Wie steht ihr zum Thema Abtreibung? In Ordnung oder totales Tabuthema?

17 Antworten

Jede Frau kann in die Situation kommen, ungeplant schwanger zu werden, ob nun durch Leichtsinn, Naivität, Unkenntnis, Geldmangel, unterschwelligen Druck des Partners, Gewalt oder einfach Pech.

Schön, wenn dann dem ungeplant ein nun doch gewollt folgt und man nie in eine Schwangerschaftskonfliktsituation kommt. Aber gut, dass die Indikationsregelung in Teilen durch die Fristenregelung ersetzt worden ist, denn bei einer ungewollten Schwangerschaft zählen einzig die Gründe der Frau, sich gegebenenfalls für einen Abbruch zu entscheiden, denn es ist ihr Leben, ihr Körper und ihre Zukunft.

Warum jedoch gelegentlich (uns auch hier in manchen Beiträgen) in "richtige" und "falsche" Gründe einer Abtreibung unterteilt wird, ist mir ein Rätsel. Wer vermag die Notlage einer Frau objektiv zu beurteilen, ohne seine eigenen Werte mit einfließen zu lassen - außer die Frau selbst?

Es ist eine Doppelmoral, bei einem Vergewaltigungsopfer oder bei einem schwerstbehinderten Kind eine Abtreibung als gerechtfertigt anzusehen, aber eine "ich-will-zum-jetzigen-Zeitpunkt-kein-Kind" - Einstellung einer Frau, die sich vielleicht einen anderen Partner als Vater ihres Kindes wünscht oder mitten in Schule, Ausbildung oder Studium steckt oder noch ihren Doktor machen will oder ein Jahr um die Welt reisen möchte oder sich erst eine gesicherte Existenz aufbauen will oder erstmal für die Rente ranklotzen möchte oder einfach Party machen will oder ihre Eltern pflegt oder, oder..., moralisch zu verurteilen.

Der erhobene Zeigefinger "dann-darfst-du-nur-Sex-zum-Zwecke-der-Fortpflanzung-haben" ist wider die Natur und ein Kind sollte auch keine "eingebrockte Suppe, die man zur Strafe auslöffeln muss" sein.

Jeder Mensch sollte für sich selbst im Rahmen des geltenden Rechts ethische und moralische Werte aufstellen und versuchen, entsprechend zu leben. Oft stellt man dann doch irgendwann fest, dass dies nicht immer so einfach ist.

Aber niemandem, der nicht selbst in einer bestimmten Situation steckt, steht eine Be- geschweige denn Verurteilung einer Handlungsweise anderer zu.

Es ist leicht, theoretische "auf jeden Fall/auf keinen Fall..." und "ich würde immer/nie..." Grundsätze zu äußern, bis man eben selbst in eine Konfliktsituation gerät.

Meiner Meinung nach hat jede Frau (auch moralisch) das Recht, eine Schwangerschaft nicht auszutragen, ob nun wegen des falschen Zeitpunkts, des falschen Partners oder wegen anderer Umstände, derer sie sich nicht gewachsen fühlt.

Ich persönlich habe mit Anfang 20 mitten in der Ausbildung und in einer kriselnden Beziehung steckend abgetrieben, weil ich in dieser Situation kein Kind wollte. Ich gehe damit nicht hausieren, aber ich schäme mich dafür nicht und tabuisiere es auch nicht.

Ich habe mich trotz "Altersindikation" (über 35 Jahre) bei meinen weiteren Schwangerschaften bewusst gegen jegliche Pränataldiagnostik entschieden, wohl in dem Wissen, auch ein behindertes Kind physisch, psychisch, finanziell, partnerschaftlich und lebensplanerisch "stemmen" zu können.

Da ist wohl hinter vorgehaltener Hand getuschelt worden: "Das muss doch heutzutage wirklich nicht sein...."

Aber ich habe auch jedes Verständnis dafür, wenn sich eine Frau das eben nicht zutraut.

Ich wünsche niemandem, je eine so qualvolle Entscheidung treffen zu müssen, sich gegebenenfalls für oder gegen ein behindertes Wunschkind zu entscheiden.

