Wie stehen die Deutschen zu Flüchtlingen?

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23 Antworten

Hallo!

Die Flüchtlinge....die Deutschen...gibt es nicht.....Wir sind ja alle Individuen.....

Ich persönlich würde sagen, dass ich ein Deutscher bin, der auf dem Boden unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung steht. Asyl ist ein Grundrecht. Und wenn ich die Deutsche Geschichte so anschaue, steht es uns gut an, mit diesem Recht, großzügig umzugehen. Ganz davon abgesehen, wenn man unsere wirtschaftlichen Verhältnisse betrachtet, können wir es uns auch leisten.

Natürlich gibt es Sachen und Entwicklungen, die ich mit Besorgnis betrachte. Das führt aber bei mir nicht dazu, dass ich mir von Rechtspopulisten Angst machen lasse. Es ist ein komplexes Thema, dass keine einfachen Antworten zulässt. 

Bei dieser ganzen Flüchtlingsdiskussion gibt es einen Aspekt, der aus meiner Sicht, leider viel zu oft untergeht. Integration.

Was Integration angeht, haben wir ja seit den sechziger Jahren, des letzten Jahrhunderts, einige Erfahrung. Und unserer Erfahrung sagt uns ja, dass wir vieles falsch gemacht haben. Und ich sehe mit Besorgnis, dass wir zur Zeit, nichts besser machen.

Es wird über Obergrenzen gesprochen, über Abschiebung, sichere Drittstaaten, über kulturelle und religiöse Unterschiede. Bei diesen ganzen Diskussionen, vergessen wir, wie wir diese Menschen in unsere Gesellschaft eingliedern können.

Diese Menschen müssen schneller deutsch lernen. Sie müssen schneller in den Arbeitsmarkt. Sie müssen regional verteilt, und in das kommunale Leben integriert werden. Wir dürfen nicht zulassen, dass "Ghettos" und/oder Parallelgesellschaften entstehen.

Das Problem ist, dass wir sehr viel mehr Geld in die Hand nehmen müssten, um die Fehler die wir mit den so genannten Gastarbeitern gemacht haben, nicht zu wiederholen. Aber dieses Geld wäre gut angelegt, und käme langfristig der ganzen Gesellschaft zu gute.

Andererseits fehlt mir eine gesellschaftliche Diskussion, ob wir so wirtschaftlich weiter machen wollen. Mittlerweile dürfte ja fast jeder begriffen haben, dass unser Wohlstand auf Kosten von Menschen ging, die wir ausgebeutet haben.

Wenn wir Europäer einen Kontinent wie Afrika klein halten, die Menschen ausbeuten, und jede eigene Anstrengung auf eigenen Wohlstand,dort, aus unseren eigenen Interessen kaputt machen, dürfen wir uns doch nicht wundern, wenn sie auf der Suche nach einem besseren Leben zu uns kommen.

Wenn wir einem moralisch fragwürdigen Regime Waffen liefern, dürfen wir uns auch nicht wundern, wenn diese Waffen, in andere Hände fallen, und gegen uns gerichtet werden.

Wir waren in den letzten Jahrzehnten wirtschaftlich sehr erfolgreich, und hatten die Möglichkeit, diesen Wohlstand in Frieden und Freiheit zu genießen. Aber wir waren auch etwas naiv und arrogant. Und moralisch können wir nicht sagen, uns gehen andere Menschen, irgendwo auf der Welt nichts an.

Denn allzu oft hat ihre schlimme Lebenssituation mehr mit uns zu tun, als uns lieb sein darf. Und das sollten wir nicht vergessen. Auch wenn es sehr menschlich ist, dass zu tun.

LG! :-)

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Kommentar von Nunuhueper
05.11.2016, 13:56

Wir sind nach Deiner Meinung für die schlechte Lebenssituation in Afrika verantwortlich, weil wir die Menschen dort ausbeuten.

 Was für ein Schuldbewusstsein willst Du uns einreden!

Das sind nur verwirrte und hirnrissige Überlegungen.

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Kommentar von Kendall
05.11.2016, 16:41

"Bei dieser ganzen Flüchtlingsdiskussion gibt es einen Aspekt, der aus meiner Sicht, leider viel zu oft untergeht. Integration."

