Wie steht ihr zu Religionen an sich?

Das Ergebnis basiert auf 25 Abstimmungen

Mir egal kann jeder machen was er will. 40%
Es gibt keinen Gott 36%
Man sollte die Gemeinsamkeiten in allen Religionen suchen 12%
Alle Religionen sollten abgeschafft werden 4%
Alle Religionen verbieten 4%
Man sollte alle Religionen zu einer einzigen vereinen. 4%
Scientology ist die einzige Religion die funktioniert 0%

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Religionen sind vielen Menschen ein Dorn im Auge... ohne Religionen würde es bei weitem weniger Tode geben!

"Das Wort Gott ist für mich nichts als Ausdruck und Produkt menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger aber reichlich primitiver Legenden. Keine noch so feinsinnige Auslegung kann (für mich) etwas daran ändern."

Albert Einstein

Verbote haben noch nie was gebracht... Alkoholverbot in den USA, jetziger Umgang von Drogen mit der Politik. Man sollte eine offene, gleichgestellte und friedliche Lösung finden, bei der sich alle gegenseitig akzeptieren und in Frieden miteinander leben können

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@LIF3MAU5

Nein, tatsächlich nicht. Das Betäubungsmittelgesetz ist das beste Beispiel dafür. Der geringste Teil der Bevölkerung hält sich daran. Und auch an ein Verbot von Religionen wird sich nicht gehalten werden. Sie wird nur noch unkontrollierter, weil dann viele geheime Sekten entstehen würden, die weitaus gefährlicher sind.

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@HimeDaddy867

Geheime Sekten gibt es bereits weltweit. Man könnte es einführen aber es bringt so oder so nichts. Der Mensch macht eh was er möchte, statt sein Hirn vorher einzuschalten.

Schade das die Regelung der kosmischen, universalen Gesetze da nicht eingreifen kann um all dem Trauerzug einem Ende zu setzen.

PS: Ich bin in einem christlichen Elternhaus aufgewachsen, ich war froh als ich selbst entscheiden konnte. Mir wurde dieser Mist schon beinahe aufgezwungen!

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@LIF3MAU5

Ich sage nicht, dass du oder alle Menschen religiös sein müssen. Aber jeder sollte FREI entscheiden können, solange er damit niemandem schadet. Natürlich gibt es schon Sekten die durchaus gefährlich sind. Allerdings sind diese im Gegensatz zu den "richtigen" Religionen sehr schwach vertreten und haben kaum "Macht". Das würde sich aber durch Verbote ändern und es würde vermutlich sowas entstehen wie "Religionskriminalität" und Menschen, die eigentlich nur friedlich glauben wollen werden bestraft, obwohl sie niemandem was tun

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@HimeDaddy867

Wenn der Mensch über alles im Universum FREI entscheiden könnte, würde das so oder so nur im CHAOS enden.

Daher sehe ich die Notwendigkeit in sinnlosen Dingen wie etwa der Religion ein weltweites Verbot zu verhängen.

Sicherlich würde dadurch keine Religionskriminalität ansteigen, wenn es wie jedes andere Gebot im BGB etc. aufgeführt wird. Aber jeder ist da anderer Ansicht. Außerdem sieht der Trend auch so aus, das sich Religion selbst abschafft. Zum Wohle der Menschheit, die doch eigentlich sich weiterentwickeln sollte, statt anders herum.

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@LIF3MAU5

Teilweise gebe ich dir sogar Recht. Trotzdem bringen Verbote nichts. Gerade der von dir geschildete Trend beweist sogar eher meine Aussage. Du brauchst keine Verbote, wenn Religion von alleine zurückgeht.

Du verdrehst meine Worte einfach komplett. Ich sagte, jeder soll selber entscheiden woran er glaubt SOLANGE er damit NIEMANDEM schadet. Du drehst das so hin, als würde ich sagen, dass jeder töten und rauben darf wann er will.

Zudem hat Religion auch positive Aspekte. Ich selber bin kein bisschen Religion, aber die Vorstellung an einen Himmel hat mir sehr weiter geholfen und Hoffnung gegeben als mein Vater gestorben ist.

