Wie steht ihr eigentlich zur Homoehe?

23 Antworten

Meiner Ansicht nach sollte jede/r so glückich werden, wie sie oder er möchte. Wenn allerdings eine Kirche gegen die Homoehe ist, dann muss halt im Zweifelsfall die standesamtliche Eheschließung genügen und eventuell zudem eine Alternative zu einer religionsbezogenen Eheschließung gewählt werden, wo diese möglich und vom angehenden Ehepaar erwünscht ist.

Um gleich auf deine offensichtliche Standard-Gegenfrage einzugehen, Ist es nicht gerade auch im Christentun akzeptiert, dass es Lebens- und Verantwortungsgemeinschaften, nur aus Männern oder nur aus Frauen gibt? Ich möchte nicht wissen, wie oft auch eine bestimmte Orientierung der betreffenden ein Grund für den Entschluss war, sich für das Klosterleben zu begeistern.

Ich finde es richtig, den Menschen die Wahl zu lassen, wie auch immer sie eine Lebens- Verantwortungs- und auch Sexualgemeinschaft eingehen wollen. So lange dies freiwillig und einvernehmlich ist, sollte es da eigentlich alles möglich sein, ich würde sogar Dreierverbindungen nicht kategorisch ausschließen.

Jeder Mensch kann/ darf einer Glaubensrichtung anhängen und jeder Mensch kann/ darf Homosexuell sein. Die Ehe besiegelt eine Verbundenheit zwischen zwei Menschen. Die Abstimmung ging über die Ehe zwischen zwei Menschen, egal welches Geschlechtes. 

Und da verstehe ich nicht warum in der Politik Glaubensrichtungen eine Rolle spielen und das speziell auf Abstimmungen. Der deutsche Bundestag entscheidet doch über jeden Menschen in Deutschland, egal ob dieser einer Glaubensrichtung angehört oder nicht. Und daher sollte man doch alles einheitlich sehen.

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