Wenn es denn aber so ist, kann ich nur hoffen, dass die Frau Unterstützung, Respekt und Verständnis erfährt.

Und auch wenn ich dafür gekreuzigt werde; als Frau, Mutter und Hebamme beginnt für mich "Leben", wenn der Fötus außerhalb des Mutterleibes überlebensfähig ist und Schmerz empfinden kann. Beides ist nicht vor der 24. Woche möglich.

Alles Gute für dich!

Dem letzten Abschnitt stimme ich voll und ganz zu. 

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Ich weise gerne nochmal daraufhin:

"Warum jedoch gelegentlich (uns auch hier in manchen Beiträgen) in
"richtige" und "falsche" Gründe einer Abtreibung unterteilt wird, ist
mir ein Rätsel. Wer vermag die Notlage einer Frau objektiv zu
beurteilen, ohne seine eigenen Werte mit einfließen zu lassen - außer
die Frau selbst?

Es ist eine Doppelmoral, bei einem Vergewaltigungsopfer oder bei
einem schwerstbehinderten Kind eine Abtreibung als gerechtfertigt
anzusehen, aber eine "ich-will-zum-jetzigen-Zeitpunkt-kein-Kind" -
Einstellung einer Frau, die sich vielleicht einen anderen Partner als
Vater ihres Kindes wünscht oder mitten in Schule, Ausbildung oder
Studium steckt oder noch ihren Doktor machen will oder ein Jahr um die
Welt reisen möchte oder sich erst eine gesicherte Existenz aufbauen will
oder erstmal für die Rente ranklotzen möchte oder einfach Party machen
will oder ihre Eltern pflegt oder, oder..., moralisch zu verurteilen."

Natürlich sollte ein ungeborener Mensch am Leben gelassen werden, völlig egal wie die Zeugung von statten ging oder ob der Mensch irgendwelche Gesundheitsprobleme hat; das ist ja bei geborenen Menschen genauso.

Nur geht es nicht nur um ethisch richtig und falsch, sondern bei dem Thema auch immer darum, was Staat und Gesellschaft von einer Schwangeren ERZWINGEN dürfen; und dabei können bestimmte Umstände dazu führen, dass Staat udn Gesellschaft nur weniger zwingen dürfen; was Sonderregelungen für bestimmte Konstellationen rechtfertigen kann.

Es muss also keine Heuchelei sein.

"Jeder Mensch sollte für sich selbst im Rahmen des geltenden Rechts ethische und moralische Werte aufstellen und versuchen, entsprechend zu leben."

Super. Du könntest dazu bestimmt einen Beitrag liefern, indem du dir bekannte Menschen, die Positionen ethische und moralische Werte AUßERHALB des Rahmens des geltenden Rechts vertreten, darauf hinweist, auf dass sie ihre Positionen zu solchen INNERHALB des Rahmens abändern.

Z.b. wenn du jemanden kennst, der/die Dinge sagt wie:

"Meiner Meinung nach hat jede Frau (auch moralisch) das Recht, eine Schwangerschaft nicht auszutragen,"

"beginnt für mich "Leben", wenn der Fötus außerhalb des Mutterleibes überlebensfähig ist und Schmerz empfinden kann. Beides ist nicht vor der 24. Woche möglich."

könntest du daraufhinweisen, dass das AUßERHALB des Rahmens des geltenden Rechts ist, da eben nach geltendem Recht es kein Recht auf Abtreibung gibt und ungeborene auch vor der 24. Woche das Recht auf Leben haben, was natürlich beinhaltet, dass sie bereits Leben sind, denn was nicht lebt kann ja auch kein Recht auf Leben haben.

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Ich finde Abtreibungen in Ordnung, habe selbst schon abgetrieben, und würde jederzeit eine Abtreibung einer Adoption vorziehen. 