Du hast einfach eine beschränkte Sicht auf die Welt und willst alles mit Verboten, Regeln und Regulierungen kontrollieren, aber die Tatsache, dass es immer noch Kriminalität gibt zeigt, dass Gesetze NIEMANDEN davon abhalten etwas zu tun.

Natürlich braucht es Gesetze und eine Strafverfolgung um das gemeinsame Leben zu regeln, aber Verbote bei Sachen wie Drogen oder Religion bringen einfach nichts, denn die Leute die beispielsweise Marijuana konsumieren wollen, tun es sowieso und die, die es nicht tun wollen tun es auch dann nicht, wenn es erlaubt wäre. Und genau so verhält es sich mit Religionen. Du selber willst kein Mitglied einer Religion sein, obwohl es erlaubt ist und die Leute die glauben wollen werden es auch nach einem Verbot noch tun. Es würde also nichts bringen und die Sache vermutlich sogar verschlimmern, da radikale Religionsgruppen auf einmal mehr Zustimmung bei anderen Religionsanhängern bekommen würden, da diese natürlich wieder glauben dürfen wollen...

Du bist (anscheinend) nicht religiös, aber das bist du nicht, weil es dir verboten ist, sondern weil du es einfach nicht willst und das ist auch okay. Aber lass doch Leute, die an einen Gott und Himmel glauben wollen, diesen Glauben, solange sie dir und anderen Menschen damit nicht schaden...

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@HimeDaddy867

Ich verdrehe hier gar nicht's, du verstehst es nicht wirklich. Ist aber auch nicht schlimm, lass es mich dir daher nochmals anhand eines einfaches Beispieles erklären:

Ein Verbot das sich darauf bezieht, das Allgemeinwohl des Menschen zu schützen, in dem es sinnvollerweise etwas verbietet, was nicht richtig funktioniert, da es immer wieder zu Kriegen und Amokläufe führt, ist, wenn man es richtig erklärt, für jeden Menschen mit Respekt auf ein friedvolles Miteinander zu erachten zu befolgen.

Nun zur Thematik, ob Religion den nun wirklich Sinn macht und gleichzeitig meine Antwort auf deine Antwort bezogen auf den Fragesteller (Hekel659):

Diese Vorstellung kann auch ganz anders aussehen, als Beispiel: (D)Meine Katze ist nicht meine Katze, sie gehört niemanden, deswegen darf sie gehen, wann sie möchte und wie es die Natur für sie vorsieht bzw. die Ereignisse/Geschehnisse.

Hätte man dir das damals so richtig erklärt, hättest du es auch als hilfreich angenommen.

Religion ist das übrigens ganz und gar nicht. Religion kann auch nicht helfen echte Ängste oder Probleme zu überwinden/zu beseitigen (im Gegenteil wie man auch bereits beobachtet hat).

Wie wir wissen, ist nach dem tatsächlichen Eintritt in den nicht mehr bewussten Todeszustand nichts mehr außer Vergänglichkeit und der Körper jedes Lebewesen beginnt den natürlichen Zerfallprozess ...

Unsere DNA könnte da aber den entscheidenden Schlüssel für die Zukunft sein. Wenn diese luftdicht über Jahrtausende eingeschlossen war, kann aus ihr eines Tages etwas Neues entstehen, neues Leben. Das ist das Gesetz des Universums und das kann weder der Mensch noch sonst jemand ändern. Auch Religion wird irgendwann Geschichte sein, das garantiere ich dir mit 100% Sicherheit.

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@LIF3MAU5

Deine Argumente sich richtig und stark. Du wendest sie nur falsch an.

Du argumentierst für Aufklärung, nicht für Verbote... Alles was du sagst funktioniert auch ohne Verbote. Und ja, das Leben ist vergänglich, aber du brauchst kein Religionsverbot dafür. Das ist der falsche Weg.

Schade, dass du, trotz deiner sehr beeindruckenden Ansicht zu Aufklärung doch so falsch liegst.

