Wie steht ihr zum Klimawandel?

11 Antworten

Klimawandel ist Existenz, definitiv.

Ob der Einfluss des Menschen tatsächlich relevant ist,bezweifle ich.

Noch mehr bezweifle ich das es etwas bringt wenn die deutsche Wirtschaft gefahren wird, um den Klimawandel "aufzuhalten ".

Jeder kann was tun.
Nur immer auf die anderen zu gucken bringt genau nichts.

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Sehr positiv.

Dann wird es hier endlich schön warm und ich kann Palmen im Garten pflanzen.

Ach ja, ich bin auch schon lange scharf auf Mangos.

Ich weiß nicht, ob du das ernst meinst, aber ganz ehrlich mir gefällt es auch, dass es wärmer wird.

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Wenn man sich vollkommen unvoreingenommen mit den klimatischen Bedingungen der jüngeren Erdgeschichte befasst, also einmal die Vergangenheit betrachtet, führt das dazu, dass man nach kurzer Zeit folgendes erkennt:

Klimatische Schwankungen sind der Normalfall - nicht die Ausnahme. Daher kann niemand einen "Klimawandel leugnen", denn dass ein solcher permanent und immer wieder beinahe periodisch stattfindet, ist anhand der Datenlage nachvollziehbar und konnte stets nachgemessen werden (s. Grafik unten: Nach Messungen der Vergangenheitsdaten ergaben sich insgesamt 75 klimatische Schwankungen innerhalb der letzen 4.500 Jahre; der "Wandel" ist also die Regel).

Kurze Beispiele:

  • Als Hannibal mit seinen Elefanten die Alpen in Richtung des heutigen Italien überquerte, geschah dies im so genannten "Altertums-Optimum", also in einer Warmzeit, die deutlich wärmer war als die heutige Gegenwart. Die Alpen waren komplett eis- und gletscherfrei, in Europa hatte es nahezu tropische Temperaturen. Die Gletscher und Eispanzer sind dagegen recht jung, darunter finden sich zahlreiche Baum- und Pflanzenreste (oder auch mal ein "Ötzi") aus früheren Zeiten.
  • Vor rund 7.000 Jahren war es in unseren Breiten so warm, dass sogar Flusspferde in Rhein und Themse schwammen.
  • In der mittelalterlichen Warmzeit (Mittelalter-Optimum, ca 950 bis 1300) waren die Temperaturen gleichermaßen ein Stückweit höher als heute: In England wurde Wein angebaut (ob der allerdings schmeckte, ich weiß es nicht!) - und die Wikinger besiedelten Grönland (= Grünland) bis zu 200 km ins Landesinnere und betrieben dort Landwirtschaft, bevor es später wieder zum heutigen "Eiskeller" wurde.
  • Von ca. 1.300 bis zum Jahre 1850 kam es dagegen zur so genannten "Kleinen Eiszeit" - für die Betroffenen alles andere als ein Vergnügen. Es gab Missernten (Kartoffelfäule in England) und Hungersnöte, daraus folgte u.a. eine Auswanderungswelle nach Amerika. Der Rhein fror regelmäßig komplett zu; es gibt noch Gemälde mit Abbildungen der Stadt Köln nebst der geschlossen Eisdecke.

Seit 1850 begann wieder ein stetiger, moderater Temperaturanstieg, der bis ca. 1998 andauerte und seitdem mehr oder weniger stagniert (nach Messungen des britischen Wetterdienstes). Wir befinden uns also derzeit, nüchtern betrachtet, in einer moderaten Warmphase, die aber im direkten Vergleich mit der Vergangenheit weder besonders warm, noch besonders schnell ist.

Und auch wenn der eine oder andere "Aktivist" jetzt vor Wut schnauben möchte, so besteht objektiv kein Anlass zu der Vermutung, dass sich die jetzige klimatische Erwärmung außerhalb der periodischen und natürlichen Schwankungen bewegt. Oder auch nach Aussage eines führenden Meteorologen: "Die Computermodellierungen und Simulationen des IPCC bilden sich in der Realität nicht ab." Wachsam sollte man jedoch immer dann sein, wenn politische Kräfte Anstrengungen unternehmen, gewisse Interessen durchzusetzen und bestimmte Gruppierungen zu begünstigen. Diese "Geschäftsmodelle" wurden 1987 mit einem Spiegelartikel (der halb unter Wasser stehende Kölner Dom; die Älteren erinnern sich vielleicht) ins Leben gerufen und durch fortwährenden konzertierten Alarmismus begleitet.

Woher ich das weiß:Recherche
 - (Umwelt, Klimawandel)

Hallo Pete, bei mir im Wald vertrocknen die Bäume, denen es die letzten 50 Jahre prima ging. Da müssen wir gegensteuern und die fossile Verbrennung eindämmen, anstatt bunte Grafiken hevorzuzaubern, die beweisen, dass dass alles natürlichen Ursprungs ist - um dann anschließend genau gar nichts zu tun.

Jedes Kohlekraftwerk bläst jährlich 10000000 Tonnen CO2 in die Atmosphäre, was eindeutig die Erderwärmung befeuert.

Ich heize CO2 neutral mit Holz, habe in meiner Jugend CO2 freie Kernkraftwerke gebaut und kaufe demnächst ein Elektroauto.

Tust du irgend was um die Lage zu verbessern?