Ich finde sogar, unser Abtreibungsgesetz müsste ausgeweitet werden, auf mindestens 20 Wochen (am liebsten bis zur 23.) weil eben vor der 24 Woche weder Bewusstsein noch Schmerzempfinden existiert (Sehe das hier genauso wie isebise, die als Hebamme verdammt viel tiefere Einblicke in die Thematik hat, als die meisten hier) 

Andersrum müssen Schwangere besser vor der Beeinflussung durch außen (Kindsvater / Eltern) geschützt werden, um sicherzustellen, das es wirklich IHRE Entscheidung ist. 

Ich drücke das immer gern in folgender Zusammenfassung aus: 

Keine Frau sollte abtreiben müssen, oder dazu überredet werden aber jede die will, sollte es straffrei und ohne moralischen Zeigefinger können. 

In ordnung solange die Beratungs umgebung stimmt.

Es ist keine leichtfertige entscheidung und die sollte auch nicht leichtfertig getroffen werden. Deshalb sind bestimmte beratungsvorrausetzungen für eine Abtreibung sinnvoll.

Generell dagagen finde ich zu extrem da selbst die schwangerschaft und auch das abgeben in einer babyklappe eine belastung darstellt die in dem falle das man das kind nicht möchte sogar noch um einiges größer ist.

Enthaltsamkeit ist unsinning weil sexualität eine art grundbedürfniss ist und zwar so tiefgreifen das es schwer ist dauerhaft darauf zu verzichten. Und sex hat nunmal die angewohnheit schwanger zu machen. Selbst mit ausreichendem schutz.

Menschen zu kritisieren (auch etwas stärker) die unverhüteten sex ohne kinderwunsch haben ist meiner meinung vollkommen in ordnung. Weil soetwas ist dumm. Diesen menschen abtreibung zu verweigern ist aber nicht ok.

Bin voll deiner Meinung 

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"Enthaltsamkeit ist unsinning weil sexualität eine art grundbedürfniss
ist und zwar so tiefgreifen das es schwer ist dauerhaft darauf zu
verzichten."

Gibt es für die Behauptung Belege?

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@carn112004

Naja ersteinmal kann man davon ausgehen das jeder mensch ein mehr oder minder stark ausgeprägtes Bedürfnis nach sexualität hat. Von da aus kann man ausgehen das es natürlich für die die wenig Bedürfnis haben einfacher ist oder sogar problemlos möglich.

Die andere seite jedoch wirds schwer haben nicht mit einem partner sexuellen kontakt zu haben der zur schwangerschaft für.

Belege kann ich leider nur anekdotisch aus dem stehgreif herborbringen.

Priester mit enthaltsamkeits gelübte die sich an kinder vergreifen wären ein beispiel dafür. Wobei nicht umbedingt eine korrelation zum umbefriedigtem sexualbedüfniss besteht.

Das stichhaltigste wäre ein vergleich zum tierreich wo hunderüden die unkastriert sind zu verhaltensaufäligkeiten neigen bei unbefriedigtem paarungsbedürfniss.

Wie genau sich das äussert müsste ich noch einmal nachlesen.

Ich würde mich freuen deine gegenargumente zu hören.

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@FouLou

Das Gegenteil kann ich auch nicht belegen.

Aber ich vermute, dass das Ausmaß des "Bedürfnisses" eben nur zum Teil biologisch bedingt ist (weshalb Beobachtung von Tieren nur begrenzt weiterhelfen), sondern auch kulturell beeinflusst.

Also z.b. dass das Ausmaß des Bedürfnisses in einer Gesellschaft, in der man allen 5 Metern sexuellen Reizen ausgesetzt ist, in der die Meinung vorherrscht, dass regelmäßiger Sex so beginnend ab 12 bis 99+ normales und gesundes Verhalten und anderes nicht Normal und nicht gesund ist, und in der beginnend im Grundschulalter jedem die verschiedenen Möglichkeiten zum Ausleben des Bedürfnisses vermittelt werden, anders wäre

als in einer Gesellschaft, die bemüht ist, dass einem der erste sexuelle Reiz in der Hochzeitsnacht begegnet.


Und mit "anders" meine ich nicht mal zwingend weniger. Vielleicht; vielleicht auch nicht.


