Wie steht ihr zu dem Ausländeranteil in Deutschland und der leider oftmals fehlenden Integration?

9 Antworten

Grundsätzlich: Deutschland darf, auch wenn Fehler gemacht worden sind und weiterhin gemacht werden (s. u.), stolz sein auf sein Engagement, den Flüchtlingen, die aus Krisengebieten kommen und deren Leben sowie Gesundheit bedroht ist, eine Zuflucht und ein Auskommen zu gewähren und wenigstens an manchen Orten im Lande ein menschliches Miteinander zu leben.

Allerdings hat Deutschland auch Fehler gemacht. Denn die sog. "Flüchtlingswelle" war schon lange absehbar. Die Politiker hätten also schon längst Vorsorge treffen müssen, gewisse Reserven an Geld und allem Notwendigen für die Aufnahme und Versorgung der Menschen, die zu uns fliehen, zu schaffen. Eine gerechte Verteilung der Flüchtlinge auf alle Kommunen in Deutschland hätte ebenfalls schon vor Zeiten geplant und zwischen Bund, Ländern und Kommunen abgestimmt sein können. Die Verantwortlichen haben geschlafen!

Ein weiterer Fehler war, die jetzt beklagten Ausschreitungen des rechtsradikalen Mobs nicht einzuplanen. Genügend Polizeikräfte, sozusagen mobile Einsatzkommandos, hätten zum raschen Eingreifen überall in Deutschland bereitstehen und vorbereitet werden müssen. Schließlich ist das rechtsradikale Verhaltensmuster nicht erst seit ein paar Wochen bekannt! Rechtsradikale Verbrecher müssen den Rechtsstaat fühlen lernen!

Auf einen Punkt sei in diesem Zusammenhang noch hingewiesen, der auch auf die Zustände in Parallelgesellschaften abhebt: Kriminelle jeder Art - und das betrifft auch deutsche Kriminelle - müssen härter und konsequenter bestraft werden als bisher; und wer kein Deutscher ist und das Gastrecht missbraucht, muss Deutschland verlassen! Auch hier sind die Politiker gefragt, sinnvolle Lösungen im Interesse aller friedlichen und gesetzestreuen Menschen, seien sie Deutsche oder Flüchtlinge oder Migranten, zu finden.

Als Fehler zu bezeichnen ist auch die mangelhafte Ausstattung mit Personal und Raum für die Bearbeitung der zahlreichen Asylanträge. Personen, die einen Asylantrag stellen, müssen innerhalb weniger Wochen ihren Bescheid bekommen und im Falle der Ablehnung umgehend abgeschoben werden, damit Platz für die Menschen, die wirklich unsere Hilfe brauchen, frei wird.

Angesichts der hohen Zahl an Menschen, die auf lange Zeit bei uns bleiben werden, muss die Politik Geld an die Hand nehmen, um diese Menschen dauerhaft bei uns zu integrieren, den Kindern eine Schul- und Berufsausbildung und Erwachsenen Qualifizierung für den Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Nach langer Aufenthaltsdauer sollten die Integrierten auch keine Abschiebung mehr zu befürchten brauchen! Integration ist wesentlich, um auch die Akzeptanz für Flüchtlinge in unserer leider mit pauschalen Vorurteilen beladenen Gesellschaft zu erhöhen. Nachlässigkeiten des Staates wie in der Vergangenheit führen sonst zu weiteren Parallelgesellschaften wiez. B. in Duisburg, Essen und anderen Städten, die derzeit in den Medien mit Recht kritisiert werden. Aber auch das deutsche Volk steht in der Pflicht, seine Politiker zu unterstützen und sich mehr darum zu bemühen, den Menschen, die zu uns kommen, zu helfen, sich in Deutschland zurecht zu finden. Nur durch menschliche Kontakte lassen sich dumme Voruteile abbauen!

Unsere Politiker arbeiten mit Recht daran, die Flüchtlingsfrage in die übergeordnete Verantwortung der EU zu legen und die Solidarität aller EU-Staaten einzufordern. Sie sollten sich unter keinen Umständen davon abbringen lassen. Solidarität mit Menschen, die in Not sind, muss eine Gemeinschaft, die auch eine Wertegemeinschaft sein will, gemeinsam lösen. Diese Wertegemeinschaft darf sich nicht nur in guten Zeiten als Anspruch, sondern muss sich gerade in problematischen Zeiten als Wirklichkeit ohne Wenn und Aber darstellen! Unsolidarische Länder haben jedes Recht auf Solidarität der anderen EU-Länder verwirkt.