Dieser Aspekt geht ja nicht unter - er wird geradezu überbetont. Und es ist diese Überbetonung, die für Irritationen bei sehr vielen Menschen sorgt. Wir reden über Geflüchtete, nicht über Migranten. Das Recht auf Asyl wird jedem gegenleistungslos zuteil, der vor Kriegssituationen flüchten muss. Im Gegenzug muss er überhaupt gar keine Pflichten erfüllen - er braucht nicht die Sprache des Landes, das ihm Asyl gewährt zu beherrschen, und er muss nicht unbedingt in diesem Land in irgendeiner Weise tätig sein. Die einzige Verpflichtung (an der es, wir kennen die Fälle, prozentual vereinzelt, in der Menge aber wahrnehmbar hapert) ist die, sich an die Gesetze des Landes zu halten. Punkt.

All das Gerede von den angeblichen Ärzten und Ingenieuren, die Fürsprache der Wirtschaftsverbände und die Zusammenwerfung von Migration und Asylrecht sind irritierend. Und diesen Kurs haben die Mainstreamparteien bis heute nicht verlassen. Und genau das ist der Punkt, der die Leute aufbringt. Dadurch, dass das Asylrecht zum Migrationsrecht mit allen Ansprüchen an die jetzt angeblich Migrierenden aufgeweicht wird, sind wir konfrontiert mit zwei extremen Positionen, die zum Mainstream geworden sind. Das hohe Recht des Asyls wird nun als Migrationspolitik verhandelt, was aber normalerweise zwei Paar Schuhe sind. Das wird jetzt auf dem Rücken von Kriegsflüchtlingen ausgetragen, die mit dem Problem steigender Migrationsbewegungen aus afrikanischen Nichtkriegsregionen nichts zu tun haben. Das sind zwei unterschiedliche Debatten, die gesondert geführt werden müssen. Hier wird der Hoffnung der Wirtschaft, über die Migranten den Mindestlohn auszusetzen, viel zu großer Raum verliehen, mit dem "Erfolg", dass sich unsere Gesellschaft jetzt in höchstem Maße radikalisiert. Die SPD macht sich mittlerweile für die Tolerierung der Kinderehe stark! Die "Alternative" dazu, sind Typen, die mit Fackelzügen und Fahnen durch die Städte ziehen und "wir sind das Volk!" brüllen. Ich darf mir jetzt im Mainstreambereich eine von zwei despotischen, extremistischen Richtungen aussuchen. Genial!

"Es wird über Obergrenzen gesprochen, über Abschiebung, sichere Drittstaaten, über kulturelle und religiöse Unterschiede. Bei diesen ganzen Diskussionen, vergessen wir, wie wir diese Menschen in unsere Gesellschaft eingliedern können."

Ich wiederhole es nochmal: Ein Kriegsflüchtling muss sich nirgends eingliedern. Er hat ein verbrieftes, unwiederrufliches Recht auf Asyl. Und die (üblicherweise ist es etwas weniger als 1/3), die nach Kriegsende im Land verbleiben, tun dies ohnehin, weil sie sich hier integriert und ihren Lebensmittelpunkt haben.

Was den generellen Umgang mit Migration im Allgemeinen angeht, sorgen bei mir die SPD-Zusagen an die Kinderehe für massive Zweifel, dass man dem auf dem Boden einer liberalen demokratischen Grundordnung gerecht werden kann. Das liegt aber nicht daran, dass dies unmöglich wäre, sondern an der Realpolitik. Wer schon gegen Zwangsehen mit Kindern tolerant ist, dem liegen auch Menschenrechte insgesamt nicht besonders am Herzen.

Aber nochmal, das ist mir ganz wichtig: All diese Themen dürfen nicht auf dem Rücken von Kriegsflüchtlingen verhandelt werden!

Wir werden in diesem, wahrscheinlich auch im nächsten Jahrhundert, große Migrationsbewegungen aus Afrika bekommen. Und damit muss man sich auseinandersetzen. "Abschottung" wird nicht funktionieren, das sind keine Lösungsansätze. So, wie die Diskussion in diesem Land jetzt stattfindet - zwischen zwei extremen Seiten - sehe ich wirklich schwarz für dieses Land. Die eine Seite hält jeden für einen "Nazi", der bsplw. gegen Kinderehen und verständlicherweise besorgt darüber ist, dass Polizei und Justiz bis dato nicht den Eindruck machen, der Gesamtlage Herr zu werden und die selbst darauf abgeht, dass die CSU das neue Programm als "die Ordnung" bezeichnet, weil sie den Begriff für "nationalsozialistisch" halten. Die andere Seite gibt deutschnationalen Unfug á la Höcke von sich, plädiert für totale Abschottung und illusioniert sich in ein Lösungskonstrukt, das die Probleme nur für einen kurzen Augenblick fernhält, sie aber nicht löst.