Und ja, ich kann mir auch gut vorstellen, dass Religion irgendwann Geschichte sein wird. Allerdings braucht es gerade deshalb auch kein Verbot. Es ist viel wirksamer, wenn sich Religion selber langsam aus den Köpfen der Menschen verabschiedet, Menschen aufgeklärt werden, anstatt es knallhart mit einem Verbot kontrollieren zu wollen. Deiner Ansicht passiert es doch sowieso, also lass diesen "Übergang" doch friedlich und langsam geschehen.

Denn wenn du Menschen was verbietest, dann werden sie dir nämlich nicht zuhören wollen, obwohl du sogar Dinge sagst die echt gut sind...

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@HimeDaddy867

Ein Gesetz ist nicht's anderes als eine Argumentation, bezogen auf das auszuführende Verbot... Was soll daran nicht verständlich sein?

Lieber ein Verbot und Hinweis, als gar keines. Wer weiß ob es dann ggf. nicht schon zu spät dafür sein wird.

Menschen werden aufhören, wenn man etwas verbietet, es ihnen verständlich erklärt, und sie dann weiterhin nicht beachtet, sie es aber trotzdem nicht einhalten, um dann später zu bemerken, das es doch richtig war...

So war es schon immer und wird es immer auch so bleiben, bis eines Tages eine hochentwickelte Spezies, ähnlich dem Menschen, den alten Menschen für immer verdrängt.

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@LIF3MAU5

Menschen werden aufhören, wenn du es ihnen verständlich erklärst. Wenn du es ihnen verbietest werden sie dir nicht zuhören wollen. Guck dir doch mal die Drogenlage an. Die Leute nehmen doch trotz eines Verbotes Drogen. Es ändert nichts an der Sache. Aufklärung alleine reicht. Ich selber nehme kein Meth, einfach weil es mir schaden würde und deshalb würde ich es auch nicht nehmen, wenn es erlaubt wäre. Die Leute, die es allerdings nehmen wollen, nehmen es TROTZ des Verbotes. Ein Verbot ist nicht notwendig und eher kontraproduktiv, da es dann schwieriger ist, Leute zu finden die dir zuhören wollen. Gerade bei einem Thema wie Religion, das trotz eines Rückgangs immer noch sehr stark in der Gesellschaft vertreten ist. Unsere Gesetze leiten sich ja sogar teilweise aus christlichen Werten und Wertevorstellungen ab.

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@HimeDaddy867

Das Drogenthema ist etwas völlig anderes, dass ist wie wenn man Äpfel mit Birnen vergleicht, da sind wir bei einem Gesetz, mit Strafe! Ich tendiere zu Verbot, kommt.vom gleichen Wort wie Gebot, ein Hinweis der es "ersichtlich" erklärt. Ist ja auch keine Theorie. Wer sich nicht daran hält, ist selbst daran verschuldet. Ich erkläre und weise darauf hin. Je nachdem kann es ein Verbot, Gebot oder ein Hinweis sein, erst den Blickwinkel betrachten, dann darüber urteilen. Trotzdem war es interessant, zu sehen, wie viele außer dir, das Thema "Verbot" irrtümlich betrachten.

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Ich sehe das so, dass, sofern es keine Anfeindungen zwischen Leuten verschiedenen Glaubens (und damit meine ich nicht nur andere Religionen, sondern auch schon andere Konfessionen) gibt und die Leute innerhalb derselben Glaubensgemeinschaft nicht von anderen eingeschränkt werden, ich Religionen als durchaus in Ordnung finde.

Ich selbst glaube auch an Gott, richte mich insbesondere nach dem, was Jesus als zu leben lehrte und auch vorgelebt hat, was bedeutet, dass ich so gut es mir möglich ist, entsprechend der Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft und Vergebungsbereitschaft lebe, jedem die eigene Entscheidungsfreiheit zugestehe, aber auch erwarte, dass man selbige mir zugesteht.

Man könnte zwar Religionen verbieten, aber es würde nicht wirklich etwas nutzen. Niemand kann die Leute davon abhalten, dass sie etwas glauben. Und wenn sie es nicht in öffentlichen Gruppen in Form von Gemeinschaftsversammlungen teilen dürften, würden sie sich halt in einem privaten Rahmen treffen. Das gab es schon als es noch gar kein Christentum gab.