Grund ist, dass Menschen im Prinzip zu großer Impulskontrolle fähig sind, auch im sexuellen Bereich, und diese Impulskontrolle auch Rückwirkungen auf die zugrunde liegende Bedürfnis- und Gefühlswelt hat; deshalb kann je nachdem wie Menschen kulturell/gesellschaftlich/erzieherisch trainiert werden, das Bedürfnis und damit auch die Praktikabilität von Enthaltsamkeit unterschiedlich sein.


Als Beleg für die Fähigkeit zu Impulskontrolle in sexuellen Dingen:

http://www.watson.ch/Wissen/articles/328104361-Untreue-Studie--Kuckuckskinder-sind-viel-seltener-als-gedacht?sort=loved

"Auch in vergangenen Jahrhunderten, als Frauen noch nicht
mit der Pille verhüten konnten, seien Kuckuckskinder nicht häufiger
gewesen.

Das Team um Larmuseau hatte vor einigen Jahren
untersucht, wie viele Kuckuckskinder es in den vergangenen 500 Jahren in einer Gruppe von Belgiern gab. Für die Studie hatten die Wissenschaftler genetische Informationen von Teilnehmern
ausgewertet, deren väterliche Linie sich bis zum 18. Jahrhundert in
Flandern zurückverfolgen liess. Diese kombinierten sie mit Daten aus der Ahnenforschung. Das Ergebnis: Es waren gerade einmal 0,9 Prozent pro Generation."

Das belegt zwar nicht, dass die Impulskontrolle hinreichend ist, dass eine Reduzierung der Anzahl an Sexpartnern auf 0 leicht möglich ist, aber es belegt, dass es breiten Bevölkerungsschichten möglich war (wenigstens den weiblichen Teilen), die Zahl der Heterosexpartner im wesentlichen auf ca. einen gleichzeitig zu begrenzen.


Als Beleg dafür, dass bei anderer kulturellen Prägungen das Bedürfnis allgemein anders sein kann:

http://www.spiegel.de/panorama/welche-sexualregeln-der-islam-vorschreibt-a-892686.html

"Google zufolge suchen nirgendwo so viele Menschen nach pornografischen Inhalten im Internet wie in Pakistan."


Heißt also auch, selbst wenn es im 18. Jahrhundert in Flandern irgendwie geklappt haben sollte, das Bedürfnis in gewissem Maße einzuhegen, klappt es nicht unbedingt in jeder "Sex nur in der Ehe"-Gesellschaft gut. Wie auch immer die Prägung das Bedürfnis beeinflusst, es ist ziemlich sicher häßlich komplex.


Und bezüglich unserer hiesigen Gesellschaft, da ist es momentan wohl eher so, dass aufgrund der Prägung vielen Menschen Enthaltsamkeit schwer fallen dürfte.

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@carn112004

Sex schützt vor einer Vielzahl von Krankheiten, hatte ich dir aber glaube ich auch schon mal geschrieben. 

Das es für die meisten schwer ist dauerhaft darauf zu verzichten, sieht man doch überall wenn man die Augen auf macht. 

Viele Betrügen ihren Partner, weil es zwischen ihnen kein gutes Sexleben mehr gibt...

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@carn112004

Leider finde ich die studie zu kuckukskinder zum thema enthaltsamkeit eher unpassend.

Aber wenn man die zeiten bedingt in denen ehebruch eine harte strafe für die frau bedeutete und der gesamte soziale status an der ehe hing ist es nachvollziehbar das sie sich leichter beherrschen konnten zumal das bedürfniss nach sexualität so gesehen ja innerhalb der ehe befriedigt wurde.

Ich stimme dir zu das es natürlich kulturell bedingt ist.

Ich denke der grund der zunahme ist nebst offenerer sexualität in allgemeinen die geringer gewordene Arbeitsbelastung bzw. Die daraus resultierende grössere freizeit.

Dies würde die 2. Meldung erklären warum so viele nach pornographie in islamischen ländern suchen.

Ich denke das es sinnvoller währe nach fällen von schwangerschaften vor der ehe zu suchen. Und when die gewungenermassen geschlossen wurden weil die frau schwanger wurde.

Aber deinem letzen satz stimme ich dir zu. Alles was ok ist fällt den menschen leichter. Und sexualität ist in unserer gesellschaft ok.