Zwischen diesen beiden Extremen findet die gesellschaftliche Auseinandersetzung statt. Und parteipolitisch frage ich mich, wo ich eine Partei finde, die gesellschaftlich liberal, gleichzeitig sozial ist, die Rechte von Kindern und Frauen und die Errungenschaften des aufgeklärten Liberalismus' hochhält und dabei nicht auf Abschottung plädiert. Für eine solche Partei gibt es in diesem geladenen Spektrum keinen Platz. Und das ist beängstigend.

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Naja, es gibt ja weder DEN Deutschen, noch DEN Flüchtling. Wir Deutschen haben sehr unterschiedliche Meinungen. Ich denke, dass die allermeisten Flüchtlinge durchaus gute Absichten haben, aber ich verkenne auch nicht, dass die Situation eine Herausforderung ist, und dass es auch gewisse Probleme gibt.

Auch wenn die Mehrzahl der Leute friedlich ist, so gibt es doch bei einem gewissen Prozentsatz der Menschen problematisches Verhalten (wenn z.B. manche algerische oder marokkanische Männer sich nicht an ein normales Verhalten gegenüber Frauen halten). Aber ich mache nicht den Fehler, dies nun auf alle Flüchtlinge zu übertragen. Man muss immer den einzelnen Menschen sehen. Und da gibt es auch Fälle, von denen man sich dann positiv überraschen lässt.

Da nun aber oft eine kunterbunte Mischung in den Unterkünften entsteht, sind auch Konflikte zwischen verschiedenen Volksgruppen vorprogrammiert. Auch das kann problematisch werden.

Einerseits ist zwar richtig, dass islamische Extremisten gefährlich sein können, andererseits ist aber auch richtig, dass sehr viele Muslime gar kein Bedürfnis haben, einem anderen etwas "aufzunötigen". Es gibt sowohl den Salafisten, der gerne Korane verteilt (was problematisch ist), aber es gibt auch den Kebabhändler, dem es nicht einfallen würde, seine zumeist nicht-muslimischen Kunden zu "bekehren". Bei Letzterem habe ich auch kein Problem damit, dass er in die Moschee geht.

Also: Probleme existieren durchaus, aber wir sollten den einzelnen Menschen vor uns sehen. Und nicht nur mit "dem Islam" als abstraktem Oberbegriff arbeiten. Ich meine auch nicht, dass Deutschland alle Leute aufnehmen muss/sollte, die in Europa ankommen. Wir müssen unseren Beitrag leisten, umso mehr ärgert es mich, wenn andere (nicht extrem reiche, aber doch halbwegs wirtschaftlich stabile) Länder ihren Verpflichtungen nicht nachkommen wollen (ich denke da an ein paar osteuropäische Länder).

Es ist schade, dass ein gerechtes, europaweites Verteilsystem nicht funktioniert derzeit. Es ist auch ungerecht, die Südstaaten (wie z.B. auch Griechenland, z.T. aber auch Italien) eine Hauptlast tragen zu lassen, allein aus geographischen Gründen (diese sind ja ein schwaches Argument, es geht ja um Unterkünfte, wirtschaftliche Verkraftbarkeit etc.).

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Ich glaube nicht, dass du auf diese Art herausfinden wirst, wie "DIE Deutschen" zu Flüchtlingen stehen.
Da bräuchte es schon eine groß angelegte Befragung (mindestens über tausend Teilnehmer), die hinsichtlich ihrer Repäsentativität  plausibel sein müsste (Altersgruppen, Geschlechterverteilung, Einkommen etc.)

Was ich glaube ist, dass durch die große Anzahl von Flüchtlingen und deren anderen kulturellen Hintergrund eine große Verunsicherung herrscht, ob es nicht zu radikalen Veränderungen unserer bisherigen gesellschaftlichen Gewohnheiten kommt. Es ist die Angst, das bisher Vertraute und die (scheinbare) Kontrolle über unser gesellschaftliches Leben zu verlieren.
Inzwischen reichen ja schon 100 Horror Clowns, verteilt über die Republik, um uns in die Hysterie zu treiben.

