Ich weis nicht so recht. 

Natürlich sind die jüngsten Geschehnisse kritisch zu betrachten. Darüber muss man nicht diskutieren, denke ich. 

Aber andererseits muss man auch sehen, dass Erdogans Ziel, die Zusammenführung der gesamten Islamischen Welt beinhaltet. 

Und das die Türkei dabei, sozusagen die Führungsrolle innerhalb aller muslimischer Staaten hätte. Ich könnte mir deshalb vorstellen, dass das gerade den Fundamentalistischen Islam etwas mäßigen könnte.

Naja und hinzu kommt, dass es nicht unwahr ist, dass der Westen vor allem auf die Menschlichen, wie auch Materiellen Ressourcen in den Islamisch geprägten Ländern aus ist. 

Ich denke es wäre das Beste, wenn die Türkei in die EU aufgenommen würde. Den dies würde einerseits die Türkischen Regierung unter Erdogan, in einem Engen Rahmen halten. (Durch die Auflagen der EU an ihre Mitgliedsstaaten).

Und andererseits könnte die Türkei, wie ich schon sagte, eine Art Führungsrolle für die Islamisch geprägten Staaten sein. (Die Türkei wäre sozusagen der Mittelsmann zwischen Abendland und Morgenland.) 

Leider muss ich aber auch zugeben, das dass in der momentanen Situation, mehr utopischer Wunschgedanke, als eine realisierbare Lösung ist... 

Mal sehen wie es sich weiterentwickelt...

Ps.

Um meine Antwort nachvollziehen zu können, müsst ihr beachten, dass ich vor allem den Frieden und die Verständigung zwischen dem Westen und der Islamischen "Welt" im Sinn habe...

Und noch etwas! 

Ich denke, dass es vielleicht eine Möglichkeit sein könnte, die Türkei als EU Mitgliedstaat auf Probe, in die EU einzugliedern. Man würde dann der Türkei, quasi eine Art Probezeit von 2 - 3 Jahren geben. Damit sie in dieser Zeit alle Fortsetzungen die  EU umsetzen und erfüllen kann. Um dann letztenendes nach bestandener "Probezeit", sie sls vollwertiges EU Mietglied aufzunehmen... 

(Nur so ein Gedanke, der mir gerade noch in den Sinn kam...)

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Gar nicht.

Der Mann ist ein innertürkisches Problem.

Ich habe heute früh Interviews im Morgenmagazin gesehen, mit Leuten in Istanbul und in Deutschland, die ganz begeistert sind, weil endlich mal einer durchgreift.

Auch wenn das natürlich keine representative Umfrage war, so scheint es doch die Ansicht von vielen Türken zu repräsentieren.

Der Mann ist ein innertürkisches Problem.

Der Mann ist mindestens ein europäisches, wenn nicht sogar weltweites Problem.

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@Crack

Was ist dann Kim Jong Un?

Erdogan wird für mich zu einem Problem, wenn die Türkei aus der Nato austritt und er auf die Idee kommt einem europäischen Land den Krieg zu erklären.

Solange er seine Landsleute drangsaliert, ist er ein innertürkisches Problem.

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Menschlich betrachtet sehr interessant. Würde gern sehen, was in seinem Kopf vorgeht, aber wahscheinlich würde man da nicht viel sehen, das irgendeinen Sinn macht.

Ich sehe in ihm einen machtgeilen kleinen Möchtegern-Sultan, dessen Nation größtenteils aus Menschen besteht, die sich für ihn vor Panzer werfen und ihm folgen, ohne einmal selbst drüber nachzudenken. Er steuert alles und jeden, manipuliert die Medien (noch mehr als es bei uns der Fall ist) zu seinem Gunsten.

Vor allem lustig ist, dass er Europa Kritik an der Türkei verbietet, sich aber trotzdem in Angelegenheiten Deutschlands einmischt (Böhmermann, Gülen) etc.

Der Putsch war 100-pro auch inszeniert. Wieso sollte er sonst neben dem Militär plötzlich so viele Anwälte und Professoren an Schulen und Universitäten entlassen? Na? Schon komisch, oder?

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