Wie steht ihr zu Cannabis(1)?

5 Antworten

Ich hab gute Erfahrungen damit gemacht.

Leider erst kürzlich eine etwas schlechtere, da ich Jahre nicht mehr geraucht habe, dann trotzdem nicht widerstehen können, ein paar Züge genommen... Hab dann leichte Panik bekommen und Herzrasen, etwas Schoko gegessen und gut war.

Also im großen und ganzen war alles sehr positiv.

Gemischt.

Cannabis kann super entspannend wirken. Der Schlaf auf Cannabis ist in der Regel auch tiefer und angenehmer. Es scheint Träume zu intensivieren, ein netter kleiner Nebeneffekt.

Negativ fallen mir leider die auftretenden Angstzustände auf, die mit dem Konsum einhergehen. Auch wird man durch regelmäßigen Konsum antriebslos und lustlos.

Es hat, wie jede Droge, seine Pros und Kontras. Leider finde ich, überwiegen bei Cannabis die Negativpunkte.

Illegal sollte es dennoch nicht sein. Ein Konsument, der kiffen möchte, bekommt sein Gras. Allerdings gestrecktes Gras zu horrenden Preisen. Durch eine Legalisierung könnte man dies verhindern und zusätzlich Steuern eintreiben.

Aber der dumme, dumme Staat möchte davon nichts wissen.

Drogen sind in jeder Form schlecht. Verbieten würde ich es aber nicht. Soll jeder selbst entscheiden, solange man niemanden anderes schädigt.

Wenn man dadurch aber krank wird oder einen Schaden bekommt, sollte nicht die Gesellschaft dafür bezahlen.

Jeder sollte mit den Konsequenzen seines Handelns leben.

Drogen sind weder gut noch schlecht. Welche Auswirkungen Psychoaktive Substanzen auf den Körper und den Geist haben ,oder ob überhaupt Auswirkungen entstehen, hängt IMMER mit dem Konsummuster der jeweiligen Person der jeweiligen Substanz zusammen.

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@FloraFinia17

Nein, psychoaktive Substanzen blockieren immer Synapsen. Wenn man also grade keine Krankheit hat, bei der chemische Botenstoffe zu viel oder zu wenig vorhanden sind, sind sie immer schädlich.

Wie stark es schädlich ist, hängt natürlich vom Individuum ab.

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@melman86c

1. Die Signalverarbeitung funktioniert nicht mehr richtig.

2. Der Körper reagiert darauf, indem er einige Botenstoffe mehr und andere weniger produziert. Dies kann zu einer dauerhaften Fehlproduktion führen. Ähnlich wie die kleinen Eier bei Bodybuildern, die Steroide nehmen.

3. Abhängigkeit von den Substanzen.

4. Das Gehirn kann Körperfunktionen nicht mehr richtig steuern.

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@meppper

"Der Körper reagiert darauf, indem er einige Botenstoffe mehr und andere weniger produziert. Dies kann zu einer dauerhaften Fehlproduktion führen. Ähnlich wie die kleinen Eier bei Bodybuildern, die Steroide nehmen."

Wie wird denn beispielweise die Signalverarbeitung bei Kaffetrinkern dauerhaft gestört? Dort bilden sich ja nach einiger Zeit mehr Adenosin-Rezeptoren, da Koffein diese dauerhaft besetzt bei hohem Kaffekonsum. Man kann doch nicht Steroide auf alles andere übertragen, was irgendwas im Gehirn auslöst. Aber du schreibst ja selbst "kann". Jetzt musst du nur noch darlegen wie das Endocannabinoidsystem dadurch dauerhaft gestört wird.

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"Wenn man dadurch aber krank wird oder einen Schaden bekommt, sollte nicht die Gesellschaft dafür bezahlen. "

Dann bitte auch keine Sportunfälle mehr durch die Gesellschaft bezahlen. Bei Autounfällen soll erstmal, wenn möglich, der Unfallgegner in die Privatinsolvenz gepfändet werden, bevor eine Versicherung einspringt.

Leute die ihr ungeborenes nicht auf mögliche Erbkrankheiten untersuchen lassen müssen 200% SV-Aufschlag zahlen, wenn sie ihr Kind bekommen wollen.

Usw. Usw.

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@melman86c

Du kennst schon den Unterschied zwischen einem Unfall, Erbkrankheiten und Drogen nehmen?

Dann vermengt du staatliche Krankenversicherung mit privater Autoversicherung.

Willst du unehrlich diskutieren oder verstehst du die Unterschiede wirklich nicht?

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@meppper

"Du kennst schon den Unterschied zwischen einem Unfall, Erbkrankheiten und Drogen nehmen? "

Ob ich jetzt Fehlbildung des Kindes in Kauf genommen oder die Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen aufgrund von Drogenkonsum. Wo willst du die Grenze ziehen?

"Dann vermengt du staatliche Krankenversicherung mit privater Autoversicherung."

Beides eine Pflichtversicherung, wenn man denn KFZ fährt. Solche Vorschläge wie "die Süchtigen sollen selber dafür bezahlen" verschlimmern alles nur. Wenn ich besoffen 2 Mio.€ Schaden anrichte mit dem Auto ist die Summe, welche die Versicherung zurückfordern kann auch auf 5000€ gedeckelt. Kann man fair finden oder nicht, die 2 Mio. würden aber die Person auf ewig ruinieren. Also: Wenn jemand besoffen einen Schaden anrichtet, zahlen andere Versicherungsnehmer diesen Schaden aus ihren Beiträgen abzüglich 5000€. Wenn du selber KFZ fährst, solltest du bitte auch dafür eintreten dass die Verursacher selber zahlen, die sind dann zwar komplett im Ruin, aber hauptsache es ist fair.

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Ich finde das Zeug schlecht und bin dagegen dass sowas jemals legalisiert wird, außer es handelt sich um ein entsprechendes Medikament, was dann natürlich auch verschreibungspflichtig zu sein hat

Ich wäre dafür das er legalisiert wird, aber würde selbst kein Cannabis konsumieren.

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