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Sehr unterschiedlich, denn "den Deutschen" gibt es nicht.

Es gibt in Deutschland die unterschiedlichsten Menschen mit den unterschiedlichsten Einstellungen gegenüber Flüchtlingen.

Einige Menschen haben eine wie du andeutest sehr negative Einstellung gegenüber Flüchtlinge und würde wohl am liebsten alle samt und sonders Loswerden.

Andere Menschen würden jeden egal ob Kriegs oder Wirtschaftsflüchtling, am liebsten bei sich zu Hause aufnehmen.

Zwischen diesen beiden Extremen gibt es natürlich noch unzählige Abstufungen und Schattierung.

Die Gründe warum Menschen so vollkommen unterschiedlich Meinungen zu Flüchtlingen haben sind ebenfalls sehr verschieden, bei einigen Liegt es an der Erziehung, am Bildungsgrad, an der persönlichen Erfahrung bzw. an der fehlenden persönlichen Erfahrung mit Flüchtlingen.

Beispielsweise ist es so das in Gegenden in denen nur wenige Ausländer leben der Widerstand gegen die aktuelle Flüchtlingspolitik grösser ist, als in Gegenden in denen die Ausländerquote höher ist.

Deine Wahrnehmung das die meisten Deutschen etwas gegen Flüchtlinge haben ist wohl, dem geschuldet das einige Laute Minderheiten in Deutschland über eine enorm hohe Medienpräsenz verfügen.

Tendenzielle scheinen die meisten Deutschen nichts gegen Flüchtlinge zu haben.

http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/umfrage-zeigt-stimmung-gegenueber-fluechtlingen-unveraendert-14415916.html

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Kommentar von Nunuhueper
04.11.2016, 13:29

Wenn es nicht "den Deutschen" gibt, dann gibt es auch nicht "den Flüchtling".

Das ist schon eine Redewendung, die völlig unnötig ist.

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Mir gegenüber waren bisher alle nett und höflich und die, die meinem Wohnblock gegenüber wohnen, fallen auch nicht auf. Da ging es früher, als hauptsächlich Jugendliche in dem Haus gewohnt haben, lautstärkenmäßig heftiger die Post ab, sodass auch mehrere nächtliche Einsätze der Polizei nötig waren.

Ich wohne aber auch nicht in einer Großstadt. Meine Tochter kann da andere Dinge erzählen, was bei ihr so abgeht. Sie vermeidet es zum Beispiel, abends alleine rauszugehen.

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so, ich als ein in deutschland lebender türke sag es mal so ich bin hier in deutschland geboren und aufgewachsen ich liebe dieses land und muss dazu hinzufügen das ich es mir nicht vorstellen kann in einem anderem land zu leben da ich das system und alles drum und dran von deutschland liebe dennoch bin ich ein mensch mit türkischen wurzeln und das wird auch so bleiben ich verstehe dieses ganze palabber nicht es liegt an jedem einzelnen wie er über ausländer denkt das hat nix mit deutschen zu tun das sollte euch mal klar sein die flüchtlinge kommen nicht aus spaß nach deutschland verlassen ihre häuser und ihr grundstrück ok manche kommen hier hin und machen nichts leben vom staat manche finden eine arbeit und gehen arbeiten die wo vom staat leben kann ich nichts vorwerfen denn die deutsche sprache ist nicht grade einfachen wenn man nicht reingeboren wird aber jeder mensch muss das selbst entscheiden ob er sich integrieren will oder nicht es gibt genug die es wollen und widerum genug die es nicht wollen und das werden wir auch nicht ändern können also akzeptiert das einfach und macht nicht so eine welle bitte ich persönlich finde das die flüchtlinge den ''ausländern'' die in deutschland geboren und aufgewachsen sind schaden denn seitdem haben die ''deutschen'' angefangen uns alle in einen topf zu stecken. 

ich wäre euch dankbar wenn ihr meine antwort nicht mit rechtschreibfehlern kommentiert ist absichtlich weil ich darauf im internet keinen wert drauf lege, danke :D

MFG


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Sie sind meist skeptisch und gar nicht begeistert, die, mit denen ich über die Geflüchteten sprach.

Denn sie kommen aus einer fremden Kultur, die uns ja als offene Gesellschaft bereichern soll.  Unsere Kultur ist ja veraltet und konservativ.

