Wie steht ihr zur Todesstrafe ?

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10 Antworten

Muss man das Leben verdienen?

Du stellst offenbar die Strafe ausschließlich auf den "Erfolg" einer Tat ab. 

Die Beweggründe, die innere Einstellung des Täters zur Tat werden nicht berücksichtigt.


Wem nützt denn der Tod eines Verbrechers? Und vor allem: welchen Zweck verfolgt man mit der Tötung?  
Finanzielle Gründe sprechen gegen die Todesstrafe, denn die Todesstrafe ist wesentlich teurer als lebenslange Freiheitsstrafe (in den USA ca. 24 Millionen Dollar für jede Hinrichtung). 
Unser GG lässt die Todesstrafe nicht zu. Selbst bei Abschaffung des Art. 102 GG stände der Todesstrafe der unabänderliche Art. 1 GG entgegen. 

Nein, die Todesstrafe wäre genauso sinnlos wie die Tat, die zu der Strafe führt. 

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Ich bin mir nicht sicher. Manche Leute haben das echt verdient, aber was wenn einer unschuldig stirbt?
Ich glaub ich hab zu viel Prison Break geschaut 😂

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Kommentar von Fox1013b
27.04.2016, 17:10

Er ist ja nicht gestorben...Das System funktioniert...Schau mal "Die letzten Tage des David Gale"...Vielleicht denkst du dann anders...:)

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Wenn man den Mörder mit der Todesstrafe bestraft, lernt er nichts Neues dabei. Nicht nur der Mörder wird bestraft sondern auch die Verwandten.

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Kommentar von dresanne
27.04.2016, 17:19

Die Verwandten werden froh, sein, dass sie ihn los sind. Und was soll er lernen?

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Ich bin dafür. Allerdings nicht pauschal für jeden Mörder. Da kommt es auf die Beweggründe und die psychische Verfassung des Täters an.

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Ich bin gegen die Todesstrafe. Auch ein Mörder oder Totschläger hat das Recht zu leben. Ich glaube nicht, dass sich ein Staat durch die Formalisierung des Todes als Strafform auf das gleiche Niveau begeben sollte, wie die zu richtende Person.

Ich kann aber den Wunsch von Opfern menschlich gut verstehen, die sich für bestimmte Fälle die Todesstrafe wünschen...

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Kommt drauf an was er gemacht hat zb dieser geisteskranke der in Norwegen die ganzen Menschen erschossen hat sollte du weißt schon

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Ich sag mal so: Irgendeiner muss ja Henker spielen. Und wenn der Staat von jemandem verlangt das zu machen finde ich das höchst verwerflich.

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Kommentar von Fox1013b
27.04.2016, 17:08

Das sagen die meisten. Bis dann mal das eigene Kind Opfer eines Sexualverbrechens ist und danach im Wald verscharrt wird  oder Familienmitglieder sinnlos und kaltblütig über den Haufen geschossen werden. Dann sind auch die Kritiker auf einmal dafür. Und dann muss man bedenken: Jedes Opfer eines Verbrechens ist das Kind eines Anderen!

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Ob man dafür oder dagegen ist tut nichts zur Sache, nach Art. 102 GG ist die Todesstrafe abgeschafft.

Grundsätzlich steht es niemandem zu über Leben und Tod anderer Menschen zu entscheiden. Wer es doch tut begibt sich auf das gleiche Niveau wie derjenige der die Todesstrafe bekommen soll.

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Ich bin gegen die Todesstrafe, auch wenn es so mancher Kinderschänder bzw. Mörder verdient hätte.

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Wenn ein Mörder aus krankheitsbedingten Zwang tötet und im Grunde selber tot sein möchte damt das aufhört dann bin ich für die Todesstrafe.

Wenn ein Mörder aber aus purer Lust am morden andere tötet und alles genau plant dann wäre ich eher für Folter. Die Todesstrafe ist da zu harmlos.

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Kommentar von dresanne
27.04.2016, 17:20

Ja, Auge um Auge....

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