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@gonzo1233

Moin - und hier meine Antwort:

Punkt 1: Die Niederschlagsmenge in Nordeuropa hat sich in den vergangenen 100 Jahren kaum merklich verändert. Es ist im Trend weder trockener noch nasser geworden. Es gab immer mal Jahresausreißer der Trockenheit (wie z.B. 1983, 2003 oder die 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts), aber ein "Trend" ist nicht zu erkennen. Allerdings sorgen großflächige Windkraftanlagen, für die u.a. weite Waldflächen gerodet werden und wurden, aufgrund der Eigendynamik für eine zusätzliche Austrocknung von Bodenflächen. Die werden bei trockenem und warmem Wetter geradezu "angefönt".

Punkt 2: Moderne Kohlekraftwerke haben mittlerweile Co2-Abscheider, zumindest mal in Deutschland. Allerdings nicht in China oder Indien, wo in Zukunft Hunderte davon gebaut werden. Sofern Co2 also tatsächlich die Atmosphäre erwärmt (du kannst dir übrigens immer noch eine Prämie von 100.000,- Euro verdienen, sofern du den allerersten stichhaltigen Beweis dafür lieferst, den es bislang noch nicht gibt), so nützt es überhaupt nichts, in Deutschland 130 Kraftwerke abzuschalten, während nur in China über 600 neue gebaut werden - u.a. mit unseren Steuergeldern zur "Entwicklungshilfe".

3.: E-Mobiltät. Damit kann man sich hierzulande natürlich vortrefflich als "klimaneutraler" Gutmensch inszenieren, denn den Dreck und das Elend, den die Dinger alleine bei der Produktion verursachen, sieht derjenige ja nicht, weil es weit entfernt passiert. Angefangen bei der Förderung der Rohstoffe durch zarte Kinderhände in den Kobaltminen im Kongo, aufgehört bei der noch immer nicht geklärten Entsorgungsproblematik der Batterien.

Was ich persönlich mache? Ich nehme mit gewissem Befremden die Weltuntergangs-Partys wohlstandsverwöhnter Kinder wahr, bin aber ansonsten Realist. Ich muss leben, essen, heizen, wenn es kalt wird - und zur Arbeit fahren. Nicht mehr und nicht weniger. Mein recht neuer Astra Diesel verbraucht nur 4,5 l - aufgrund moderner Kat-Technik ist die Luft, die hinten aus dem Auspuff kommt, meistens sauberer als die der Umgebung. Ich lebe umweltbewusst, was aber mit der Klima-Religion nicht viel zu tun hat. Als Sporttaucher reinigen wir regelmäßig die Uferzonen der Gewässer, die von den Wohlstandskindern mit Müll verdreckt wurden (die wahrscheinlich Stunden vorher noch dafür demonstriert haben, dass ihre Eltern demnächst noch mehr Steuern zahlen sollen). Und zu guter Letzt bin ich schon lange genug auf der Welt, um die Panik- und Weltuntergangsängste nicht allzu ernst zu nehmen, denn davon hatten wir bereits genug. Die Älteren erinnern sich vielleicht noch an das berühmte "Waldsterben", das Ozonloch, die Angst vor einer neuen Eiszeit in den 70ern. Nichts davon ist passiert - und auch die Welt wird nicht verbrennen - keine Sorge!

Good Luck!

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@Petekramer

Astra Diesel ist eine gute Entscheidung, den fahre ich auch.
Diese CO2 Abscheider kenne ich nicht, das muss was neues sein. Hast du da bitte mal einen Link für uns?
Beim Kohlekraftwerk Lünen habe ich den Turbinenschutz in Betrieb genommen. Als ich im Web das Projekt gesucht habe, wurde ich auf Anhieb fündig, der Artikel hatte den Titel: Die 30 dreckigsten Kohlekraftwerke in Deutschland.

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Ich hab mich ne Zeit lang da mal durch alle möglichen Artikel gelesen und muss sagen dass da Meiningen so gespalten sind. Einer macht total Panik dass in 10 Jahren die Erde untergeht, die anderen leugnen den Klimawandel komplett... So... Was stimmt nun? Keine Ahnung!

Ich finde wir könnten generell umweltfreundlicher leben. Muss aber auch wirklich sagen dass das Klima noch nie auf lange Zeit konstant war. Wir kommen rein theoretisch gerade erst aus der Eiszeit raus - offensichtlich wird es dann wärmer. Wie warm und wie schnell es warm werden darf/soll - keine Ahnung. Und das wird auch vermutlich kein Mensch wirklich sagen können. = Mein Standpunkt dazu.

Ist ein interessantes Thema, aber sehr umstritten so wie ich die Erfahrung machen musste.

Man muss jetzt Geld in die Hand nehmen um Vorsorge für Katastrophen zu treffen (zb Auslaufflächen gegen Flutkatastrophen, Bewässerungsanlagen gegen Dürre, Meerwasserentsalzungsanlagen gegen Wasserkappheit, solidere Gebäude gegen Sturm und Hagel,...) , da es unrealistisch ist denn Klimawandel aufzuhalten, klar kann man es versuchen, aber solange die Mehrheit der Weltbevölkerung und Länder an dem Thema nicht interessiert sind, weil für sie die alltägliche Armut, Krieg, Kriminalität und das überwinden dieser lokalen Probleme viel wichtiger sind, werden wir es warscheinlich nicht schaffen und selbst im besten Fall können wir den Anstieg des globalen CO2 Ausstoßes höchstens etwas abbremsen, aber einen weiteren Anstieg verhindern oder gar ein Absenken des Globalen CO2 Ausstoßes ist zum jetzigen Zeitpunkt unrealistisch.

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