Wenn dann Kinderehen und religiöse Beschneidungen beiderlei Geschlechts bald als normal in unserem Land erklärt werden, könnte es passieren. dass nicht alle Einheimischen das bewundern.

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Kommentar von reziprok26
04.11.2016, 15:10

und ablehnen

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Ich kann nicht für alle sprechen, aber sehr wohl für mich.

Ich bin wohl das, was man allgemein hin als Gutmensch bezeichnen würde. Ich gebe jedem eine Chance, egal woher. In meinem Umfeld hingegen ist dieses Thema ein absolutes Tabu, weil es da zu extremen Streitereien kommt und jeder meine Einstellung kennt. 

Allerdings war ich von Anfang an der Meinung, dass man das Ganze hätte anders angehen sollen. Mehr Kontrollen, eine Höchstzahl von Flüchtlingen pro Monat und ganz besonders eine Bevorzugung von Familien und nicht von alleinstehenden jungen Männern. 

Meine persönlichen Erfahrungen mit Flüchtlingen sind sehr zwiegespalten. Einer ist ein guter Freund von mir, kam vor drei Jahren nach Deutschland und führt hier sein Medizinstudium fort und spricht fehlerfrei Deutsch. Die andere Erfahrung ist, ein sexueller Übergriff, den ich dank einer couragierten Zeugin sowie einer Dose Pfefferspray abwehren konnte. Die Verhandlung findet wohl in den nächsten Wochen irgendwann statt. Allerdings war das schon meine zweite Erfahrung in dieser Hinsicht, nur das der erste Übergriff durch einen Schweden erfolgte. Von daher mache ich solche Archibalds nicht an der Nationalität fest.

Zusammengefasst: Flüchtlinge ja gern, aber jeder der gegen das Gesetz verstößt, gehört raus. Egal ob es ein Taschendiebstahl oder etwas schwerwiegenderes war. Ich bin offen, aber nicht dämlich und vorsichtig im Umgang mit allen neuen Menschen, allerdings merke ich sehr wohl, dass sich mein Verhalten aufgrund des Medienrummels deutlich geändert hat. 

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Unterschiedlich würde ich sagen!Die Vorfälle mit Flüchtlingen geben zu denken man hält eine Distanz ein,andere ist es gleichgültig spielen auf Risiko!

Der Mensch ist halt Unterschiedlich!

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Ich habe nichts gegen die Einreisenden, sie nutzen eine Möglichkeit, die ihnen die Regierung bietet. Das ist ganz logisch.

 Ich habe sehr viel gegen die Regierung, die eine katastrophale Politik macht und jeden hereinlässt, ob wirklich politisch verfolgt, Kriegsflüchtling oder nichts von beidem. Es gibt keine andere Regierung, die das macht, nicht mal mehr die schwedische ist auf diesem Trip. 

Helmut Schmidt sagte: "Diese Art von Einwanderung löst kein einziges Problem, schaftt aber dicke neue Probleme." Wer nicht blind ist, sieht, dass er recht hat.

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Kommentar von AalFred2
04.11.2016, 12:48

Was wäre denn deine Alternative bei der Vorgehensweise bzgl. der Kriégsflüchtlinge?

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Ich versuche das Wort "Flüchtlinge" zu vermeiden.
Die Endung -linge lässt diese Menschen in den Augen mancher unwichtig erscheinen - macht sie "kleiner".

Es sind Flüchtende - also Menschen, die vor / wegen etwas flüchten.

Kommentare zu bestimmten Berichten zu lesen, fällt für mich in die Kategorie "Anfängerfehler".
Es sei denn, die Kommentare werden gelesen, um seinen Kreislauf in Schwung zu bringen.

Für mich sind diese Flüchtenden einfach Menschen, die (verständlicherweise) versuchen, ihr Leben zu retten.

Wer hier (und an anderer Stelle) groß tönt, dass er im Krisengebiet bleiben und kämpfen würde, möchte ich gerne mal sehen, wenn er im RL in so eine Situation kommt.
Ob die betreffende Person dann wirklich kämpft? Oder ob es nur leeres Geprahle ist.

