Wie stand es um die Grundrechte in der Weimarer Republik?

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2 Antworten

Die Grundrechte waren sehr wohl in der Weimarer Verfassung beschrieben; die Weimarer Verfassung war jedoch niemals einklagbares Recht und ein Reichsverfassungsgericht mit vergleichbaren Kompetenzen wie das Bundesverfassungsgericht gab es ebenso wenig, wie ein definiertes Widerstandsrecht, wenn alle anderen Mittel versagen. Außerdem gab es keine Ewigkeitsgarantie für die Grundrechte. So ließ sich durch das Ermächtigungsgesetz die eigentlich sehr freiheitliche Weimarer Verfassung so weit aushöhlen, dass es einer formalen Aufhebung derselben gar nicht bedurfte. Einige Artikel, die das Zusammenwirken von Kirchen und Staat regeln, wurden aber ins Grundgesetz übernommen.

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