Wie stark korrelieren Noten und Intelligenz?

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8 Antworten

Als Ergänzung zu den bisherigen Antworten: Intelligenz korreliert mit den von den Lehrern vergebenen Schulnoten, in vielen Studien am höchsten mit der Mathe-Note. Noch höher korreliert die Intelligenz mit objektiven Schulleistungstests, denn hier entfallen die Anteile, die auf Sympathie etc. zurückgehen. Die Korrelation sinkt, wenn es sich um schulische Inhalte handelt, die auf früher Gelerntem aufbauen. Ist logisch, denn bestimmte Inhalte lassen sich nicht durch Nachdenken ermitteln, man muss sie einfach kennen. Andererseits: Je höher die Neuigkeitskomponente eines Stoffes, desto höher korreliert die Note mit der Intelligenz.

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Ich glaube viele sehr intellegente Kinder interessiert die Schule einfach nicht. Dann passen sie auch nicht auf oder stellen "Verknüpfungen" zum eigenen Gehirn einfach nicht her, weil sie andere Dinge viel besser finden in der Zeit. Also haben Schulnoten für mich nur zu einem Teil mit Intelligenz zu tun, der größere Teil ist Interesse und verstehen wollen.

die sogenannten hochbegabten langweilen sich, sind unterfordert, und produzieren unter umständen noten weit unter durchschnitt, mangels interesse. oft wissen sie selbst und auch ihre lehrer nicht, was dahinter steckt.

unser benotungssystem beruht ja darauf, dass mit hilfe dieser benotungen das können gemessen werden soll zum zwecke der "verwendung" der schulabgänger. es hat somit auch etwas mit rechtlichen gesichtspunkten zu tun. das zeigt sich am numerus clausus, das ist die zugangssperre zu manchen studienfächern bei nichterreichen von mindestnoten. damit haben vor jahrzehnten die mediziner angefangen. und das ist etwas höchst raffiniertes, da wird nämlich - soweit das eben mit noten meßbar ist - die geistige elite der nation verlockt, beruflich in eine bestimmte richtung zu gehen. und wenn man dann noch sieht, wie sehr heute das medizinstudium genormt ist von den denkweisen der chemischen und pharmazeutischen industrie, dann ist das quasi die garantie dafür, dass diese denkweisen in zukunft ganz festgefügt so bleiben, wie von dieser industrie gewünscht. das ist wie in vorgeschichtlicher zeit, als der stammes-medizinmann sich persönlich den geeigneten nachwuchs suchte, um seine denkweise ungestört weitergeben zu können...

Gute oder schlechte Noten sind nicht immer ein Indiz für Intelligenz oder fehlende Intelligenz. Manche kommen auch mit einer gewissen Portion Cleverness und Intuition durch, wobei das auch eine Form von Intelligenz ist. Andere schaffen es mit Fleiß, aber Fleiß ist mit Intelligenz nun wirklich nicht gleichzusetzen. Dann gibt es wieder so intelligente Menschen, die sich im Unterricht langweilen, völlig unterfordert sind und darum nicht mitmachen, weil sie in Gedanken schon viel weiter sind oder sich fragen, warum sie solche Fragen und Gedanken haben, wie sie ihre Mitschüler nicht haben. Das heißt, diese Menschen wissen oft gar nicht, dass sie intelligent und anderen weit überlegen sind.

Das beste Beispiel ist Japan: wenn ich mich recht erinnere, machen über 90% der Schulabgänger Abitur. Davon quälen sich aber mehr als die Hälfte mit über- bzw. unmenschlicher Mühe durch das Abi, weil sie eben nicht so eine gute Auffassungsgabe haben und ihnen das mit wenig oder normaler Anstrengung nicht zufällt.

Das Thema ist m.E. ein weites Feld, das nicht in wenigen Sätzen abgemacht ist...

Total einverstanden.Das ist zum Teil ein ganz persönliches Problem,was einzeln behandelt werden muss.Ich interessiere mich professionell für solche Fälle,mit großem Erfolg.