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ich denke die Mehrheit sieht das nicht so eindimensional wie die, die am lautesten vom Untergang des Abendlands lamentieren.

keiner freut sich über die grosse Zahl, die letztes Jahr gekommen ist.

aber viele sehen auch dass man die Probleme eine verfehlten Nahostpolitik nicht ignorien kann .. es geht ja wirklich um eine humanitäre Katastrophe dort, und ob man die Werte die wir vertreten nun "christlich" nennt oder humanistisch .. es ist eine komische Logik, von christlichen Werten zu reden und zu fordern jegliche Hilfe einzustellen.

Persönlich kenne ich einige die als Flüchlinge hergekommen sind, und sich hier eingelebt haben, Job, Wohnung gefunden, Deutsch gelernt. Ich gehe davon aus, dass die Mehrzahl das anstrebt und einfach für sich und die Familie eine neue Heimat finden möchte, wenn das eigene Land zerbombt oder von Terroristen besetzt ist. Für mich gibt es nur Menschen, und darunter gibts Deppen, die besser wieder zurück gehen würden, weil sie unsere Kultur ablehnen, und es gibt Verbrecher (eine winzige Minderheit aber .. nach allen Zahlen hat es keinen Anstieg der Kriminalität gegeben nach 1 Mio Zuwanderungen, ausser den Rechtsradikalen Straftaten..)

Und es gibt reine Wirtschaftsflüchtlinge, die aus einem ärmeren Land wie dem Kosovo kommen und die man schneller ablehnen und zurückschicken müsste, ja wir sind nicht das Sozialamt der Welt, und ja, wir können auch verlangen, dass jemand der hierher kommt, sich an die hier geltenden Regeln hält. Also: niemand sagt, dass es keine Problem gibt, niemand sagt, dass wir nicht auch fordern dürfen, aber ich sehe keine Alternataive zur generellen Politik, nach der wir verpflichtet sind, Kriegsflüchtlingen zu helfen. Und was andere Kulturen angeht (Islam) .. es gibt keine Alternative, dass sich alle an unser Grundgesetz und unser Recht halten .. dazu gehört aber auch z.B. die Freiheit der Religionsausübung, und die Gleichheit aller vor dem Gesetz -- Also wenn ich jemand erinnern muss, dass man sich an das hier geltende Recht zu halten hat, dann vielen Wähler der Rechtspopulisten !!

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Kommentar von DreiGegengifts
05.11.2016, 10:59

keiner freut sich über die grosse Zahl, die letztes Jahr gekommen ist.

Sorry aber das ist ziemlicher Unsinn.

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"Die" Deutschen haben es vor allem satt, immer wieder nach Strich und Faden angelogen zu werden, was ja schon mit den verwendeten Begriffen anfängt: Es wird von "Flüchtlingen" geredet, die in der Mehrzahl eigentlich Einwanderungswillige sind

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Umfragen von vor ein paar Tagen zufolge haben viele Menschen in Deutschland kaum bis gar keinen persönlichen Berührungspunkt mit Flüchtlingen. Sie kommen also im Leben der meisten als reale Größe praktisch kaum vor - lediglich als politisches Skandalisierungsthema rechtsextremistischer Parteien wie der AfD und ihrer Klientel, die an Flüchtlingen ihren ganzen Hass auf alles andersartige und Ausländer abreagieren.

"Flüchtling" ist ansonsten eine völlig abstrakte und komplett Entindividualisierte Kategorie. Konkret geht es dabei um einzelne Menschen mit eigenem Schicksal und der üblichen Bandbreite von Individualität. Ich habe sehr angenehme Erfahrungen mit ihnen gemacht aber auch welche zum Kopfschütteln. Die angenehmen überwiegen aber deutlich. Ähnlich wie bei meinen deutschen Landsleuten.

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Kommentar von Ysosy
05.11.2016, 09:46

Diese Umfrage ist wohl sehr Subjektiv und bedeutungslos.

Bei uns ist es Quasi unmöglich, eine Strecke von 2 Kilometer zurück zulegen ohne auf Flüchtlinge zu treffen. Egal in welche Richtung man sich bewegt.

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Warum haben die ersten sicheren Drittländer sie nicht aufgenommen bzw. gerechter auf alle Länder verteilt? Diese Frage stellt sich noch immer.

Überall auf der Welt gilt das ungeschriebene Gesetz, wer irgendwo neu ist, hat sich den Gepflogenheiten und Sitten dort anzupassen, nicht umgekehrt.

Ansonsten bin ich immer offen für Hilfe dort, wo sie wirklich nötig gebraucht wird.