Vieles würde zur Klarheit führen, wenn man Gemeinsamkeiten zwischen Religionen ergründen würde. Und vielleicht würde dies auch zur Bereicherung der verschiedenen Religionen führen. Ob es aber dazu führen würde, dass es schlussendlich nur noch eine Religion gäbe, wage ich eher zu bezweifeln, denn es gibt ja auch Unterschiede zwischen den Religionen.

Und dass Scientology die einzige Religion sei, die funktioniert, kann nur ein extrem schlechter Scherz sein. Scientology ist eher ein Inbegriff für das moderne Verständnis des Wortes Sekte und selbst darin ist diese (keine Ahnung, wie man das anders nennen soll als) Sekte noch das übelste Glanzbeispiel, was mir irgendwie bekannt ist.

Dass jeder machen könnte, was er oder sie will, halte ich aber nicht für eine so grandiose Idee. Gesetze haben sowohl im Staat durchaus eine Daseinsberechtigung, wie auch beispielsweise die Bibel ihre Gebote hat, denn ohne solche könnte ein zivilisiertes, gesellschaftliches Miteinander kaum möglich sein. Auswüchse wie beispielsweise Ehrenmorde und ähnlichen Blödsinn, zeigen deutlich auf, wozu der Missbrauch von übermäßiger Wertefreiheit führen kann.

Mir egal kann jeder machen was er will.

Religionen haben viele negativen Eigenchaften und haben viel unnötiges Leid über diese Welt gebracht aufgrund von kleinen Meinungsverschiedenheiten...

Trotzdem bin ich für absolute Religionsfreiheit. Jeder Mensch soll daran glauben, woran er will, solange er niemandem damit schadet oder nervt. Religion kann Menschen nämlich auch in schwierigen Phasen helfen oder Hoffnung geben.
Als meine Katze gestorben ist als ich noch ganz jung war, hat es mir sehr geholfen mir vorzustellen, dass sie jetzt im Himmel auf mich wartet, obwohl ich selber kein bisschen religiös bin und auch nie war. Allerdings hat mir diese Vorstellung sehr geholfen, als ich noch jünger war.

FAZIT: Solange du mit deinem Glauben niemandem schadest, niemanden diskriminierst oder nervst und alle Religionen es schaffen sich gegenseitig zu akzeptieren und zuzulassen und in Frieden leben können, finde ich das absolut okay!

Mir egal kann jeder machen was er will.

Ich bin kein fan davon, dass Religion nach wie vor eine so starke Rolle im Alltagsleben spielt und beispielsweise schon wehrlosen Kindern eingeimpft wird.

Ansonsten bin ich der Meinung, dass jede Religion ausgelebt werden darf, die sich mit den übrigen Gesetzen des Landes verträgt.

An diejenigen, die ein Religionsverbot für sinnvoll halten: es funktioniert nicht. Im Gegenteil, mitunter kommt es sogar zu einem Rückschlag: in Russland ist die christlich-orthodoxe Kirche heute wieder sehr mächtig und beeinflusst die öffentliche Meinung sowie die Gesetzeslage (die Gesetze gegen "Homosexuellen-Propaganda" gehen unter Anderem auf kirchlichen Druck zurück). Und das alles trotz mehreren Jahrzehnten atheistischer Sowjetunion, massenweise hingerichteter Priester und brennender Kirchen unter Stalin.

Verbote sind immer schlecht und sollten ausschließlich als allerletzte Waffe in einer Ausnahmesituation genutzt werden.

Mir ist mein Glaube sehr wichtig. Ich finde es schön, wenn Menschen aus ihrem Glauben Hoffnung, Trost und Kraft schöpfen können. Ein solcher Glaube kann das Leben meiner Meinung nach sehr bereichern. Der christliche Glaube kann eine Motivation sein, sich für Frieden und Gerechtigkeit einzusetzen.

Ich bin Christ. Gott liebt Dich. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Ich finde am Christentum u.a. schön, dass man an einen liebenden, gnädigen Gott glaubt und das die Nächstenliebe sehr wichtig ist.

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