Ich persönlich finde das Aber generell gut. Weil es so einer tabuuisierung der sexualität entgegen wirkt und so für aufklärung sorgt.

Ich persönlich halte nicht viel von kein Sex vor der ehe. Da sexualität einfach für mich ein wichtiger bestandteil einer beziehung ist. Und wenn diese nicht passt führt es heutzutage zu problemen. Insbesondere weil heute in gegensatz zu früher die ehen wesentlich weniger aus wirtschaftlichen gründen geschlossen wurden.

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@FouLou

"Ich persönlich finde das Aber generell gut. Weil es so einer
tabuuisierung der sexualität entgegen wirkt und so für aufklärung sorgt.

Ich persönlich halte nicht viel von kein Sex vor der ehe. Da
sexualität einfach für mich ein wichtiger bestandteil einer beziehung
ist. Und wenn diese nicht passt führt es heutzutage zu problemen.
Insbesondere weil heute in gegensatz zu früher die ehen wesentlich
weniger aus wirtschaftlichen gründen geschlossen wurden."

Eine weitere Folge davon, dass man auch ohne lange Bindungsabsicht Sex hat, ist in Kombination mit der medizinisch-technologischen Wirksamkeit von Verhütungsmitteln und der im "Einsatz" durch normale Menschen praktisch erzielbaren, dass es einen Sockelsatz von ca. 50000-100000 Abtreibungen jährlich auf absehbare Zeit zwingend geben wird und zwar ohne dass sich irgendwer nennenswert darum bemüht, das zu reduzieren.

Somit trifft unsere Gesellschaft mehr oder minder undiskutiert die Entscheidung, dass der Tod von 50000-100000 ungeborenen Menschen jährlich ein angemessener Preis dafür ist, dass wir uns keinerlei nennenswerte Mühen geben müssen, unsere Triebe zu beherrschen.

Verstehe blos nicht, warum man sich dann wundern sollte, wenn irgendwelche religiösen davon reden, wie verwerflich doch unsere Gesellschaft sei; denn in einigen Religionen ist die Haltung von höheren Mächten zur Einstellung "Es war uns echt zu viel Stress als Gesellschaft unsere Triebe nicht auszuleben, da war der Tod von 50000 - 100000 ungeborener Menschen jährlich als geringeres Übel vorzuziehen, um die es eh nicht schade war." wenig positiv.

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@Deamonia

"Sex schützt vor einer Vielzahl von Krankheiten, hatte ich dir aber glaube ich auch schon mal geschrieben."

Herpes genitalis? Feigwarzen? Dellwarzen? Zytomegalie? Hepatitis B? AIDS? Chlamydien? Syphilis? Gonorrhoe (Tripper)? Ulcus molle? Scheidenpilz? Trichomonaden? Krätze (Scabies)? Filzläuse?

Gegen all das schützt Sex?

Die Seiten von denen ich diese Krankheitsnamen habe scheinen eher zu implizieren, dass Sex mit wechselnden Partnern die Wahrscheinlichkeit für solche Krankheiten gerade erhöhen könnte und raten allesamt zur Nutzung von Kondomen bei nicht-monogamen Aktivitäten und insbesondere auch bei neuen Partnern.

Für Lebenserwartung ist meines Wissens monogam und verheiratet immer noch ein sehr positiv korrelierter Indikator; ob kausal ist allerdings nicht eindeutig.

"Das es für die meisten schwer ist dauerhaft darauf zu verzichten, sieht man doch überall wenn man die Augen auf macht."

Das betreite ich ja gar nicht, dass das Menschen heutzutage schwer fällt. Ich bezweifele nur, dass das biologisch so determiniert ist.

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@carn112004

Und genau das bringt uns wieder zum springenden punkt der debatte. Die anfragen.

Ab wann ist ein fötus menschliches leben?

Und zu den üblichen moralischen fragen.

Das sind sachen die wir objektiv nur bedingt beantworten können.

Und deswegen wird es auch immer eine diskussion bleiben solange man keinen gemeinsamen konsens findet.

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