Wie steht ihr zum gendern?

Das Ergebnis basiert auf 117 Abstimmungen

Ich mache es nicht, mich stört es wenn andere es machen 59%
Ich mache es nicht, mich stört es nicht wenn andere es machen 19%
Ich mache es, mich stört es nicht wenn andere es nicht machen 12%
Sonstiges 7%
Ich mache es, mich stört es wenn andere es nicht machen 3%

Gendern sagt mir nix. Wie ist denn die deutsche Bezeichnung dafür?

Das ist eine Art anstatt des Generischen Maskulinum Alternativen zu benutzten in denen mehrere Geschlechter erwähnt werden, so wird bspw. aus Helfer > Helfer*innen oder HelferInnen

Ja, aber was ist die deutsche Bezeichung dafür? Geschlechtlern?

Das ist ein Anglizismus

36 Antworten

Ich mache es, mich stört es nicht wenn andere es nicht machen

Man gendert sie sprach eigentlich immer, wenn man Personen so beschreibt, dass es Rückschluss auf eine Genderidentität gibt. Fußballer ist beispielsweise männlich gegendert. Ich finde (und wissenschaftliche studien belegen es) wenn man von Fußballern spricht, denkt kaum jemand an eine Person, die weiblich oder Inter ist.

Wenn ich alle meine, die Fußball spielen ist es also korrekt sich so außudrücken, dass auch alle gemeint sind: Fußballer_in.

Wenn man das nicht macht stört es mich, weil man oft beispielsweise von Ärzten spricht obwohl eigentlich Ärtzt_innen gemeint sind. Durch das generische Maskulinum Gendert man alle weg, die keine Männer sind. Das ist doch einfach Ausdruck von gemeiner Unterdrückung!

Finde Ich jedenfalls.

Woher ich das weiß:Hobby

mir ist aufgefallen ich habe falsch abgestimmt aber das kann man leider nicht nochmal ändern. Wollte: Ich mache es, mich stört es wenn andere es nicht machen

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Sonstiges

Ich mache es manchmal und es stört mich nicht, wenn andere es machen, ich finde es nur irgendwie unnötig. Es wäre irgendwie cooler, wenn man einfach eine Form für alles nimmt und es alle anderen gar nicht mehr gibt, so wie im Englischen. Dann müsste man auch nicht mehrere Formen aufzählen und sich nicht über die verschiedenen Formen des Genderns streiten. LG

Ich mache es nicht, mich stört es nicht wenn andere es machen

Mir egal wie andere es machen. Kann jeder machen wie man es mag. Ich finde es zwar befremdlich und oft Klingt das gesprochene gendern eher nach generischem Feminin.

Ich persönlich mache da aber nicht grossartig mit. Ich nutze endweder generisches maskulin oder alternative worte wie z.b. Person.

Ich mache es nicht, mich stört es wenn andere es machen

Hallo,

gendergerechte Sprache ist in meinen Augen so unnötig, wie ein Kropf! Als hätten wir nicht genug andere, wesentlich größere Probleme!

Deshalb gendere ich auch nicht. Ich habe keine Probleme mit dem generischen maskulin - warum auch? - spreche und schreibe den Genderstern (auch) nicht, und es nervt mich ungemein, wenn ich Nachrichtensprecher und Fernsehmoderatoren ihn aussprechen höre - was heißt aussprechen, es ist ja vielmehr eine Kunstpause.

Ganz ehrlich käme , ich korrigiere, komme ich mir mit diesem Gegendere ziemlich vera....t vor. [Sie A...h, ist auch nicht höflicher als Du A...h.]

Schade, dass viele Menschen so wenig Selbstbewusstsein an den Tag legen, dass sie nicht über dieser Diskussion stehen.

Wir brauchen mehr als nur "Lippenbekenntnisse". So beträgt laut statistischem Bundesamt der Verdienst-Unterschied zwischen Mann und Frau in manchen Bereichen immer noch 21 % oder sogar mehr. (https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Arbeitsmarkt/Qualitaet-Arbeit/Dimension-1/gender-pay-gap.html)

AstridDerPu

 - (Politik, Deutsch, Sprache)
Ich mache es nicht, mich stört es nicht wenn andere es machen

Ich kann verstehen, wo die Gleichberechtigung herkommt und dass es von einigen so gewünscht oder für angebracht betrachtet wird.

In meinem Umfeld ist jedoch klar, was ich mit der neutral gemeinten "männlichen" Form meine, und zwar alle Betroffenen.

In offiziellen Schreiben oder wenn ich mal etwas ausführlicher und sachlicher schreibe, dann läufts bei mir meist auf ein "Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter" heraus. Auf Sternchen, Unterstriche etc. will ich eigentlich verzichten.

Gleichberechtigung herrscht längst, es geht eigentlich um Gleichstellung.

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Das Problem bei "Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen"ist das es nur Frauen und Männer anspricht.

Und jetzt denkst du dir wahrscheinlich was ist das denn für ne scheiße, aber ich finde dann kann man auch gleich gar nicht Gendern also Mitarbeiter sagen. Mitarbeiter*innen spricht alle an nicht nur Männer und Frauen :)

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@NadjaJenny

Ja, das verstehe ich. Meine Frage dazu wäre nur, wenn ich eine diverse Person (oder eine andere nicht-männliche oder -weibliche) ansprechen möchte, wie würde bei Mitarbeiter dann die korrekte Formulierung lauten?

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@KevinHP

Also bei den meisten diversen Personen habe ich schon "Mitarbeiter*in" gehört das Spricht man dann Mitarbeiter in aus.

Manche bevorzugen auch einfach Mitarbeiter, aber bei den Meisten Mitarbeiter*in. Es ist wichtig die Person dann einfach zu fragen :) und wenn n ihr dann kannst du auch einfach Mitarbeiter*in sagen das passt immer glaube ich. :D

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@NadjaJenny

Okay, danke. Ich finde diese Aussprache sehr gewöhnungsbedürftig. Wenn mir eine Person sagt, wie sie angesprochen werden möchte, respektiere ich das und würde es auch anwenden, aber allgemein halte ich es für übertrieben, weil es die eigentliche Betonung "zerstört".

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