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Als Psychologe kann ich euch sagen, dass Intelligenz und Noten sehr hoch miteinander korrelieren( siehe vor allem letzter Satz)! Es gibt natürlich Studien, die das ganz klar belegen. Was ihr schreibt, sind leider alles nur Vermutungen. Aber - glauben ist nicht wissen!!!!

siehe Wikipedia: "Intelligenz als Persönlichkeitseigenschaft": "Die Korrelationen zwischen gemessener Intelligenz und dem Urteil des Lehrers über das intellektuelle Niveau des Schülers sind im Vergleich zu den ansonsten in der Psychologie üblichen Korrelationen extrem hoch und betragen etwa 0.60. Dieses Phänomen ist größtenteils dadurch bedingt, dass dieses Urteil des Lehrers eines der zwei wesentlichen Kriterien ist, an denen Intelligenztests validiert werden (das zweite sind die Schulnoten). Intelligenztest erfassen aus dem gesamten Spektrum der menschlichen Begabungen vor allem diejenigen, die es einem Individuum ermöglichen schulisch erfolgreich zu sein.[8] Da Intelligenztests unter anderem an Schulnoten validiert werden, sind sie gute Prädiktoren für die Schulleistung.[9] Die Korrelationen zwischen Intelligenz und Schulerfolg gehören zu den höchsten in der psychologischen Diagnostik[10].

Noten sagen nichts über die tatsächliche Intelligenz aus, erst recht keine Noten die von Leuten gemacht werden die einen kennen und subjektive Gefühle mit reinspielen lassen. Sieht man ja meist an der Note der sonstigen Mitarbeit, bei manchen Lehrern wirkt die sehr willkürlich(ja, am eigenen Leib erfahren).

Mir waren die Fragen in der Schule meist zu dumm und hatte deshalb keine Lust mich zu melden und Antworten zu geben und wenn doch dann war die Antwort so weitreichend, dass es wieder zu weitreichend war und es noch garnicht gefordert war. Also im Grunde hasse ich es, wenn man Dinge bis ins kleinste erklären muss und die anderen Leute nicht selber mal überlegen können.

Abgesehen davon sind die Themen die in der Schule behandelt werden so unfassbar nutzlos wenn man mit der Schule fertig ist. Ich werde wohl nie wieder ein Gedicht analysieren oder Bilder interpretieren müssen.

Somit hat die Schulbildung wenig mit der Allgemeinbildung zu tun und man sollte zwischen sozialer Kompetenz/Intelligenz und schulischer Kompetenz unterscheiden, in der Schule reicht es auswendig zu lernen um am Ende ein 1,0er Abi hinzulegen, aber das bringt nichts wenn man sozial eine totale Niete ist. Allgemeinbildung finde ich um einiges wichtiger, man sollte wissen was so in der Welt los ist und sich nicht hinter irgendwelchen total veralteten Büchern verstecken.

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Intelligenz heißt nicht, dass man sie auch nutzen kann. Die Frage ist, ob du was mit deiner Intelligenz anfangen kannst... Viel größer ist wohl der zusammenhagn zwischen Lehrern, Schülern und Noten...

schon stark.. weil ein wirklich intelligenter macht schnell fürs Umfeld gute Noten.. und ist danach wieder Intelligent ! Gruss Solf

das find ich gut beschrieben :-)

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Nicht immer.Jeder Mensch ist und reagiert anders.

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Die Super-Intelligenten werden bestimmt ein gutes Abitur machen, weil sie, selbst bei schludrigem Schulverhalten, alles mit 'links' machen. Bei den übrigen Intelligenten hängt es mindestens zu 50% vom Umfeld ab: Wie stehen Eltern und Lehrer hinter den Leistungen der Kinder, sind diese auf der richtigen Schule, werden sie durch faule Mitschüler beeinflusst, etc..

Eben nicht immer, ich kenne auch jemanden der mit hoher Intelligenz überhaupt keinen Abschluss gemacht hat!

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