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Kommentar von Crack
04.11.2016, 09:15

Warum haben die ersten sicheren Drittländer sie nicht aufgenommen bzw. gerechter auf alle Länder verteilt? Diese Frage stellt sich noch immer.

Das haben sie.'
Und sie tun es immer noch.

Türkei 3 Millionen, Jordanien mehr als 600.000

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Seitdem ich letztes Jahr, ob Fake oder nicht, im Fernsehen sah wie sich Flüchtlinge bei Hilfe (die ihnen geboten wurde) benommen haben sind sie bei mir unten durch. Da wurden Wasserpacks in die Gleise geschmissen, Nahrung verschmäht. ..Echte Hilfesuchende machen sowas nicht.

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Kommentar von Phantom15
05.11.2016, 11:42

dass die mit der "sehr negativen Einstellung" (um es mild ausdrücken) einfach nur lauter sind?

Nein, die Lauten und die ohne Argumente sind die, die bei Kundgebungen abgeschirmt werden und mit ihren Trillerpfeifen und Babyrasseln am Rande stehen. Warum ist denn die Polizei da? Nicht wegen den ''Rechten'', nein, wegen den Hirnlosen. So sieht es doch aus.  

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Kommentar von Daria700
05.11.2016, 17:34

Stimmt das sieht nicht nach Hilfesuchenden aus!Die sind dankbar für alles Wasser Lebensmittel!So schlecht konnte es denen ja nicht gehen.

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Ich kenne niemanden der etwas dagegen hat, dass Menschen in Not geholfen wird.

Was hier allerdings als "Flüchtling" behauptet wird, und was wir in Deutschland, insbesondere auch in der Region in der ich lebe (Rhein/Ruhr) erlebt haben, dass lehne ich persönlich entschieden ab, und mein komplettes Umfeld, zu dem auch viele Migranten und Ausländer gehören, gleichsam.

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Kommentar von Sachsenbruch
04.11.2016, 09:18

Dein "Umfeld", deine "Migranten und Ausländer" hast du diesmal gleich mitgebracht, um dein ewig gleiches Gerede gegen Flüchtlinge und was noch alles wieder mal abzudrücken. Was du hier betreibst, ist keineswegs Ratgeben, sondern Propaganda.

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Kommentar von oxBellaox
04.11.2016, 09:40

in Berlin und Brandenburg ist es auch so und bei Freunden in Bayern und Schleswig -Holstein auch. Ebenfalls viele voll integrierte "Altmigranten" dabei!!

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sagen wir mal so: abgeben im großen Stil - und das passiert ja hier seit über einem Jahr mindestens - kann man immer nur, wenn man selbst alles geregelt hat und das ist in Deutschland nicht der Fall.

Jahrelang würde uns erzählt, es gibt keine Planstellen für Lehrer. Punkt. Jetzt plötzlich - für Fremde-  ist es möglich.

Liegt schon sehr vieles im Argen - kein Wunder, dass da viele nicht einverstanden sind.

Noch ein Beispiel: wozu soll eine allein erziehende Mutter, die sich mit ihrem Kind morgens durch die vollen öffentlichen quält, von ihren Steuern führerscheine und Taxen für Flüchtlinge zahlen, wenn sie sich selbst keinen FS zusammensparen kann.


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Kommentar von Crack
04.11.2016, 08:02

kann man immer nur, wenn man selbst alles geregelt hat und das ist in Deutschland nicht der Fall.

Darüber haben 100 Leute sicher 100 unterschiedliche Ansichten,
wann soll das denn der Fall sein?

Jahrelang würde uns erzählt, es gibt keine Planstellen für Lehrer. Punkt. Jetzt plötzlich - für Fremde-  ist es möglich.

Sicher hat die Flüchtlingskrise das Eine oder Andere ausgelöst,
das jetzt aber nur Lehrer für Flüchtlinge eingestellt wurden ist mir neu.

von ihren Steuern führerscheine und Taxen für Flüchtlinge zahlen

Der Staat bezahlt den Flüchtlingen die Fahrerlaubnis?
Auch das ist mir neu.

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ich denke unterschiedliche meinung von den deutschen, die einen sagen sicherlich schmarotzer die uns abzocken, und die anderen sind willkommen.

meinungen sind immer unterschiedlich

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Das ist recht unterschiedlich, weil auch Deutsche sehr untgerschiedliche Menschen ausmacht.

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