umkehrung entsprechend neu.

Den Rest der Kadenz kannst Du alleine, probiers aus - die Anleitung steht ja jetzt da ;)

Die Terz und die Quinte bilden den Dreiklang nach der vorgegebenen "Bass"-Note. Also der 3. und 5. Ton nach f,a,h...

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