MfG

Arnold

Zunächst einmal musst du zwischen Ausländern und Menschen mit Migrationshintergrund unterscheiden. Die nationale Identität wird von jedem Selbstbestimmt. Marxloh kann aber trotzdem sicherlich einen sehr hohen Ausländeranteil haben. Soziale Schwäche bedeutet bei Menschen mit Migrationshintergrund meist auch die Unfähigkeit zur Integration. Das mit den 40% aller "Ausländer" aus Deutschland kann ich mir nicht vorstellen, aber egal. Armuts- bzw. Wirtschaftsflüchtlinge gibt es in Deutschland fast keine. Das es anders sei, ist eine Behauptung einiger Rassisten. Ich will damit nicht sagen, dass du ein Rassist seist; du bist aber zumindest darauf reingefallen. Wirtschaftsflüchtlinge werden in der Regel abgeschoben und das ist auch richtig so. Sie verschwenden die Mittel, die nur den Menschen zustehen sollten, die wirklich Krieg und/oder Verfolgung erlebt haben. Diese Mittel bestehen aus Zeit und Geld. Das Integrationsproblem einiger/mancher hängt vom Wohlstand der Menschen und von der Offenheit der Gesellschaft ab. Solange qualifizierte Personen mit Migrationshintergrund auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt werden und auch diejenigen, die sich als Deutsche verstehen, nicht als Deutsche akzeptiert werden, wird dieses Problem unverändert bestehen. Das soll natürlich keine Ausrede für die integrationsunfähigen Mitbürger sein. Sie selbst müssten sich trotz der Widerstände richtig verhalten und keine Belastung für unsere Gesellschaft darstellen.

Kann es sein, das Du Dir in Deiner Frage selbst widersprichst???

....auch eine rechtsradikale Antwort wäre eine Meinung, oder nicht?

Ich weiss zwar nicht, welche Reportage Du gesehen hast, aber in Marxloh heissen Bürger Flüchtlinge willkommen, sammeln Spielzeug, Kleider und kochen. Dort protestieren keine Na....s gegen Flüchtlingsunterkünfte wie in Heidenau! Diese "Dünnbrettbohrer" vergessen, das sie selbst meist halbe Ausländer sind, weil ihre Eltern/Großeltern im 2. Weltkrieg ebenfalls Flüchtlinge waren und froh waren, wenn sie Hilfe bekamen!

Warum halten wir es nicht wie z.B. die Norweger: Du nix können Sprache? Schreiben und lesen auch nix? Du nix Arbeit? Du nix Wohnung? Du kummst hier net rein, Basta! Oder Dubai: Wer als Einwanderer keine Arbeit hat, muß das Land innerhalb von 4 Wochen ( oder waren es gar nur 2? Bin mir nicht ganz sicher... ) verlassen!

Wirtschaftsflüchtlinge, die keine Chance auf Asyl haben, sollten gleich wieder dorthin verduften, wo sie hergekommen sind,- ohne Rückfahrkarte! Nicht erst Wochen und Monate hin und her geprüft und Sozialleistungen "spendiert", sondern gleich ab in Zug oder Bus uuund Tschüß! Dann wäre auch Platz für "echte" Kriegsflüchtlinge, die alles verloren haben! Wieviele Häuser/Wohnungen stehen leer? Wieviele Privatleute wären bereit, Flüchtlinge bei sich aufzunehmen? Warum müssen alle Flüchtlinge nach Deutschland und werden nicht gerecht auf alle EU Staaten verteilt?

Für seine Herkunft kann niemand etwas: Jeder ist Ausländer,- fast überall!!!

Wie hieß das Buch von Thilo Sarrazin? Deutschland schafft sich ab! Leider hatte er wohl Recht.....

In manchen Städten kommt man sich als Deutscher doch schon selbst vor, wie ein Ausländer,- im eigenen Land! Burka, Kopftuch, Turban wohin man schaut. Wenn ich mir z.B. in Antalya einen Altersruhesitz kaufe, kann ich zu meinen türkischen Nachbarn auch nicht sagen: "Wenn Du mit mir reden möchtest, mußt Du deutsch sprechen!". Dann sagen die - logischer Weise - auch: "Hat der´n Rad ab? Wir sind in der Türkei und hier reden wir türkisch!". In islamischen Ländern kann ich auch nicht in Badehose und Flip-Flops eine Moschee besichtigen und muß mich den örtlichen Gegebenheiten und Gesetzen beugen...

Das beherrschen der Sprache in Wort und Bild ist das A und O für eine erfolgreiche Integration. Dann bekommt man auch leichter Arbeit und eine Wohnung und dann kann man sich integrieren....

Ich meinte mit rechtsradikal keine nazistischen Äußerungen, Pardon wenn ich mich falsch ausgedrückt habe. Ich spreche außerdem nicht von kriegsflüchtlingen, ich stehe voll und ganz dahinter, dass diese Flüchtlinge aufgenommen werden und Hilfe erwarten können. Meine Frage hat sich ausschließlich auf Zuwanderer/wirtschaftsflüchtlinge bezogen.

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