Wie steht ihr zur Vermögenssteuer?

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5 Antworten

ich finde es im prinzip eine sehr gute idee, allerdings wird soetwas nie dauerhaft funktionieren, solange nicht auch andere länder mitziehen. wenn deutschland diese steuer einführt ziehen noch mehr reiche leute ins ausland und so ist nichts gewonnen.

viel sinnvoller wäre glaube ich eine regelung, dass vermögen ab einem gewissen betrag nicht auf der bank ruhen darf. es müsste vorgeschrieben werden, dass man sein vermögen investieren muss, sodass es im umlauf bleibt und jemand was davon hat. denn oft liegt es einfach nur auf dem konto und vermehrt sich durch zinsen von alleine. das ist einfach nur asozial und ungerecht gegenüber der arbeitenden bevölkerung, die durch ihre körperliche leistung diese zinsen erwirtschaften muss!

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Kommentar von LC2015
15.02.2016, 23:36

Naja das Vermögen der meisten "reichen" Leute besteht nicht aus viel Giralgeld auf Bankkonten, sondern steckt vor allem in Immobilien, Unternehmensbeteiligungen, Anleihen und ähnlichen Anlageklassen.

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Kommentar von whabifan
16.02.2016, 00:14

Kein Mensch hat wirklich viel Geld auf einem Sparkonto. Ein Milliardär kauft sich mit Geld normalerweise irgendwelche Finanzprodukte, Fonds, Aktien oder eben reale Werte wie Immobilien. Besonders bei den aktuellen Zinsen ist es eigentlich nicht wirklich asozial sein Geld auf dem Sparkonto zu haben, es ist ab einer gewissen Summe hingegen dumm.

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Ich halte nicht viel davon. Dass es schwierig ist, Sachvermögen zu bewerten wurde bereits angesprochen, es gibt aber noch weitere Probleme.

Eines ist z.B. die Tatsache, dass das besteuerte Vermögen nicht unbedingt liquide ist. Das wird oft problematisch, da dann die Vermögensteuer durch (teilweise) Liquidation des Vermögens gezahlt werden muss.

Wenn beispielsweise die Unternehmensanteile von A an dem von ihm gegründeten Unternehmen heute 2 Millionen € wert sind und wir einen Steuersatz von 1% haben, so werden in diesem Fall 20000€ Steuern fällig. Jetzt liegt das Einkommen von A bei 140000€ (ausgeschütteter Gewinn + Geschäftsführergehalt), der steckt die 20000€ Mehrbelastung nicht einfach weg, aber seine Anteile am Unternehmen wegen der Vermögensteuer verkaufen möchte A aber auch nicht. Zusammengefasst hat A also ein hohes unternehmerisches Risiko in Kauf genommen und durch seinen Erfolg und seine außergewöhnliche Leistung Arbeitsplätze geschaffen und wird dafür auch noch massiv benachteiligt.

Ein ähnliches Problem ist der Tatsache geschuldet, dass die Vermögenssteuer ertragsunabhängig ist. Dementsprechend fällt sie immer an und kann möglicherweise nicht aus erzielten Gewinnen bezahlt werden, sondern wird aus der Vermögenssubstanz entrichtet. Die Steuer fällt auch für Körperschaften an, d.h. wenn ein Unternehmen in einer schlechten Konjunkturphase schwächelt und Verluste einfährt, gönnt sich der Fiskus trotzdem die Vermögensteuer und kann im Extremfall sogar das Unternehmen in die Insolvenz treiben und Arbeitsplätze vernichten.

Zuletzt stellt sich noch die Frage, ob eine Vermögensteuer überhaupt gerecht ist. Da widerspreche ich, denn ich halte es für ungerecht, wenn Menschen sich Vermögen erarbeiten, dafür oft ein hohes Risiko in Kauf nehmen (z.B. als Unternehmer) und dann auch noch zur Kasse gebeten werden. Wer Außergewöhnliches leistet soll auch belohnt werden.


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Eine Vermögenssteuer finde ich persönlich asozial. Es handelt sich dabei um bereits versteuertes Geld. Die richtig reichen Leute schaffen ihr Geld dann ins Ausland und/oder investieren es in reale Werte. Die Einzigen die von einer Vermögenssteuer betroffen sind, das ist der kleine Bürger der versucht ein wenig zu sparen. Vermögenssteuer ist natürlich ein beliebtes Mittel vom Staat um Bürger zu zwingen ihr Geld zu investieren und sich zu verschulden. Da das Vermögen auf dem Konto schrumft durch Inflation und Steuern bist du quasi gezwungen es auszugeben. 

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Es gab diese Steuer bis 1998, sie sollte wieder eingeführt werden, schon weil so Geld in die Staatskassen fließt, schon weil so die Reichen mehr als jetzt finanziell herangezogen werden.

Diese Steuer ist unbedingt wieder einzuführen.


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In eine Linie , also direkt hinter ihr !!

100 % dafür.

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